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“Die Vorschläge Steinmeiers für eine friedliche Regelung des georgisch- abchasischen Konfliktes sind für Abchasien unannehmbar” - sagte heute der Präsident der nicht anerkannten Republik Sergej Bagapsch gegenüber der “Interfax”.

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“Diese Vorschläge sind für uns unannehmbar. Wir haben uns bemüht, das den Vertretern der deutschen Führung klar zu machen, dass ohne Abzug georgischer Truppen aus der oberen der Kodori Schlucht sind keine Verhandlungen sind möglich” - sagte Bagapsch
“Georgien soll alle früher unterschriebenen Abkommen erfüllen und sich an das Abkommen von Moskau über die Feuereinstellung und die Trennung der Konfliktseiten halten. Die Rückführung der georgischen Flüchtlinge in den Galski Bezirk Abchasiens kann nur nach der endgültigen Regelung des Konfliktes erfolgen, bis der Konflikt jedoch nicht beigelegt ist, ist es sinnlos auf die Rückführung der Flüchtlinge in die übrigen Bezirke Abchasiens zu bestehen es würde zu einem neuen Krieg führen.” - sagte der Abchasische Präsident im Interview mit Ria Novosti.
Michail Saakaschwili reagierte mit harten Schuldzuweisungen gegenüber Russland und der Führung der abtrünnigen Region Abchasien auf das vorläufige Scheitern der Vermittlungsbemühungen von Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Saakaschwili dankte Steinmeier gleichzeitig am Donnerstag in Batumi ausdrücklich für das verstärkte deutsche Engagement zur Beilegung der Krise. Gab aber zugleich Russland die Schuld an der Eskalation, weil Moskau die Grenzen Georgiens nicht mehr respektiere. Er machte zudem die “sezessionistische” abchasische Führung für die Vertreibung hunderttausender Georgier aus Abchasien verantwortlich, diese Flüchtlinge hätten seiner Meinung nach ein Recht auf die Rückkehr. (Die meisten der heutigen georgischen Flüchtlinge, oder deren Vorfahren, wurden im Zuge der Umsiedlungspolitik in der UdSSR nach Abchasien umgesiedelt, so dass Abchasier in den späten 80er Jahren des XX Jahrhunderts in ihrer autonomen Republik eine Minderheit darstellten. Anm. der GUS- News)
Zur Erinnerung: Der dreistufige Plan, der in Berlin entwickelt wurde, sieht den gegenseitigen Verzicht auf Gewalt, eine allmähliche Rückführung der georgischen Flüchtlinge nach Abchasien und erst in der dritten Stufe dann die Festlegung des politischen Status Abchasiens vor.
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unionsbuerger 8August2008
Es ist ein Verbrechen, dass Georgien sich der Friedensfahne der Europäischen Union bedient, um Krieg gegen die eigene Bevölkerung zu führen. EUROPA IST EINE FRIEDENSUNION.