Dem im Londoner Exil lebenden Oligarchen wird nun auch vorgeworfen, sich einen Kredit erschlichen zu haben. Beresowski spricht von einem “politischen Manöver”.
Ein Gericht in Moskau hat am Dienstag einen weiteren Haftbefehl gegen den russischen Geschäftsmann und Kreml-Kritiker Boris Beresowski erlassen. Der in London im Exil lebende Oligarch habe sich 1997 bei der russischen SBS-Bank Agro einen Kredit über 13 Millionen US-Dollar (9,4 Millionen Euro) zum Kauf eines Hauses an der französischen Mittelmeerküste erschlichen, teilte die Justiz nach Angaben der Agentur Interfax mit. Die Vorwürfe entbehrten jeder Grundlage und seien ein politisches Manöver, quittierte Beresowski die Entscheidung.
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