Seitdem in Wien beschlossen worden ist, den ehemaligen kasachischen Botschafter Rakhat Alijew nicht auszuliefern, ist die Aufregung in Kasachstan groß. Kasachstans Rechtsvertreter in Wien fordern gar ein heimisches Strafverfahren.
Verdacht der erpresserischen Entführung
Die Anwälte der Republik Kasachstan überlegen in dieser Sache den Obersten Gerichtshof mit einer Nichtigkeitsbeschwerde zur Wahrung des Gesetzes zu befassen.
In jedem Fall fordern die österreichischen Rechtsvertreter der Republik Kasachstan die Staatsanwaltschaft Wien möge nun gegen Alijev ein Verfahren wegen des Verdachts der erpresserischen Entführung einleiten.
Die Vorwürfe
Alijew soll laut kasachischen Behörden in seiner Heimat die Entführung von zwei Personen verwickelt sein, von denen seit über einem halben Jahr jede Spur fehlt. Die Vertreter Kasachstans sprechen von einer “erdrückenden Beweislage”.
Alijew, ein erfolgreicher Geschäftsmann und Ex-Schwiegersohn des kasachischen Staatschefs Nursultan Nasarbajew, fühlt sich demgegenüber als Opfer einer politischen Intrige. Er hat von Anfang an sämtliche Vorwürfe als haltlos zurück gewiesen.
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