Vor einer Woche sprach der kasachische Gericht den Ex- Schwiegersohn Nasarbajews, Rachat Alijew, für schuldig und verurteilte ihn in absentia für 20 Jahre Haft.

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Alijew, um dessen Auslieferung aus Österreich, Kasachstan kämpft, wurde für schuldig in allen Anklagepunkten (Erpressung und Entführung zweier Bankiers) gesprochen.
Alijew leitete die Botschaft Kasachstans in Wien und wurde entlassen, nachdem er öffentlich den Präsidenten Nursultan Nasarbajew beschuldigte “Die Weichen für die Rückkehr zur totalitären sowjetischen Vergangenheit” zu stellen.
Nach seiner Entlassung erklärte man seine Scheidung mir Dariga und es wurde ein Auslieferungsantrag bei der österreichischen Regierung gestellt, die ihn aber mit der Begründung zurückwies, Alijew bekäme keinen fairen Prozess in der Heimat, woraufhin die kasachische Regierung sich bereit erklärte, den Prozess gegebenenfalls auch vor dem österreichischen Gericht auszutragen.
Alijew kündigte, so weit ich mich noch entsinne, an der Frankfurter Buchmesse an, demnächst ein Buch über die skandalöse Vetternwirtschaft in Kasachstan publizieren zu wollen.
Welche Meinung haben Sie denn diesbezüglich? Finden Sie das Vorgehen der kasachischen Regierung als „bestellt“, denken Sie Alijew sei ein Heuchler, oder haben Sie eine ganz Andere Meinung? Diskutieren Sie darüber im Forum
Paul Becker/ gusnews

Crosslinks:
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