Das teilte der stellvertretende Vorsitzende des weißrussischen KGB Viktor Vagera gestern im Staatsfernsehen mit und unterstrich, dass die Schuld der Verdächtigten bewiesen sei.
Alle Beschuldigten wurden laut Paragraph 356 des Strafgesetzbuches Weißrusslands (Staatsverrat) angeklagt. Der russische Staatsbürger konnte sich dem Zugriff erfolgreich entziehen und befindet sich wahrscheinlich auf dem russischen Territorium, sagt Vagera.
Als Organisator des Agentennetzes fungierte der ehemalige Angehörige der Luftabwehrstreitkräfte Weißrusslands Wladimir Russkin. Bei seiner Verhaftung führte er CDs mit sich, auf denen geheime Informationen über den Bereitschaftsdienst der S-300 Luftabwehrkomplexe standen. Es wurde durch die Fernsehbilder bewiesen, auf denen er zugab, er sei durch polnische Geheimdienste angeworben worden, als er versuchte Wodka über die Grenze ins Nachbarland zu schmuggeln. Polnische Militärs stellten ihn vor zwei Varianten: entweder Deportierung, oder die Zusammenarbeit mit dem polnischen Geheimdienst.
Außerdem wurden die Bilder gezeigt, auf denen die Verdächtigen die Geheimakten dokumentierten. Russkin gab zu er habe vier weitere Militärangehörige angeworben, die Offiziersposten in der weißrussischen Luftabwehr inne und den Zugang zu den geheimen Akten hatten. Die Informationen wurden auf elektronischen Datenträgern gespeichert und der polnischen Seite übergeben.
Quelle: Bryansk.ru
Übersetzung: gusnews






