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	<title>GUS- News &#187; Aktuell</title>
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	<description>Aktuelle Nachrichten und Analysen zu den Themen aus Russland und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten</description>
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		<title>Die schrumpfende Weltmacht: Die demografische Zukunft Russlands und der anderen post-sowjetischen Staaten.</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Apr 2011 08:22:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Becker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine neue Studie des Berlin-Instituts untersucht, welchen demografischen Veränderungen die Regionen Russlands und der anderen ehemaligen Sowjetrepubliken heute und in Zukunft ausgesetzt sind. Von Stephan Sievert, Reiner Klingholz, Paul Becker, Klaus-Helge Donath, Steffen Kröhnert Knapp 20 Jahre sind vergangen, seit der gescheiterte Augustputsch 1991 das endgültige Aus der Sowjetunion besiegelte. Mit dem Zusammenbruch des sowjetischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine neue <a href="http://www.berlin-institut.org/studien/die-schrumpfende-weltmacht.html" target="_blank">Studie</a> des Berlin-Instituts untersucht, welchen demografischen Veränderungen die</strong><br />
<strong> Regionen Russlands und der anderen ehemaligen Sowjetrepubliken heute und in Zukunft ausgesetzt</strong><br />
<strong> sind.</strong></p>
<p><em>Von Stephan Sievert, Reiner Klingholz, Paul Becker, Klaus-Helge Donath, Steffen Kröhnert</em><strong><br />
</strong></p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.berlin-institut.org/uploads/RTEmagicC_titel_d.jpg.jpg" alt="" width="300" height="343" />Knapp 20 Jahre sind vergangen, seit der gescheiterte Augustputsch 1991 das endgültige Aus der Sowjetunion besiegelte. Mit dem Zusammenbruch des sowjetischen Systems der regionalen<br />
Arbeitsteilung wurden aus ökonomischen Verbündeten über Nacht Wettbewerber: War den zentralasiatischen Staaten zuvor die Produktion von Wasserkraft und Baumwolle zugedacht, der Ukraine die Lieferung einer Vielzahl von Fertiggütern und Moldawien die von Lebensmitteln, mussten die Länder fortan auf eigenen Beinen stehen und eigene Märkte für ihre Produkte suchen. Und auch innerhalb der neuen Staaten und Regionen entbrannte ein Wettbewerb um Kapital, Menschen und Technologien. Wo sich Wirtschafts- und Besiedlungsstruktur ehemals sicherheitspolitischen Aspekten unterordnen mussten, folgen sie nun überwiegend der Logik des Marktes. Vielerorts hat diese die etablierten Strukturen längst ad absurdum geführt: Zahlreiche Industriesiedlungen sind unter hohen Produktionskosten zusammengebrochen, Zentren der Rüstungsindustrie obsolet geworden, und ländliche Räume haben sich durch Abwanderung entleert.</p>
<p>Zwischen den neuen Freiheiten und dem ungewohnten Angebot an Konsumgütern einerseits und der millionenfachen Armut und Arbeitslosigkeit andererseits klaffte allerdings schnell ein riesiges Loch. Nicht nur auf die seelische Gesundheit der Menschen hatte dies verheerende Auswirkungen: Drogen- und Alkoholmissbrauch richteten viele körperlich zugrunde. In Russland sank die Lebenserwartung für Männer mit 57 Jahren auf den niedrigsten Stand der Nachkriegszeit. Wer kaum genug hatte, um das eigene Überleben zu sichern, konnte es sich erst recht nicht leisten, Nachwuchs in die Welt zu setzen. Binnen eines Jahrzehnts sank die durchschnittliche Kinderzahl je Frau in Russland von über zwei auf 1,2. Zu diesem Trend trug ab Mitte der 1990er Jahre auch die neu gewonnene Freiheit bei, die viele Frauen dazu veranlasste, den Kinderwunsch gegenüber jenem nach Selbstverwirklichung zurückzustellen.</p>
<p>Die Bevölkerungszahl Russlands ist seit 1993 von knapp 149 auf 142 Millionen Menschen zurückgegangen.<br />
Wären nicht mehrere Millionen ethnische Russen nach dem Ende der Sowjetunion in ihre alte Heimat zurückgekehrt, wäre der Verlust etwa doppelt so hoch ausgefallen. Auch weil das Reservoir der Auslandsrussen langsam aufgebraucht ist, wird sich der Bevölkerungsrückgang in Zukunft beschleunigen. Denn in den nächsten Jahren kommen die ausgedünnten Jahrgänge der 1990er ins Elternalter. Bis 2030 könnte Russland weitere 15 Millionen Menschen verlieren – am stärksten wird der Rückgang unter der Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter sein. Für die wirtschaftliche Zukunft des Landes wird es daher immer wichtiger, dass die restliche Bevölkerung über einen guten Bildungs- und Gesundheitsstand verfügt.</p>
<p>Die neue Studie „Die schrumpfende Weltmacht – Die demografische Zukunft Russlands und der anderen post-sowjetischen Staaten“ des Berlin-Instituts zeigt eine Weltregion, die von einem demografischen Schrumpfungsprozess im Norden und einem starken Bevölkerungswachstum im Süden gekennzeichnet ist. Migrationsdruck auf der einen Seite trifft auf Arbeitskräfterückgang auf der anderen Seite. Diese Gewichte auszutarieren, ist in der Realität oft komplizierter, als es in der Theorie erscheint.</p>
