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Südossetische Konfliktologin Dina Alborowa ist der Meinung, dass die Anerkennung Kosovos, früher oder später zu einem Präzedenzfall für alle Nicht- Anerkannte Gebiete wird, wovor alle Länder Angst haben, die ähnliche Fälle auf ihrem Territorium haben.
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“Im Gegenteil zu der russischen Führung bin ich der Meinung, dass man Kosovo anerkennen muss. Obwohl es sogar in der Europäischen Union Länder gibt, die das nicht wollen. Es handelt sich dabei um Länder, die ähnliche Probleme auf ihrem Territorium haben wie Serbien mit Kosovo. Sie befürchten eine Kettenreaktion, die vom unabhängigen Kosovo ausgehen kann.”
Die Konfliktologin gab in dem Interview zu, dass die Situation in Kosovo unikal sei, jedoch “gibt diese Einzigartigkeit keinem das Recht, die Einen anzuerkennen und die Anderen nicht” - so Alborowa.
Auf die Frage, ob die Anerkennung der Unabhängigkeit Kosovos eine neue Welle der Gewalt auslösen kann, antwortete sie folgendermaßen:
“Es ist einer sehr schwierige Frage, die nicht leicht zu beantworten ist. Grundsätzlich kann man von zwei Szenarien ausgehen: erstens wird die Unabhängigkeit Kosovos bei den radikalen Serben auf Ablehnung stoßen (Kosovo - Kernland der Serben, Amselfeldmythos. Anm. gusnews) und zu einem Krieg führen. Das gleiche kann auch hier (Südkaukasus Anm. gusnews) passieren. Das zweite Szenario verläuft anders: “Wenn ein Land international anerkannt ist, dann genießt es die Schutzmechanismen für anerkannte Länder, die in den UNO- Verträgen fixiert sind und auf die wir uns nicht berufen können, da wir nicht anerkannt sind. Und in diesem Szenario hat das Angreiferland dann die schlechten Karten” - sagte Alborowa.
Eine andere Gefahr könnte aus den inneren Unruhen hervorgehen. Was passiert zum Beispiel, wenn die kosovarer Serben die Unabhängigkeit Kosovos nicht anerkennen und auf die Barrikaden gehen? Was geschieht dann - eine neue Welle der Gewalt, gar ein neuer Genozid?”
Ihrer Meinung nach müssen die Kosovaren selbst über den Schutz serbischer Minderheit nachdenken.
“Leider zeigt die Praxis, dass die Völker und Völkerschaften, die selbst lange Zeit in Abhängigkeit gelebt haben, bei ihrer Unabhängigkeit die Minderheiten genau so (schlecht) behandeln, wie sie selbst behandelt wurden. Und das ist meiner Meinung nach die größte Gefahr. Nur wenn der neue Staat die Rechte der Minderheiten effektiv schützen kann, erst dann hat es ein Recht auf Existenz“ - fasste die Konfliktologin zusammen.
Der gewählte Präsident der Nicht- Anerkannten Republik Südossetien Eduard Kokoity sagte bereits im Interview mit “Kavkazkij Uzel”, dass die Unabhängigkeit Kosovos als Präzedenzfall für Südossetien, Abchasien, Transnistrien und Bergkarabach dienen wird.
Georgische Politologen dagegen sind der Meinung, dass die Anerkennung der Unabhängigkeit Kosovos nicht als Präzedenzfall für südkaukasische Konflikte dienen wird, weil die größten geopolitischen Spieler in der Region (USA und Russland) nicht an der Unabhängigkeit Südossetiens und Abchasiens interessiert sind.
Auch der stellvertretende US- Staatssekretär Daniel Freed in Fragen Europas und Eurasien sagte, dass Kosovo nicht als Präzedenzfall für Abchasien und Südossetien genommen wir. “Kosovo hat nichts mit Abchasien und Südossetien zu tun. Wir unterstützen nicht die Länder, die Kosovo als Präzedenzfall benutzen wollen.” - sagte Freed.
Quelle: Kavkazkij Uzel
Übersetzung: Paul Becker/ gusnews

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akosba/ardsinba ibrahim 4Juni2008
niemand braucht sich etwas vorzumachen, in unserer jetzigen zeit geht es nicht um gerechtigkeit sondern um interessensvertretung.
was soll das sein das recht der staatlichen integrität und das völkerrecht, das eine wiederspricht doch dem anderen und letzendlich bekommt nur das volk eine eiigene heimat das dieses sein recht erzwingen kann oder es politische gönner in form von anderen staaten hat.
tschetschenien brauch nicht erwähnt zuwerden denn es kann nicht sein recht erzwingen und solche mächtigen gönner hat es auch nicht und um die warheit zusagen hat es gakeine gönner denn dieses muslime volk wird nur von den amerikanern/juden benutzt um die öffentliche ordnung in russland zudestabilisieren und um den einfluss der muslime in russland zuschwächen in dem sie für staat und volk zu staatsfeinden erklärt werden.
so sind auch schon so um die 200 000 tschetschenen tot die bis heute vielleicht 200 000 weitere tschetschenen auf die welt hätten bringen können. auch ist die tschetschenische wirtschaft angeschlagen und beliebter sind sie dadurch auch nicht geworden, niemand soll mir erzählen das die usa und eu (juden) gläubige muslime die die tschetschenen sind, gegen einen christlichen staat unterstützen. sie wollen nur 2 fliegen mit einer klappe schlagen, mehr nicht !
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