Die Europäische Union rückt Zentralasien erstmals als Gesamtregion in den Mittelpunkt ihrer Interessen. Am letzten Tag der deutschen EU-Ratspräsidentschaft legte Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) dazu in Berlin die neue Zentralasienstrategie der EU vor, mit der nach seinen Worten «ein neues Kapitel der Zusammenarbeit aufgeschlagen» werden soll. Vorgesehen ist eine stärkere wirtschaftliche, politische und ökologische Kooperation sowie eine Verdoppelung der finanzielle Hilfen für die fünf zentralasiatischen Länder Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan in den kommenden Jahren.
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