<p>Anhand einer Clusteranalyse war es möglich, die 141 betrachteten Regionen und Länder auf<br />
dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion nach demografischen Charakteristika in fünf Gruppen<br />
mit ähnlichen Herausforderungen einzuteilen.</p>
<p><strong>Die wichtigsten Ergebnisse</strong></p>
<p>Eckpunkte der Studie „Die schrumpfende Weltmacht – Die demografische Zukunft Russlands und der anderen post-sowjetischen Staaten“ des Berlin-Instituts</p>
<p>• Seit 1993 ist die Bevölkerungszahl Russlands von 149 auf 142 Millionen Menschen zurückgegangen – bis dahin war sie seit dem Zweiten Weltkrieg stetig gewachsen.<br />
• Ohne Zuwanderung hätte sich der Verlust auf etwa 11,5 Millionen Menschen belaufen.<br />
• Nach der Wende brach die durchschnittliche Kinderzahl je Frau in Russland von zuvor 1,89 auf 1,16 ein – inzwischen erholt sie sich langsam wieder. Sie liegt heute mit 1,54 jedoch weit unter jenem Niveau, das für stabile Bevölkerungsentwicklung nötig wäre.<br />
• Obwohl sich moderne Verhütungsmittel auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion langsam verbreiten, werden in Russland noch immer mehr Schwangerschaften abgebrochen als in der gesamten EU, in der viermal so viele Menschen wohnen.<br />
• Die Lebenserwartung in Russland sank zwischen 1991 und 1994 von 69 auf weniger als 64 Jahre und trug entscheidend zu den Sterbeüberschüssen bei – auch hier ist jüngst wieder eine leichte Verbesserung zu beobachten.<br />
• Besonders der Gesundheitszustand von Männern verschlechterte sich – sie konnten Mitte der 1990er Jahre lediglich mit einer durchschnittlichen Lebenszeit von 58 Jahren rechnen. Heute liegt die Lebenserwartung mit 62,8 Jahren noch immer niedriger als in Bangladesch.<br />
• Häufigste Todesursache sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen gefolgt von Todesfällen durch äußere Einflüsse (Morde, Selbstmorde, Unfälle).In typischen russischen Industriestädten lässt sich zwischen einem Drittel und der<br />
Hälfte aller Todesfälle unter männlichen Erwachsenen direkt oder indirekt auf Alkoholmissbrauch zurückführen – doch auch Infektionskrankheiten wie Aids oder Tuberkulose sind in Russland auf dem Vormarsch.<br />
• Der Bevölkerungsrückgang wird sich in Zukunft beschleunigen, da die Zuwanderungszahlen niedriger liegen als in den 1990er Jahren und künftig deutlich weniger potenzielle Mütter zur Verfügung stehen.<br />
• Bis 2030 könnte Russland etwa 15 Millionen Menschen verlieren – um eben jene Zahl wird auch die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter zurückgehen, da die sinkende Zahl an Kindern durch mehr ältere Menschen ausgeglichen wird.<br />
• Periphere Gebiete im Norden und Osten verlieren überproportional.<br />
• In den zentralasiatischen Nachfolgestaaten der Sowjetunion und in weiten Teilen des Kaukasus liegen die durchschnittlichen Kinderzahlen dagegen bei über zwei und teilweise sogar drei. Diese Staaten werden auch weiterhin wachsen – Tadschikistan um bis zu 35 Prozent bis 2030.<br />
• Die Arbeitsmigration nach Russland wird weiter anhalten – die Rücküberweisungen der Migranten stellen für Länder wie Usbekistan, Tadschikistan oder Aserbaidschan eine wichtige Hilfe im Kampf gegen die Armut dar.<br />
• Trotz Verbesserungen der russischen Migrationspolitik in den letzten Jahren hält sich noch immer bis zu ein Viertel aller Migranten illegal in Russland auf – und auch registrierte Migranten verdienen ihr Geld häufig in der Schattenwirtschaft.</p>
<p><a href="http://www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/Russland/Russland_d_online.pdf" target="_top">Zur deutschen Studie (PDF) </a><br />
<a href="http://www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/Russland/Russland_e_online.pdf" target="_top">Zur englischen Studie (PDF)</a><br />
<a href="http://www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/Russland/Russland_rus_online.pdf" target="_top">Zur russischen Studie (PDF)</a></p>
<p><a href="http://www.gusnews.net/" target="_blank"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/gusnews-logo.png" alt="" width="110" height="99" /></a></p>
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		<item>
		<title>Kirgistan: Endgültige Ergebnisse der Parlamentswahlen</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 08:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Becker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Sonntag, den 10. Oktober 2010 fanden in Kirgisistan die ersten Parlamentswahlen seit dem Sturz der Regierung Bakijews und den blutigen inter- ethnischen Zusammenstößen im Süden des Landes statt. Laut den Angaben des zentralen Wahlkomitees nahmen insgesamt 55,9% der Bürger an den Wahlen teil. Die aktivsten Wähler wurden dabei in der Stadt Osch registriert, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Sonntag, den 10. Oktober 2010 fanden in Kirgisistan die ersten Parlamentswahlen seit dem Sturz der Regierung Bakijews und den blutigen inter- ethnischen Zusammenstößen im Süden des Landes statt. Laut den <a href="http://cec.shailoo.gov.kg/i-election.asp?ElectionID=137&amp;DistrictID=" target="_blank">Angaben</a> des zentralen Wahlkomitees nahmen insgesamt 55,9% der Bürger an den Wahlen teil.</strong></p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.gusnews.net/bilder/umfragen/wahlbox.jpg" alt="" width="238" height="158" />Die aktivsten Wähler wurden dabei in der Stadt Osch registriert, die auch das Epizentrum der inter-ethnischen <a href="http://lenta.ru/story/unruhen/" target="_blank">Zusammenstöße</a> in Kirgisistan bildete. Im Umland von Osch dagegen, lag die Wahlbeteiligung bei weniger als 50%.</p>
