Wegen mangelnder Finanzen im Staatshaushalt beschloss die lettische Regierung einen der Geheimdienste aufzulösen.
Diese Nachricht wurden von einem Regierungssprecher gegenüber der Presse mitgeteilt. Der Dienst für Datenanalysen wird das erste Opfer aus den Regierungsstrukturen, das auf den Altar der Finanz- und Wirtschaftskrise geopfert wird. Aufgrund der desolaten Wirtschaftssituation im Lande muss das Land also tiefe Einschnitte im Ausgabenbereich machen. Der Dienst, der dem Regierungschef unterstellt war, erfasste und wertete Informationen aus allen Militär- und Sicherheitsstrukturen Lettlands aus und leitete sie an den Rat für nationale Sicherheit weiter.
Konkrete Termine wurden auf der Pressekonferenz nicht genannt.
Die Finanzierung des Dienstes hätte das Haushalt dieses Jahr mit 390 000 Lats (rund 550 000 €) belastet. Nach seiner Auflösung werden die Funktionen des Dienstes vom Büro für Verfassungsschutz übernommen.








