Der Außenhandelsumsatz zwischen der Russischen Föderation und Weißrussland im Jahr 2007 wird nach Einschätzung von Experten 23 bis 24 Milliarden Dollar ausmachen. Darüber informierte am heutigen Montag der Botschafter Russlands in Weißrussland, Alexander Surikow. Er führte Angaben an, dass der bilaterale Außenhandelsumsatz im Jahr 2006 erstmals 20 Milliarden Dollar ausgemacht hatte.
Russische und weißrussische Hersteller finden immer Wege zur Regelung der Streitigkeiten, stellte der Diplomat mit Genugtuung fest. So sei das Problem der Lieferung von Zucker aus Weißrussland nach Russland auf dem Verhandlungsweg gelöst worden, gab er bekannt. Auch Hersteller der Landtechnik haben es geschafft, viele Widersprüche zu beseitigen, bemerkte er. Nach Russland seien im ersten Vierteljahr 2007 um 40 Prozent mehr weißrussische Landtechnikgeräte als im Vergleichszeitraum des Vorjahres exportiert worden, informierte Surikow. Russland habe außerdem Interesse an der Lieferung von Fleisch und Fleischwaren aus Weißrussland. Es seien langfristige Verträge nötig, denn die russische Seite wolle “die Lieferbilanz für etwa zehn Jahre planen”.
Gleichzeitig erinnerte Surikow an die noch ausstehenden Zahlungen für russische Gaslieferungen aus diesem Jahr. Russland rechnet damit, dass Weißrussland die Rechnungen bis zum Jahreswechsel begleichen wird. Ende Mai stieg die Verschuldung auf 400 Millionen Dollar.
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