<p>Wie die <a href="http://www.interfax.ru/" target="_blank">Interfax</a> berichtet, existiert in Kirgisistan keine Mindestgrenze bei der Wahlbeteiligung, so dass die Wahlen in jedem Fall als stattgefunden gelten.</p>
<p>Die meisten Wahlbeobachter konnten bei den Wahlen keine gravierenden Mängel feststellen und sind der Meinung von insgesamt sauberen Wahlergebnissen sprechen zu können. Auch die Mitglieder des zentralen Wahlkomitees der Russsischen Föderation sprachen von ruhigen Wahlen, die auf eine Resonanz seitens der Bevölkerung gestoßen sind.</p>
<p>Insgesamt nahmen 29 politische Parteien an den Wahlen teil bei denen es um die 120 Parlamentssitze im &#8220;Schogorku Kenesch&#8221; geht. Nur 5 von ihnen konnten dabei die 5%-ge Hürde nehmen und ziehen ins Parlament ein.</p>
<p><a href="http://www.gusnews.net/bilder/diverses/wahlen/Wahlergebnisse_Kirgisistan_2010_Parlementswahlen_Schogorku_Kenesch.png" target="_blank"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/diverses/wahlen/Wahlergebnisse_Kirgisistan_2010_Parlementswahlen_Schogorku_Kenesch.png" alt="" width="514" height="331" /></a></p>
<p>Paul Becker für</p>
<p><a href="http://www.gusnews.net/"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/gusnews-logo.png" alt="" width="110" height="99" /></a></p>
<p><a href="http://www.gusnews.net/excell/Wahlergebnisse%20Schogorku%20Kenesch%202010.xlsx" target="_blank">Excell- File</a> der Grafik</p>
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		<title>Russland: Ethnische Sympathien und Antipathien der russischen Bevölkerung</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 20:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Becker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Gesamtrussische Zentrum für Untersuchung der öffentlichen Meinung (WCIOM) führte am 20. Mai 2010 eine landesweite Umfrage durch.  Das Thema der repräsentativen Umfrage lautete: Ethnische Sympathien und Antipathien der russischen Bevölkerung. Insgesamt wurden 1600 Menschen in 140 Ortschaften befragt. Die statistische Abweichung liegt bei unter 3,4%. Grafik 1: Menschen welcher Nationalität sympathisieren Sie am Meisten? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Der Gesamtrussische Zentrum für Untersuchung der öffentlichen  Meinung (<a href="http://wciom.ru/novosti/press-vypuski/press-vypusk/single/13515.html" target="_blank">WCIOM</a>) führte am 20. Mai 2010 eine landesweite Umfrage durch.  Das Thema der repräsentativen Umfrage lautete: Ethnische Sympathien und Antipathien der russischen Bevölkerung. Insgesamt wurden 1600 Menschen in 140 Ortschaften befragt. Die statistische Abweichung liegt bei unter 3,4%.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grafik 1: Menschen welcher Nationalität sympathisieren Sie am Meisten?<br />
</strong></p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 558px"><a href="http://www.gusnews.net/bilder/umfragen/sympathien_und_antipathien_russland_2010/Sympathien%20der%20Russen%202010.png" target="_blank"><img class="  " title="Ethnische Sympathien der Russen in 2010" src="http://www.gusnews.net/bilder/umfragen/sympathien_und_antipathien_russland_2010/Sympathien%20der%20Russen%202010.png" alt="" width="548" height="335" /></a><p class="wp-caption-text">Ethnische Sympathien der Russen in 2010 (offene Frage, beliebige Anzahl der Antworten)</p></div>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-15202"></span>Die größten Sympathiewerte ernteten bei den Befragten die Russen selbst (36%). Bei einer gleichen Umfrage im letzten Jahr gaben nur 29% der Respondenten dieselbe Antwort an. Auch die anderen slawischen Völker wie zum Beispiel die Weißrussen (mit 10% der Stimmen) und die Ukrainer (mit jeweils 9% der Antworten) werden von der russischen Bevölkerung gern gesehen. Auch die Europäer und alle slawischen Völker im Allgemeinen haben in Russland einen guten Ruf (jeweils 8% der Befragten), wobei die Letzteren einen Sympathiezugewinn gegenüber dem letzten Jahr von 5% verzeichnen konnten. Die Vertreter anderer Nationen erscheinen in der Bewertung viel seltener und nehmen nicht mehr als 1 bis 2% der Stimmen ein. Nur 8% der Russinnen und Russen gaben an, keine nationalen Präferenzen zu haben. Letztes Jahr lag dieser Wert noch bei 20%.</p>
