Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird der Ex-Sowjetrepublik Moldau zwei Kredite über insgesamt 574,4 Millionen US-Dollar gewähren.
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Das meldete die Nachrichtenagentur France Presse am Samstag. Die Gelder seien für die Überwindung der Folgen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise im ärmsten Land Europas bestimmt, hatte der IWF am Vortag mitgeteilt.
Chisinau soll 93,2 Millionen Dollar sofort und die restlichen Mittel in Tranchen erhalten. Dabei soll jede Tranche aufgrund der Resultate von Kontrollen freigegeben werden, die voraussichtlich alle sechs Monate durchgeführt werden.
Zuvor hatten sich der IWF, die Weltbank und einige andere internationale Finanzeinrichtungen bereit erklärt, Moldawien finanzielle Hilfe zu erweisen. Zugleich machten sie die Gewährung von Krediten von der Stabilisierung der politischen Lage im Land abhängig. Deshalb gab es bis zuletzt keine Vereinbarungen.
2009 hatte Russland Moldawien einen Kredit über 500 Millionen Dollar gewährt. Die Mittel seien für die Finanzierung von Investitionsprogrammen bestimmt, sagte der damalige moldawische Präsident Vladimir Voronin.
Im Januar 2010 gab die US-Regierungsorganisation “Herausforderungen des Jahrtausends” die Gewährung einer nicht rückzahlbaren Leistung von 262 Millionen Dollar an Moldawien bekannt. Die Mittel sind für Investitionsprojekte unter anderem in Agrarwirtschaft und Straßenbau bestimmt, hieß es.
Quelle: Ria Novosti






