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Politiker und Geschäftsmann Sulejman Kerimow verkaufte seine Aktien von Sberbank und Gazprom für eine Gesamtsumme von 21 Milliarden $. Das Geld investiert er in Deutsche Bank (wo der Anteil seiner Aktien sich von 3% auf 9% erhöhen soll), UBS, Morgan Stanley und Credit Suisse.

Neben seiner Aktiva an Sberbank und Gazprom trennte sich gebürtige Dagestaner bereits von vielen seiner weiteren russischen Aktiva bzw. hat das in der nächsten Zeit vor. Im April dieses Jahres trennte er sich bereits von “Polimetall” - dem größten russischen Silberproduzenten, sowie im März dieses Jahren von seinen Aktien an OAG “National Telecomunications” und “Metronom AG” (allein dafür bekam er 200 Mio. $)
Das Geld, das er für den Verkauf dieser Aktiva bekam, investierte er bereits in 3% der Deutsche Bank Aktien. Wie der “Kommersant” heute berichtet hat Kerimow vor, seinen Anteil an der Deutschen Bank von 3% auf 9% zu erhöhen.
Nach Meinung vieler Analytiker handelt Kerimow sehr logisch, wenn er in ausländische Aktiva investiert:
“Die Wertpapiere ausländischer Banken bekamen den meisten Schaden durch die letzte Finanzkrise als die anderen Wertpapiere ab und haben deswegen ein großes Wachstumspotential” - meint der Alfabank Analytikerin Natalia Orlowa. Es existieren aber auch Meinungen, dass die Investitionen in ausländische Aktiva eher politischer Natur sind und den Zweck haben, sich vor den politischen Gefahren abzusichern.
Ob Kerimow demnächst nach London umzieht, bleibt an dieser Stelle erstmal unbeantwortet.

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