<p style="text-align: justify;">Die meisten negativen Emotionen der russischen Bürger gelten weiterhin den kaukasischen Völkern (29%). Zentralasiaten dagegen werden von nur 6% der Bevölkerung als störend empfunden. Jeweils 3% der Bevölkerung stehen den Chinesen und Juden skeptisch gegenüber. 56% aller Befragten gaben an, zu allen Völkern und Nationalitäten gleich gute Beziehungen zu pflegen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grafik 2:Nennen Sie bitte Nationen und Völker, deren Vertreten bei Ihnen Gereiztheit, Antipathie?</strong></p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 558px"><a href="http://www.gusnews.net/bilder/umfragen/sympathien_und_antipathien_russland_2010/Antipathien%20der%20Russen%202010.png"><img class="  " title="Ethnische Antipathien der Russen in 2010 (offene Frage, beliebige Anzahl der Antworten)" src="http://www.gusnews.net/bilder/umfragen/sympathien_und_antipathien_russland_2010/Antipathien%20der%20Russen%202010.png" alt="" width="548" height="335" /></a><p class="wp-caption-text">Ethnische Antipathien der Russen in 2010 (offene Frage, beliebige Anzahl der Antworten)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Jeder zweite Befragte konnte keine speziellen Gründe für die Antipathie den anderen Völkern  und Nationen gegenüber nennen. Die restlichen Befragten beziehen sich häufig auf Bedenken hinsichtlich der Gefahr von Terroranschlägen (13%) und die Abneigung der Migranten, sich russische Normen und traditionelle russische Werte anzueignen (11%, In 2004 lag dieser Wert noch bei 9%). 6% der Befragten reizt die Erscheinung, das Verhalten der Migranten, das niedrige Niveau der Kultur und die Kontrolle bestimmter Geschäftsbereiche durch diese Migrantengruppen. 4% der Bevölkerung ist der Meinung, die Migranten nehmen den Einheimischen die Arbeitsplätze weg.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Quelle:</strong> <a href="http://wciom.ru" target="_blank">Wciom</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Übersetzung und Grafiken:</strong> Paul Becker</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.gusnews.net/"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/gusnews.jpg" alt="" width="110" height="99" /></a></p>
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		</item>
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		<title>Makroökonomische Eckdaten der GUS- Länder in 2009</title>
		<link>http://www.gusnews.net/2010/04/10/makrookonomische-eckdaten-der-gus-lander-in-2009/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 06:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Becker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Statistische Kommittee der GUS (cisstat) veröffentlichte die wichtigsten makroökonomischen Indikatoren der GUS-Länder für den Zeitraum Januar- Dezember 2009. BIP (Januar- Dezember 2009 in Prozent zu Januar- Dezember 2008) Industrieproduktion (Januar- Dezember 2009 in Prozent zu Januar- Dezember 2008) Landwirtschaftliche Produktion (Januar- Dezember 2009 in Prozent zu Januar- Dezember 2008) Anlageinvestitionen (Januar- Dezember 2009 in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Das Statistische Kommittee der GUS (<a href="Die wichtigsten makroökonomischen Indikatoren der GUS-Länder" target="_blank">cisstat</a>) veröffentlichte die wichtigsten <a href="http://www.cisstat.com/rus/mac13_qrt.htm" target="_blank">makroökonomischen Indikatoren</a> der GUS-Länder für den Zeitraum Januar- Dezember 2009.</strong></p>
<p><strong>BIP </strong>(Januar- Dezember 2009 in Prozent zu Januar- Dezember 2008)</p>
<p><a href="http://www.gusnews.net/bilder/statistik/GUS/GUS%202009/GUS%20BIP%20in%20Prozent%20zu%202008.png"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/statistik/GUS/GUS%202009/GUS%20BIP%20in%20Prozent%20zu%202008.png" alt="" width="548" height="320" /></a></p>
<p><strong>Industrieproduktion </strong>(Januar- Dezember 2009 in Prozent zu Januar- Dezember 2008)</p>
<p><a href="http://www.gusnews.net/bilder/statistik/GUS/GUS%202009/GUS%20Industrieproduktion%20in%20Prozent%20zu%202008.png"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/statistik/GUS/GUS%202009/GUS%20Industrieproduktion%20in%20Prozent%20zu%202008.png" alt="" width="548" height="320" /></a></p>
<p><strong>Landwirtschaftliche Produktion </strong><strong> </strong>(Januar- Dezember 2009 in Prozent zu Januar- Dezember 2008)</p>
<p><a href="http://www.gusnews.net/bilder/statistik/GUS/GUS%202009/GUS%20Landwirtschaftliche%20Produktion%20in%20Prozent%20zu%202008.png"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/statistik/GUS/GUS%202009/GUS%20Landwirtschaftliche%20Produktion%20in%20Prozent%20zu%202008.png" alt="" width="548" height="320" /></a></p>
<p><strong>Anlageinvestitionen </strong><strong> </strong>(Januar- Dezember 2009 in Prozent zu Januar-  Dezember 2008)</p>
<p><a href="http://www.gusnews.net/bilder/statistik/GUS/GUS%202009/GUS%20Anlageinvestitionen%20in%20Prozent%20zu%202008.png"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/statistik/GUS/GUS%202009/GUS%20Anlageinvestitionen%20in%20Prozent%20zu%202008.png" alt="" width="548" height="320" /></a></p>
<p>* Januar- September 2009 in Prozent zu Januar- September 2008</p>
<p><strong>Frachttransporte </strong><strong> </strong><strong> </strong>(Januar- Dezember 2009 in Prozent zu  Januar-  Dezember 2008)</p>
