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Im Verlauf einer polizeilichen Operation im Norden des Landes befreiten die Polizeikräfte insgesamt 15 usbekischen und tadschikischen Bürgern, die wegen der Verdienstmöglichkeiten nach Kasachstan gekommen waren und dann in die Sklaverei eines Ortsansässigen Geschäftsmannes kamen.

Foto: lenta.ru
Wie die Nationale Informationsagentur Kazinform berichtet handelt es sich bei den Befreiten um Männer im Alter von 16 bis 45 Jahren, die von einem ortsansässigen Geschäftsmann in ihren Ländern angeheuert und in seinem Schlachtbetrieb in der Ortschaft Aman- Karagai Kostanajer Gebiets beschäftigt wurden.
Einen Monat lang arbeiteten die Gastarbeiter aus Usbekistan und Tadschikistan im Schlachthof, der Geschäftsmann weigerte sich jedoch ihnen zustehenden Lohn auszuzahlen, mehr noch forderte er für die Freilassung jeden von ihnen 300$. Sie durften sich nicht außerhalb des Territoriums des Schlachthofes aufhalten und lebten zusammen in einem Zimmer.
Dieses Verbrechen konnte dank des Verwandten eines der Männer aufgeklärt werden, der sich auf die Suche nach seinen Verwandten begab. Am Schlachthof angekommen versuchte er sie mitzunehmen, der Inhaber des Schlachthofes forderte jedoch für die Freilassung von seinen vier Verwandten 600$ und gab dabei an, er habe sie gekauft.
Der Verwandter der Gastarbeiter wandte sich an die Polizei. Bei der Übergabe des Geldes wurde der Kostanaer Geschäftsmann festgenommen.
Quelle: lenta.ru
Übersetzung: Paul Becker/ gusnews

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