Archive | Juni, 2008

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Russland: Medwedjew setzte die Erhöhung der Mindestlöhne in Kraft

Veröffentlicht am 30 Juni 2008 von Paul Becker

Der russische Präsident Dmitrij Medwedjew unterschrieb ein neues Gesetz welches ab dem 1. Januar 2009 die Erhöhung der Mindestlöhne von momentan 2300 auf 4330 Rubel vorsieht.

Bildquelle: do-finance.com

Dieses föderale Gesetz ist auf die Realisierung der § 133 und 421 des Arbeitsgesetzbuches der Russischen Föderation gerichtet und sieht eine Erhöhung des Mindestlohnes vom 1. Januar 2009 auf 4330 Rubel im Monat vor.

Dieser Mindestlohn entspricht dem Existenzminimum für das IV Quartal 2007, welches von der russischen Regierung für die Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter festgesetzt wurde.

Es gibt meiner Meinung nach 2 Probleme, die mit diesem Gesetz in Verbindung gebracht werden können:

1. Das Existenzminimum, welches für das IV. Quartal 2007 noch galt ist bereits heute nicht mehr aktuell, weil die galoppierende Inflation (Laut Prognosen der Regierung beträgt die Jahresinflation für 2008 in Russland rund 10,5%) die Preise nach Oben getrieben hat.

2. Diese Erhöhung der Löhne wird höchstwahrscheinlich die Inflation in 2009 nochmal anheizen.

Deswegen könnte dieser lobenswerte Ansatz der russischen Regierung ganz einfach verpuffen.

GUS- News

Crosslinks:

- Russland: Ausgaben für Lebensmittel
- Umfrage: Die Mehrheit der Russen denken, dass die Armut im Land zugenommen hat
- Umfrage in Russland: Was sind die Hauptgefahren für das Land?

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GUS- News hat Geburtstag

Veröffentlicht am 29 Juni 2008 von Paul Becker

Vor rund einem Jahr war es soweit, ich habe die Möglichkeit gefunden die Idee der GUS- News technisch umzusetzen. Und nun ist es soweit, GUS- News feiert ihr 1. Geburtstag!!!

Bildquelle: nameless-projekt.de

Ich möchte allen treuen Lesern dafür danken, dass sie mich in meinem Vorhaben durch ihr regelmäßiges Lesen und Kommentieren bestärkt haben, dass es Interesse für die Region vorhanden ist.

Ich möchte an dieser Stelle nochmals den Entwicklern von wordpress danken, dass sie engagierten Menschen die Möglichkeit bieten schnell und einfach Ihre Projekte der großen Internetgemeinschaft vorzustellen.

Ich möchte hiermit auch eine Ankündigung machen bezüglich einiger Änderungen, die demnächst anstehen. Ich habe mich entschlossen das Layout der GUS- News zu verändern, weil ich der Meinung bis, dass das Neue leserfreundlicher und übersichtlicher sein wird. Meine Ideen werde ich Tim von Debuggable Ltd. vorstellen und falls sie umsetzbar sind, sie auch von ihm verwirklichen lassen.

Ich hoffe Sie bleiben mir treu.

Paul Becker/ GUS- News.

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Russland: Ausgaben für Lebensmittel

Veröffentlicht am 25 Juni 2008 von Paul Becker

Mit diesem Beitrag möchte ich an meinen Artikel vom 23. Juni. 2008 über die Armut in der Russischen Föderation anknüpfen. Wie ich in diesem Artikel geschrieben habe sagte die Mehrheit der russischen Bevölkerung bei einer Umfrage der Stiftung “Öffentliche Meinung” aus, die Armut im Land habe zugenommen.

Trotz vieler positiver Entwicklungen der letzten Jahre muss man jedoch konstatieren, dass das Land immer noch mit den Folgen der Wirtschaftsstagnation in der Sowjetunion Ende 80er bzw. unter den Folgen der turbulenten 90er Jahre zu kämpfen hat.

Letzten Freitag erschien eine Umfrage des russischen Umfragezentrums WCIOM über die Lebensmittelausgaben im Familienbudget.

Bevor ich zu den Ergebnissen dieser Umfrage komme, möchte ich zunächst die Bedeutung der Lebensmittelausgaben bei der Identifizierung der Armut in Erinnerung rufen. Die Lebensmittelausgaben sind insofern ein Indikator für Armut im Lande, dass die Bevölkerung in einem armen Land die Mehrheit ihrer Ausgaben für Nahrung und Kleindung veranschlagt, denn diese beiden Güter sind lebensnotwendig. Insbesondere wird Nahrung in den Wirtschaftswissenschaften oft als unelastisches Gut bezeichnet. Auch bei steigenden Preisen bleibt die Nachfrage stabil, da es keine Substitute für dieses Gut gibt und es überlebensnotwendig ist. Deswegen bleibt auch bei steigenden Preisen die Nachfrage nach diesen Gütern stabil, es findet eine Umstrukturierung des Budgets statt, bei der diese unelastischen Güter (in diesem Fall Nahrung) größere Anteile im Ausgabenpart einnehmen.

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Ein Kommentar von neulich

Veröffentlicht am 24 Juni 2008 von Paul Becker

Ich bekam neulich, genau gesagt am 17. Juni einen Kommentar zu einem Bericht, denn ich vor rund einem Jahr verfasst habe. Nachzulesen können Sie das hier.

Eine Person, die nicht erkannt werden wollte ist der Meinung, meine Seite sei “zum Kotzen Scheiße”. Wie ich bereits in meiner Antwort auf diesen Kommentar geschrieben habe, danke ich Dem- oder Derjenigen für eine ehrliche Einschätzung meiner Arbeit. Was mich in Zukunft aber freuen würde, ist, wenn solche Meinungen dann auch begründet werden. Warum finden Sie diese Seite denn Scheiße?

Ich stehe einer konstruktiven Kritik stets offen gegenüber, sie muss wie gesagt nur begründet werden. Wie man das so schön sagt „nobody is perfect“ und ich nutze jede Gelegenheit, um mich vorwärtszubringen. Jedoch wenn ich solche Kommentare lese liebe(r) Frau/ Herr Unbekannte(r), dann muss ich von Ihrer geistigen Beschränktheit ausgehen, denn Sie sind anscheinend nicht Mal imstande, zwei zusammenhängende Sätze zu schreiben.

Ich möchte an dieser Stelle an alle Leser der GUS- News appellieren im Anschluss an diesen Beitrag Kritik, Verbesserungsvorschläge und Wünsche, falls es welche geben sollte,  zu äußern.

In diesem Sinn wünschen ich Ihnen Allen einen produktiven Dienstag.

Paul Becker/ gusnews

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