<p><a href="http://www.gusnews.net/bilder/statistik/GUS/GUS%202009/GUS%20Frachttransporte%20in%20Prozent%20zu%202008.png"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/statistik/GUS/GUS%202009/GUS%20Frachttransporte%20in%20Prozent%20zu%202008.png" alt="" width="548" height="320" /></a></p>
<p>* Inklusive der Pipeline- Transporte</p>
<p><strong>Einzelhandelsvolumen </strong><strong> </strong><strong> </strong>(Januar- Dezember 2009 in Prozent zu  Januar-   Dezember 2008)</p>
<p><a href="http://www.gusnews.net/bilder/statistik/GUS/GUS%202009/GUS%20Einzelhandelsvolumen%20in%20Prozent%20zu%202008.png"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/statistik/GUS/GUS%202009/GUS%20Einzelhandelsvolumen%20in%20Prozent%20zu%202008.png" alt="" width="548" height="320" /></a></p>
<p>* Ohne den Umsatz von Speiseeinrichtungen</p>
<p><strong>Export </strong>(Januar- Dezember 2009 in Prozent zu  Januar-   Dezember 2008)</p>
<p><a href="http://www.gusnews.net/bilder/statistik/GUS/GUS%202009/GUS%20Export%20in%20Prozent%20zu%202008.png"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/statistik/GUS/GUS%202009/GUS%20Export%20in%20Prozent%20zu%202008.png" alt="" width="548" height="320" /></a></p>
<p><strong>Import </strong>(Januar- Dezember 2009 in Prozent zu  Januar-   Dezember 2008)</p>
<p><a href="http://www.gusnews.net/bilder/statistik/GUS/GUS%202009/GUS%20Import%20in%20Prozent%20zu%202008.png"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/statistik/GUS/GUS%202009/GUS%20Import%20in%20Prozent%20zu%202008.png" alt="" width="548" height="320" /></a></p>
<p><strong>Verbraucherpreisindex </strong>(Januar- Dezember 2009 in Prozent zu  Januar-   Dezember 2008)</p>
<p><a href="http://www.gusnews.net/bilder/statistik/GUS/GUS%202009/GUS%20Verbraucherpreisindex%20in%20Prozent%20zu%202008.png"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/statistik/GUS/GUS%202009/GUS%20Verbraucherpreisindex%20in%20Prozent%20zu%202008.png" alt="" width="548" height="320" /></a></p>
<p><strong>Quelle:</strong> <a href="http://www.cisstat.com/">cisstat.com</a></p>
<p><strong>Übersetzung und Grafiken:</strong> Paul Becker (<a href="../">www.gusnews.net</a>)</p>
<p><a href="http://www.gusnews.net/bilder/gusnews.jpg"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/gusnews.jpg" alt="" width="110" height="99" /></a></p>
<p>Sie können alle Daten auch als ein <a href="http://www.gusnews.net/bilder/statistik/GUS/GUS%202009/Makrooekonomische%20Eckdaten%20der%20GUS%20in%202009.pdf"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/pdf.jpg" alt="" width="53" height="49" /></a>Dokument runterladen.</p>
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		<title>Gewinner stehen fest!</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 11:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Gena]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Tscheburaschka]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leser von GUS- News, ich möchte erstmals allen 178 Personen, die an meinem Gewinnspiel teilgenommen haben, für eure Teilnahme danken. So viel Interesse für die russische Kultur ist sehr erfreulich! Ich möchte aber nicht mehr lange um den heißen Brei rumreden. Unsere Hausfee zog heute früh drei Lose mit den Namen der glücklichen Gewinner: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Liebe Leser von GUS- News,</strong></p>
<p style="text-align: justify;">ich möchte erstmals allen 178 Personen, die an meinem Gewinnspiel teilgenommen haben, für eure Teilnahme danken. So viel Interesse für die russische Kultur ist sehr erfreulich!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte aber nicht mehr lange um den heißen Brei rumreden. Unsere Hausfee zog heute früh drei Lose mit den Namen der glücklichen Gewinner:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der erste Preis</strong> &#8211; der singende Krokodil Gena mit Tscheburaschka geht an Monika Stork aus Hiddenhausen</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/diverses/gewinnspiel/krokodil%20gena%20i%20tscheburaschka/Krokodil%20Gena%20i%20Tscheburaschka%203.jpg" alt="" width="300" height="300" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der zweite Preis</strong>- eine Hörbuch- CD “Krokodil Gena und seine Freunde” von Eduard Uspenskij geht an Melanie Rakers aus Schüttorf</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/diverses/gewinnspiel/krokodil%20gena%20i%20tscheburaschka/Krokodil%20Gena%20i%20Tscheburaschka%202.JPG" alt="" width="170" height="241" /></p>
<p><strong>Der dritte Preis</strong> &#8211; ein gebundenes Buch “Krokodil Gena und seine Freunde” von Eduard Uspenskij geht an Hannes Fricke aus Speicher / RLP</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/diverses/gewinnspiel/krokodil%20gena%20i%20tscheburaschka/Krokodil%20Gena%20i%20Tscheburaschka%202.JPG" alt="" width="170" height="241" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ich gratuliere allen Gewinnern und möchte ihnen viel Spaß mit Krokodil Gena und Tscheburaschka wünschen! Alle, die heute leer ausgingen &#8211; ?? ??????? ???! Ich denke ich werde auch in Zukunft noch einige Gewinnspiele mit tollen Preisen veranstalten können.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich wünsche euch Allen einen schönen Tag! ??????? ??? ???!</p>
