Veröffentlicht am 31 Januar 2010 von Paul Becker
Der russische Ölkonzern Lukoil hat am Sonntag einen Vertrag über die Erschließung des irakischen Ölfeldes West Qurna-2 geschlossen.
Konzernchef Wagit Alekperow setze in Bagdad seine Unterschrift. Wie der Konzern mitteilte, sollen die Bohrarbeiten 2011 beginnen. Die Förderung starte 2012, ihr geplanter Stand von 90 Millionen Tonnen Öl jährlich werde voraussichtlich 2017 erreicht.
In den nächsten vier bis fünf Jahren will Lukoil 4,5 Milliarden Dollar ins Projekt investieren, rund 300 Millionen davon im laufenden Jahr.
Das Konsortium, dem Lukoil (56,25 Prozent der Anteile), das nordwegische Statoil (18,75 Prozent) und der staatliche irakische Ölförderer (25 Prozent) angehören, hatte im Dezember 2009 die Ausschreibung gewonnen. Der Deal wurde von der irakischen Regierung gebilligt.
Quelle: Ria Novosti
Veröffentlicht am 31 Januar 2010 von Paul Becker
Der russische Wodka feiert am Sonntag seinen 145. Geburtstag. Die Ärzte zeigen sich schockiert über die verheerenden Ausmaße des Alkoholkonsums im Land.
Am 31. Januar 1865 hat der russische Chemiker Dmitri Mendelejew seine Doktorarbeit zum Thema „Über die Verbindung von Alkohol und Wasser” präsentiert. Nun gilt diese Forschung als Grundlange für das russische „Nationalgetränk” mit Alkoholgehalt von 40% Prozent Volumen.
Der Chef-Drogenarzt des russischen Gesundheitsministeriums, Jewgeni Brjun, sagte RIA Novosti, Mendelejew habe die Folgen seiner Entdeckung kaum vorhersehen können. Russland sei im 19. Jahrhundert ein „ziemlich nüchternes Land” gewesen. In manchen Regionen habe es ein totales Alkoholhandel-Verbot gegeben.
Die „Alkoholismus-Epidemie” habe nach dem Zweiten Weltkrieg begonnen, als Soldaten heimgekehrt und dazu noch viele amnestierte Häftlinge freigekommen seien. Die „Pseudotradition” sei entstanden, aus jedem kleinsten Anlass zu trinken.
Vor dem Krieg habe man in Russland drei bis vier Liter Alkohol pro Kopf jährlich konsumiert. Heute seien es 18 Liter pro Kopf, so Brjun. Die Weltgesundheitsorganisation betrachtet 14 Liter als kritischen Stand.
Quelle: Ria Novosti
Veröffentlicht am 31 Januar 2010 von Paul Becker
Das ukrainische Statistikamt meldete für den Dezember einen Durchschnittslohn von 2.233 Hrywnja (ca. 186 €) für die Ukraine.
Damit stiegen die durchschnittlichen Nominallöhne und -gehälter in der Ukraine im Vergleich zum Vormonat um 278 Hrywnja (etwas mehr als 23 €) und stiegen im Jahresvergleich um 11,6% oder um 232 Hrywnja (ca. 19,3 €), bei einer Inflationsrate von Dezember zu Dezember von 12,3%. Damit liegen die realen Löhne um 0,9% unter dem bereits niedrigen Niveau des Vorjahres.
Die höchsten Löhne werden dabei in Kiew gezahlt (3.684 Hrywnja oder ca. 307 €) und die geringsten in der Oblast Wolhynien (1.654 Hrywnja oder etwa 137,8 €)
Insgesamt stehen dabei zum 1. Januar 2010 noch 1.473.329.000 Hrywnja (derzeit ca. 128 Mio. €) an Löhnen und Gehältern aus, wobei 64% der Firmen noch aktiv sind.
Dieser Beitrag erschien zuerst auf der Seite von unserem inhaltlichen Partner Ukraine- Nachrichten
Veröffentlicht am 31 Januar 2010 von Paul Becker
Kasachstan hat den Transit der Nato-Frachten über sein Territorium nach Afghanistan erlaubt. Am Mittwoch unterzeichneten Nato-Chef Anders Fogh Rasmussen und der kasachische Außenminister Kanat Saudbajew in Brüssel ein entsprechendes Abkommen.
Das teilte Rasmussen mit. Er dankte der kasachischen Regierung für das Abkommen, welches Nachschublieferungen aus Europa für die Truppenkontingente der Nato und der Partnerstaaten ermögliche und die wichtige Transitroute durch Pakistan ergänze. Erste Frachten könnten schon in den nächsten Tagen auf den Weg geschickt werden.
Quelle: Ria Novosti
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