Archive | Juli, 2008

Tags: , , , , ,

Umfrage: Die längste Regierungszeit

Veröffentlicht am 31 Juli 2008 von Paul Becker

Liebe Leser der GUS- News,

vor ein paar Wochen wollte ich von Ihnen wissen, wer Ihrer Meinung nach der am längsten amtierende Präsident sei. Hier kommen nun die Ergebnisse der Umfrage:


Für größere Auflösungen bitte auf die Graphik klicken

Die meisten Leser der GUS- News waren der Meinung, dass Nursultan Nasarbajew (Der amtierende kasachische Präsident) am längsten im Amt sei. Keiner der Leser gab seine Stimme Emomali Rachmon.

Die richtige Antwort wäre aber und das hat nur ein Leser der GUS- News gewusst:

weiterlesen

Kommentare (0)

Tags: , , ,

Tadschikistan beschuldigt usbekischen Geheimdienst

Veröffentlicht am 24 Juli 2008 von Paul Becker

Tadschikisches Gericht beschuldigte die Sicherheitsdienste des benachbarten Usbekistans in dem Terrorakt, einer Explosion vor dem Gebäude des Obersten Gerichtes involviert zu sein. Diese Erklärungen können ohnehin schon angespannten Beziehungen zweier zentralasiatischer Republiken weiter verschlechtern.

Der Vorsitzende des Obersten Gerichtes Nusratullo Abdullojew erklärte, dass die usbekische Geheimpolizei dem 27- jährigen Komildschonu Ischankulow, der in der Hauptstadt Tadschikistans wohnte, aufgetragen hat, eine Serie von Terrorakten durchzuführen, die im Rahmen einer Destabilisierungsstrategie Tadschikistans durchgeführt werden sollten.

Die usbekischen Sicherheitsdienste verzichteten auf eine Stellungnahme bezüglich dieser Anschuldigungen.

Die Explosion in Juni 2007 wurde zu einem seltenen Akt der Gewalt in diesem armen Land, das an Afghanistan grenzt.  Es gab keine Opfer.

Ischankulow wurde vorige Woche wegen des Staatsverrats und des Besitzes und Anwendens  von Waffen zu 22 Jahren Haft verurteilt.

Im Verlauf der Pressekonferenz erklärte der Chef des Obersten Gerichts, dass die Kontaktperson Ischankulows im usbekischen Sicherheitsdienst der ehemalige Kommandeur einer  bewaffneten Oppositionsgruppe ist, die 1990 im Bürgerkrieg in Tadschikistan involviert war.

Paul Becker für GUS- News

Diesen Artikel als herunterladen

Kommentare (0)

Tags: ,

Russland: Massenhafte Entwendungen von Kunstgegenständen aus den russischen Museen festgestellt

Veröffentlicht am 22 Juli 2008 von Paul Becker

In den russischen Museen werden 50 Tausend Kunstgegenstände vermisst. Zu diesem Ergebnis kam die Regierungskommission für die Revision der Museen nach einer zweijährigen Arbeit, teilte NEWSru.com mit.

W.M. Wasnecow, 1898. Leinwand, Öl. 295,3 x 446. Tretjakowskaja Gemäldegalerie, Moskau

Die Regierungskommission hat während dieser zwei Jahre 80% von rund 2000 russischen Museen überprüft. Die Arbeit der Kommission ist noch nicht abgeschlossen, es werden noch weitere Revisionen in den großen Museen föderaler Bedeutung durchgeführt, wie zum Beispiel dem Staatlichen Historischen Museum und der Ermitage, die alleine in ihren Ausstellungsräumen und Lagern 7 Mio. Exponate beherbergt.

Wie das Departement der Kriminalpolizei (DepUr) des Innenministerium Russlands mitteilte wurde ein Teil der Exponate nicht entwendet, sondern ging bei den Umzügen verloren, oder wurde in andere Filialen ohne entsprechende Erfassung übergeben.

Die Arbeit der Regierungskommission wird noch bis Ende 2008 andauern. Jedoch bereits jetzt schon ist man im Departement der Meinung, dass die Qualität der Erfassungen und Beschreibungen der Museengegenstände kann keiner Kritik standhalten.

Zurzeit befinden sich in der Fahndungsliste des Innenministeriums 60 Tausend Antiquariatgegenstände, die in den letzten 18 Jahren entwendet worden sind. Darunter 40 Tausend Ikonen, 3500 Gemälde, 4700 Münzen, 3200 Orden und der Medaillen, 2100 Gegenstände der Kulthandlungen, 1600 seltene Bücher und 326 einzigartiger Schmuckwaren.

Paul Becker/ GUS- News

Diesen Artikel in herunterladen

Crosslinks:

- Aserbaidschan: Gläubige Muslime gegen eine Allee der aserbaidschanisch- israelischen Freundschaft
- Aserbaidschan: Baku ist die nächste Hauptstadt der islamischen Kultur
- Tadschikistan: Herausgabe der schwarzen Liste der Literatur

Kommentare (0)

Tags: , ,

Baltische Staaten: Lettland startet eine Aktion gegen die Überfremdung der lettischen Sprache

Veröffentlicht am 21 Juli 2008 von Paul Becker

Laut der NovoNews.lv begann die Agentur für Staatssprache die Aktie “Denk, wie du sprichst!”, um die lettischer Bürger darauf Aufmerksam zu machen, wie sie im alltäglichen Leben sprechen.

Vom 16. bis 21. Juli werden im Fernsehsender LTV1 8 Videoclips gezeigt, die den Gesprächen auf den Märkten, in den Frisiersalons, in den Geschäften gewidmet sind, teilte das Presseamt der Agentur mit. Ziel dieser Aktion ist es, aufzuzeigen, wie weit das Lettische vom Slang und durch die entlehnten Wörter aus den anderen Sprachen verunreinigt ist.

Den lettischen Beamten passt auch die Tatsache nicht, dass viele Letten beim Gespräch mit “den Vertretern anderer Völkerschaften” in die Sprache des Gesprächspartners übergehen. Es ist falsch und vermindert nach Meinung der Agentur das Selbstbewusstsein der Letten als Nation.

Besonders unheilbringend ist nach Meinung der Agentur für Staatssprache “die überflüssige Toleranz” in Bezug auf russischsprachige Minderheit – in 50 % der Fälle gehen die Letten im Gespräch mit ihnen ins Russische über. Und fördern somit die russischsprachigen Bürger bei jeder beliebigen Situation der autochthonen Bevölkerung für siefremde Sprache aufzudrängen.

An dieser Stelle möchte ich von Ihnen eine Antwort auf folgende Frage erfahren:


Paul Becker/ GUS- News

Diesen Artikel als herunterladen

Crosslinks:

- Integrationsprogramm Estlands hat versagt
- Baltikum: Soziale Ungleichheit in Estland ist eine der höchsten in Europa
- Interethnische Beziehungen in der Russischen Föderation am Beispiel von Tatarstan

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here