<p><a href="http://www.gusnews.net/" target="_self">Paul Becker</a></p>
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		<title>Ukraine: Präsidentschaftswahlen sind vorbei, was nun?</title>
		<link>http://www.gusnews.net/2010/02/11/ukraine-prasidentschaftswahlen-sind-vorbei-was-nun/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 08:07:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Gewinner der Präsidentschaftswahlen in der Ukraine steht nun endgültig fest. Nur vier Jahre nach der Orangenen Revolution in der Ukraine, bekam der Auslöser der Maidan- Bewegung, Wiktor Janukowitsch,  die Mehrheit der Wählerstimmen. Am Dienstag Vormittag war es endlich vorbei. Die zentrale Wahlkommission der Ukraine zählte 100% der Stimmen und gab den Gewinner der Präsidentschaftswahlen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 548px"><a href="http://www.gusnews.net/bilder/diverses/ukraine/Praesidentschaftswahlen%20Ukraine%202010.jpg"><img class="  " src="http://www.gusnews.net/bilder/diverses/ukraine/Praesidentschaftswahlen%20Ukraine%202010.jpg" alt="" width="538" height="315" /></a><p class="wp-caption-text">Ukrainische Präsidentschaftswahlen 2010, GUS- News</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Gewinner der Präsidentschaftswahlen in der Ukraine steht nun endgültig fest. Nur vier Jahre nach der Orangenen Revolution in der Ukraine, bekam </strong><strong>der Auslöser der Maidan- Bewegung,</strong><strong> Wiktor Janukowitsch,  die Mehrheit der Wählerstimmen. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Am Dienstag Vormittag war es endlich vorbei. Die zentrale Wahlkommission der Ukraine zählte <a href="http://www.cvk.gov.ua/vp2010/wp0011.html" target="_blank">100% der Stimmen</a> und gab den Gewinner der Präsidentschaftswahlen 2010 bekannt. Nach der ersten Euphorie kehrt ganz schnell eine Ernüchterung ein. Angesichts der Aufgaben, die der neue Präsident zu bewältigen hat kommt einem unmittelbar ein mit dem  Manuskript von W.I. Lenin gleichnamiger Gedanke: ??? ??????? Was tun?</p>
<p style="text-align: justify;">Das reale BIP in der Ukraine brach den Schätzungen der EBRD zufolge in 2009 um rund <a href="http://www.ebrd.com/country/country/ukraine/econo.htm" target="_blank">14%</a> ein und warf die Wirtschaft des Landes mit einem Schlag um einige Jahre zurück. Zwanzig Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion beträgt das BIP der Ukraine nur 60% des Niveaus von 1989. Das Land bewegte sich das ganze Jahr über am Rande des Staatsbankrotts und konnte nur mit riesigen Währungskrediten des IWF davor bewahrt werden. Doch der Preis dafür war sehr hoch &#8211; die Staatsschulden wuchsen in den zwölf Monaten des vergangenen Jahres um <a href="http://www.gusnews.net/2010/02/06/ukraine-staatsschulden-um-535-gewachsen/" target="_blank">53,5%</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Als ob das schon nicht genug wäre, ist das Land zum Teil strukturell, sprachlich, kulturell und ethnisch tief gespalten. Während der Osten des Landes hoch industrialisiert ist, überwiegt im Westen des Landes die Agrarwirtschaft. Auch die <a href="http://demoscope.ru/weekly/ssp/sng_nac_89.php?reg=2" target="_blank">11 Millionen</a> Russen, die bei der letzten Volkszählung in der UdSSR 1989 gezählt wurden, leben zum Teil seit Jahrhunderten, überwiegend im Osten des Landes und auf der Halbinsel Krim, die 1954 von Nikita Chruschtschow der Ukraine geschenkt wurde und sich seit der Unabhängigkeit des Landes 1991 zum Zankapfel zwischen der Ukraine und der Russischen Föderation, die in der Hauptstadt Sewastopol ihre Schwarzmeerflotte stationiert, avancierte. Auch linguistisch verläuft die gleiche Trennungslinie.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://www.gusnews.net/bilder/diverses/ukraine/Ukraine%20Praesidentschaftswahlen%202010.jpg"><img class="  " src="http://www.gusnews.net/bilder/diverses/ukraine/Ukraine%20Praesidentschaftswahlen%202010.jpg" alt="" width="560" height="398" /></a><p class="wp-caption-text">Stimmverteilung bei den ukrainischen Präsidentschaftswahlen 2010. Bild: GUS- News</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Präsidentschaftswahl selbst manifestierte und verdeutlichte nochmal mit ihren Ergebnissen diese Division. Während der Osten und der Süden des Landes geschlossen für den Vorsitzenden der Partei der Regionen stimmte, wählten die Menschen im Westen der Ukraine überwiegend Frau Timoschenko mit Ihrer Partei Bjut (???).</p>
<p style="text-align: justify;">Doch statt einigenden Worten versprach Janukowitsch bereits im Vorfeld der Wahlen im Falle seines Sieges die <a href="http://www.gusnews.net/2010/02/03/janukowitsch-verspricht-wahlern-starkung-des-russischen/" target="_blank">Stärkung</a> der Russischen Sprache in der Ukraine. Auch seine Ansprache nach der Verkündung der ersten Exit Polls <a href="http://lenta.ru/news/2010/02/08/shame/" target="_blank">hielt</a> er auf Russisch, was ihm mit Sicherheit keine Pluspunkte im Westen bringen wird.</p>
