Bei einer Volkskundgebung in Tbilisi sagte der georgische Präsident Michail Saakaschwili vor Tausenden Menschen sein Land sei der Vorposten gegen Russland und es wird die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten verlassen.

Bild: Vesti.ru
Der georgische Präsident Michail Saakaschwili ließ sich ungeachtet des Rückzugs der georgischen Truppen im Krieg mit Russland am Dienstag von Zehntausenden Anhängern feiern. Bei einer Volkskundgebung vor dem Parlament in Tiflis kritisierte Saakaschwili am Dienstag die Führung in Moskau scharf und bezeichnete Georgien als “Vorposten im Kampf gegen Russland”. Sein Land werde als Konsequenz aus dem Südossetienkrieg die im Dezember 1991 gegründete Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) verlassen, kündigte Saakaschwili an. Alles Nötige sei bereits von ihm veranlasst worden.
“Heute stehen wir an vorderster Front zwischen Europa und Russland”, rief Saakaschwili nach Angaben der russischen Agentur Interfax den Leuten zu.
“Wir ließen erstes Blut. Aber das war unsere Wahl, weil wir ein zivilisiertes und entwickeltes Land sein wollen.”
Russland könne sich offenbar nicht mit dem Freiheitswunsch anderer Völker abfinden. Zwar hätten die Georgier im Krieg einen schweren Schlag hinnehmen müssen, aber das Volk sei stark.
“Unser höchstes Ziel ist der Patriotismus… Georgien ist die Grenze zwischen Gut und Böse, Zivilisation und Barbarei und die ganze Welt schaut zu wie der David gegen den Goliath kämpft und Georgien wird siegen.”
Weiterhin forderte der georgische Präsident die Ukraine und weitere Länder auf, aus der “von Russland dominierten” GUS auszutreten.
Paul Becker für GUS- News

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