Die russische Presseagentur Ria Novosti veröffentlichte Am Donnerstag, den 04. Februar folgenden Artikel:
Der Anteil der einkommensschwachen Bevölkerung in Russland ist in den zurückliegenden zehn Jahren von 29 auf 15 Prozent zurückgegangen. Das stellte Juri Woronin, Stellvertretender Minister für Gesundheit und Soziales, in der 48. Tagung der UNO-Kommission für soziale Entwicklung im New Yorker UNO-Hauptquartier fest.
Wo Herr Woronin diese Zahl hernahm ist mir wirklich ein Rätsel, denn laut den aktuellsten Angaben von Goskomstat betrug der prozentuelle Anteil von Menschen in der Russischen Föderation, deren Einkommen unterhalb der Armutsgrenze lagen, im ersten Quartal 2009 noch 17,4% der Gesamtbevölkerung der Föderation, also rund 24,5 Millionen.
Entweder handelt es sich bei dieser Zahl um ein Wunschdenken von Herrn Woronin, oder die russische Statistikbehörde weiß Sachen nicht, die Herr Woronin weiß.







