Russland hält am Vertrag über konventionelle Streitkräfte in Europa (KSE) weiterhin fest, setzt sich jedoch für dessen Erneuerung ein. Das sagte Anatoli Antonow, Ressortleiter für Sicherheit und Abrüstung im russischen Außenministerium und russischer Delegationschef, auf der von Moskau speziell einberufenen KSE-Konferenz in Wien.
„Russland ist weiterhin den Zielen treu, die vor rund 20 Jahren der europäischen Kontrolle konventioneller Waffen zugrunde gelegt worden sind. Doch Europa hat sich verändert. Deshalb muss das Instrumentarium modernisiert werden, das zur Erreichung dieser Ziele eingesetzt wird“, äußerte Antonow am Dienstag in Wien.
Nach seinen Worten wird Russland den „veralteten Vertrag nicht mehr auf Kosten seiner eigenen Sicherheit erfüllen“.
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