<p>??? ??????? Was tun?</p>
<p style="text-align: justify;">Die ersten Schritte könnten noch die populärsten in der Bevölkerung sein &#8211; die Abkehr von der der Unterstützung der Oligarchen, hin zu Entwicklung von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die überall in der entwickelten Welt den Eckpfeiler der Wirtschaften bilden, eine Verstaatlichung einiger ukrainischer Banken, um eine reibungslose Kreditvergabe an die KMU zu gewährleisten. Auch das Problem des aufgrund von seit Jahren fehlenden Investitionen maroden Pipelinesystems müsse angegangen werden. Der Schlüssel zum erfolg könnte hier die Einbindung der Russischen Föderation und der Europäer sein, die für notwendige Investitionen sorgen sollen und dafür jeweils 25 bis 33 Prozentige Anteile an dem ukrainischen Pipelinesystem bekommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Reformen sind zwar bitter notwendig, werden aber mit Sicherheit auf bittersten Widerstand in der Bevölkerung stoßen. Das Rentensystem bedarf einer dringenden Reformierung. In einem Land innerhalb der ehemaligen Sowjetunion mit am schnellsten schrumpfenden und auch alternden Bevölkerung, liegt das Renteneintrittsalter der Frauen immer noch bei 55 Jahren (Männer gehen mit 60 in Rente). Das maximale Niveau der Renten muss herabgesenkt werden. Eine Richtlinie wäre dabei das 8fache der Mindestrente.</p>
<p style="text-align: justify;">Die grassierende Inflation und Abwertung der Hryvna stellte das Land mit dem Rücken zur Wand. Ukraine, die Energieträger auf den internationalen Märkten für harte Währung einkauft, veräußert diese auf dem Binnenmarkt für entwertete Landeswährung. Das ist eigentlich einer der Gründe warum Naftogas auf ständige transhes des IWFs angewiesen ist. Solange diese Disparität nicht behoben wird und die einheimische Währung sich stabilisiert, wird das Land auf internationale Kredite angewiesen sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch der kommunale Sektor war für die vorigen Regierungen so etwas wie eine heilige Kuh und bedarf mittlerweile einer dringenden Reformierung. Die durch die Regierung hochsubventionierten Energieträger müssen schrittweise im Einklang mit den tatsächlichen Kosten gebracht werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt viel zu tun!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.gusnews.net/"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/gusnews.jpg" alt="" width="110" height="99" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gewinnspiel: Krokodil Gena i Tscheburaschka</title>
		<link>http://www.gusnews.net/2010/01/25/gewinnspiel-krokodil-gena-i-tscheburaschka/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 09:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Diverses]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leser von GUS- News, kennen Sie Krokodil Gena und Tscheburaschka? Wenn nicht, dann haben Sie jetzt die Möglichkeit die beiden treuen Begleiter von Millionen von Kindern kennenzulernen! Tscheburaschka (russisch: ?????????) ist eine Film- und Romanfigur, die ursprünglich aus der Sowjetunion stammt. Erfunden wurde die Figur vom russischen Kinderbuchautor Eduard Nikolajewitsch Uspenski. Es handelt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liebe Leser von GUS- News,</strong></p>
<p style="text-align: justify;">kennen Sie Krokodil Gena und Tscheburaschka? Wenn nicht, dann haben Sie jetzt die Möglichkeit die beiden treuen Begleiter von Millionen von Kindern kennenzulernen!</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" src="http://www.gusnews.net/bilder/diverses/gewinnspiel/krokodil%20gena%20i%20tscheburaschka/Krokodil%20Gena%20i%20Tscheburaschka.jpg" alt="" width="384" height="288" />Tscheburaschka (russisch: ?????????) ist eine Film- und Romanfigur, die ursprünglich aus der Sowjetunion stammt. Erfunden wurde die Figur vom russischen Kinderbuchautor <a href="http://www.uspens.info/" target="_blank">Eduard Nikolajewitsch Uspenski</a>. Es handelt sich um eine phantastische Tierfigur mit großen Ohren, freundlichem Gesicht und braunem Fell.</p>
<p style="text-align: justify;">Tscheburaschka wird von einem Obsthändler in einer Orangenkiste gefunden, er stammt vermutlich aus den Tropen. Er ist ein bisher der Wissenschaft völlig unbekanntes Tier, vermutlich ist er nach dem Verzehr von Orangen in der Kiste eingeschlafen und wurde so in seine neue Heimat transportiert. Er hat braunes Fell und sehr große Ohren. Der Obsthändler bringt Tscheburaschka zunächst zum Zoo, welcher das Tier jedoch nicht aufnehmen will. Tscheburaschka gerät nun an einen Krämer, für den es im Schaufenster arbeiten soll, und bewohnt eine Telefonzelle. Als das einsame Krokodil Gena Freunde sucht und zu diesem Zweck Zettel in der Stadt aufhängt, lernen sich Tscheburaschka und Gena kennen und leben fortan zusammen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwar kommen im Buch für die Sowjetunion typische Personen und Dinge vor, genau wird aber nicht präzisiert, um welches Land oder welche Stadt dieser Erde es sich handelt. Krokodil Gena wohnte in einer sehr großen Stadt und war als Krokodil im Zoo angestellt. Ein schadenfrohes Großmütterchen namens Chapeau-Claque spielt den beiden immer wieder böse Streiche.