Veröffentlicht am 22 Juni 2010 von Paul Becker
Der Gesamtrussische Zentrum für Untersuchung der öffentlichen Meinung (WCIOM) führte am 20. Mai 2010 eine landesweite Umfrage durch. Das Thema der repräsentativen Umfrage lautete: Ethnische Sympathien und Antipathien der russischen Bevölkerung. Insgesamt wurden 1600 Menschen in 140 Ortschaften befragt. Die statistische Abweichung liegt bei unter 3,4%.
Grafik 1: Menschen welcher Nationalität sympathisieren Sie am Meisten?

Ethnische Sympathien der Russen in 2010 (offene Frage, beliebige Anzahl der Antworten)
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Veröffentlicht am 20 Juni 2010 von Paul Becker
Russlands Energiekonzern Gazprom will in das Pipeline-Projekt Iran-Armenien einsteigen.

Bildquelle: wikipedia.org
„Dieses Projekt ist realistisch, und wir wollen uns daran beteiligen“, sagte der stellvertretende Gazprom-Vorstandsvorsitzende Waleri Golubew vergangenen Dienstag in Armenien. An dem Bau der Pipeline wird die Gazprom-Tochter ArmRosgazprom teilnehmen.
Die Leitung könnte Armenien mit Erdölprodukten versorgen, was die Transportkosten und die Preise für diese auf dem armenischen Markt deutlich senken würde. In Folge des Berg- Karabach Konflikts ist Armenien seit Jahren von den aserbaidschanischen Erdöl- und Erdgaslieferungen ausgeschlossen. Bis vor Kurzem war Armenien zu 100 Prozent von den Lieferungen aus der Russischen Föderation abhängig, die jedoch erst Georgien als Transitland passieren mussten. Daher bedeutet der Bau dieser Pipeline für Armenien in erster Linie ein Stück mehr strategischer Sicherheit. Der Kosten des Projektes belaufen sich auf ca. 200 Millionen bis 240 Millionen US-Dollar.
Ölprodukte sollen den Plänen nach in einen Speicher in der armenischen Stadt Jerasch gepumpt werden. ArmRosgazprom hat das Alleinrecht auf die Lieferung und Verteilung von russischem Gas auf dem armenischen Binnenmarkt. Das Unternehmen wurde 1997 gegründet und gehört zu 80 Prozent dem russischen Konzern Gazprom. 20 Prozent der Anteile hält das Energieministerium Armeniens.

Veröffentlicht am 02 Juni 2010 von Paul Becker

Bildquelle: army-world.ru
Russland testet derzeit sieben Drohnen aus eigener Produktion. Darüber berichtete gestern Abend die russische Nachrichtenagentur Ria Novosti.
Nach den Worten des Chefs des russischen Grenzschutzes Wladimir Pronitschew, absolvieren die unbemannten Fluggeräte ihre ersten Testflüge an der Grenze zur zentralasiatischen Republik Kasachstan. Im Falle der erfolgreichen Tests werden die zuvor vom russischen Grenzschutz erworbenen Drohnen vom Typ ZALA-421-05, Irkut-10 und Orlan in näherer Zukunft in Dienst gestellt. Ihren Eigenschaften nach seien sie mit den ausländischen Analogen vergleichbar, so Pronitschew und können auch nachts eingesetzt werden.
Die Einsatzmöglichkeiten solcher Drohnen reichen von reinen Beobachtungseinsätzen, bis hin zum direkten Angriff von Bodenzielen.
Damit hat das Land den Sprung in die zukünftige Entwicklung der Militärflugzeuge geschafft und den Anschluss an die westlichen Waffenschmieden gefunden.
Bei der Ausarbeitung diesen Artikels wurden Materialien von Ria Novosti benutzt
