Nach einem 4- stündigen Treffen des scheidenden russischen Präsidenten Wladimir Putin mit seinem Weißrussischen Amtskollegen Aleksandr Lukaschenko (Lukaschenka) gab man bekannt, dass Weißrussland 20087 weiterhin den günstigsten Gaspreis Europas bekommen wird. Weiterhin erhält das Land von seinem östlichen Nachbar 1,5 Mrd. $ Stabilisierungskredit mit einem Tilgungszeitraum von 15 Jahren.

Trotz einer Verteuerung des Turkmenischen Gases auf 130$ für 1000 m³ bekommt Weißrussland weiterhin Gas aus Russland zu einem Preis von 119$ für 1000 m³.
Diese minimale Erhöhung des Preises ist für Gazprom hinnehmbar, da es die ununterbrochenen Lieferungen des russischen Gases in den Westen sicherstellt. Doch selbst dieser niedrige Preis ist für Gazprom noch gewinnbringend, da auf dem einheimischen, russischen Markt weit niedrigere Preise verlangt werden.
Problematisch könnten die Gaslieferungen über die Ukraine werden, da hier Gazprom 179,5 $ für 1000 m³ verlangt. Viele Experten befürchten erneute Auseinandersetzungen und Lieferengpässe nach Westeuropa.
Dieser Preisnachlass könnte Gazprom teuer zu stehen kosten – “Financial Brindge” spricht von rund 1,25 Mrd.$ weniger Einnahmen.
Paul Becker/ gusnews

Crosslinks:
- Ayatollah Al Lukashenko hilft Iran mit den Waffen
- GUS: Sozio- ökonomische Zahlen für 2007
- Weißrussland: Die Weltbank vergibt langfristige Kredite
- Beim Internationalen Korruptionswahrnehmungsindex der Transparency International belegen GUS- Staaten die hinteren Plätze
- KGB Weißrusslands: die Mitglieder der polnischen Geheimdienste sammelten Informationen über die weißrussische Luftabwehr






