Der alternative Präsident der abtrünnigen georgischen Teilrepublik Südossetien, Dimitri Sanakojew,sieht in den Mitgliedsstaaten der EU den Schlüssel zur Lösung des Konfliktes um die abtrünnige Teilrepublik. Auf einer Pressekonferenz am Dienstag forderte er eine Rolle der EU als Vermittler zwischen seiner Verwaltung und der Zentralregierung in Georgien.
Sanakojew war von der georgischen Bevölkerung in der Konfliktzone Südossetiens zum Präsidenten gewählt worden und wird von der Zentralregierung unterstützt. Russland als Schutzmacht der Behörden der international nicht anerkannten Teilrepublik verweigert jegliche Zusammenarbeit mit ihm. Sanakojew war in der vergangenen Woche in Brüssel, um dort vor den Mitgliedsstaaten der EU über seine Sicht der Lage in der abtrünnigen Teilrepublik zu berichten.
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