Die zentralasiatischen Staaten müssen ihre Wirtschaft modernisieren – Davon soll auch die Umwelt profitieren
Von Stefan Melichar
Industrie auf Stand der Sowjetzeit.
Experten: Einsatz erneuerbarer Energieträger möglich.
In Zentralasien sind die Spuren der Sowjetunion allgegenwärtig. Vor allem in der Schwerindustrie, aber auch im Agrarsektor scheint es höchste Zeit, eine umfassende Modernisierung einzuleiten. Internationale Organisationen sollen dabei als Investoren agieren und könnten im Gegenzug die Richtung für den Reformprozess vorgeben. Klimaschutz dürfte dabei ganz oben auf der Agenda stehen.
“Die Industrie der zentralasiatischen Staaten ist sehr energiekonsumierend”, erklärt Marianne Moscoso-Osterkorn, Direktorin der internationalen Nicht-Regierungsorganisation Reeep (renewable energy & energy efficiency partnership). “Wir versuchen nun, diesen Staaten Lösungen in Sachen Energieeffizienz und erneuerbare Energieträger näher zu bringen.” Das sei, so Moscoso-Osterkorn, auch in deren eigenem Interesse.
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