Bei einem Arbeitsbesuch des russischen Vizepremiers Sergej Iwanow in Usbekistan ging es um Transportflugzeuge, Uran und die Lage usbekischer Gastarbeiter. Militärexperte Pawel Felgenhauer ordnet die Ergebnisse ein.
Im Laufe eines Arbeitsbesuches des russischen Vizepremierminister Sergej Iwanow wurde in Usbekistan auf Regierungsebene ein Abkommen über eine Zusammenarbeit im Bereich der Einwanderungspolitik zwischen Moskau und Taschkent unterschrieben. Im Abkommen geht es um die Wiederzulassung von Einwanderern und Arbeitern aus Russland und Usbekistan und deren Schutzrechte. Im Gespräch mit DW-RADIO sagte der russische Militäranalytiker Pawel Felgenhauer zu diesem Besuch: „Sergej Iwanow ist nun mit umfangreicheren Vollmachten ausgestattet, als es formal seine Funktion erlaubt. Laut Protokoll dürfte nur ein Vizepräsident Verhandlungen mit dem usbekischen Präsident Islam Karimow und der usbekischen Regierung führen. Dieses Amt wurde aber in Russland abgeschafft, und der Verhandlungsauftrag an den Vizepremierminister übergeben.“
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