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/CLF1G03gTj0&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/CLF1G03gTj0&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/blypORq3HMc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/blypORq3HMc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Als ersten Preis im Gewinnspiel verlost GUS- News den singenden Krokodil Gena mit Tscheburaschka.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/diverses/gewinnspiel/krokodil%20gena%20i%20tscheburaschka/Krokodil%20Gena%20i%20Tscheburaschka%203.jpg" alt="" width="300" height="300" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der zweite Preis unseres Gewinnspiels ist eine Hörbuch- CD &#8220;Krokodil Gena und seine Freunde&#8221; von Eduard Uspenskij.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/diverses/gewinnspiel/krokodil%20gena%20i%20tscheburaschka/Krokodil%20Gena%20i%20Tscheburaschka%202.JPG" alt="" width="170" height="241" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Und der dritte Preis in unserem Gewinnspiel ist ein gebundenes Buch <strong>&#8220;Krokodil Gena und seine Freunde&#8221; von Eduard Uspenskij</strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/diverses/gewinnspiel/krokodil%20gena%20i%20tscheburaschka/Krokodil%20Gena%20i%20Tscheburaschka%202.JPG" alt="" width="170" height="241" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Sie an unserem Gewinnspiel teilnehmen möchten, sollten Sie nur folgende Gewinnfrage beantworten können:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Wann erschien der erste Zeichentrickfilm über Krokodil Gena und Tscheburaschka und wie hieß er?</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schicken Sie die Lösung auf diese Frage als Betreff in einer E-Mail bis <span style="color: #ff0000;">01. März 2010</span> (Liebe Leser ich bitte um Verzeihung ursprünglich stand hier fälschlicherweise Februar) an: gusnews@gmx.de. Bitte geben Sie dabei auch Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer an. Die Gewinner werden am 02. März 2010 auf unserer Seite veröffentlicht und natürlich persönlich benachrichtigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, persönliche Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.</p>
<p style="text-align: justify;">GUS- News wünscht Ihnen viel Erfolg beim Mitspielen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Korruption in Russland bei rund 300 Milliarden US- Dollar</title>
		<link>http://www.gusnews.net/2010/01/05/korruption-in-russland-bei-rund-300-milliarden-us-dollar/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 09:48:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<category><![CDATA[Corruption perceptions index]]></category>
		<category><![CDATA[CPI]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Korruptionswahrnemungsindex]]></category>
		<category><![CDATA[Putin]]></category>
		<category><![CDATA[Transparency International]]></category>
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		<description><![CDATA[Schätzungen der Transparency International zufolge belief sich der russische Korruptionsmarkt in 2009 auf rund 300 Milliarden US- Dollar. Dem Corruption Perceptions Index (Korruptionswahrnehmungsindex) nach belegt Russische Föderation, was die Korruption betrifft, weltweit den 146 Platz, gleich neben Kenia und Sierra- Leone. Der Korruptionswahrnehmungsindex wird durch Befragungen von Experten und Vertreter von Geschäftskreisen in mittlerweile 180 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.gusnews.net/bilder/diverses/russland/Korruptionswahrnehmungsindex_Transparency_International_Russland.jpg" alt="" width="550" height="300" /></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.transparency.org.ru/">Schätzungen</a> der Transparency International zufolge belief sich der russische Korruptionsmarkt in 2009 auf rund 300 Milliarden US- Dollar. Dem Corruption Perceptions Index (Korruptionswahrnehmungsindex) nach belegt Russische Föderation, was die Korruption betrifft, weltweit den 146 Platz, gleich neben Kenia und Sierra- Leone.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Korruptionswahrnehmungsindex wird durch Befragungen von Experten und Vertreter von Geschäftskreisen in mittlerweile 180 Ländern ermittelt, dabei reicht die Skala von 1 (völlig korrupt) bis 10 (komplett integer).</p>
<p style="text-align: justify;">Der russische CPI bewegt sich trotz eines “permanenten Kampfes” der Regierung mit der Korruption seit 2001 in den unteren Rängen der Tabelle und macht das Land somit weniger attraktiv für ausländische Direktinvestitionen. Durchschnittliche Schmiergeldhöhe in der Russischen Föderation wuchs trotz, oder vielleicht gerade wegen der Krise, laut dem Bericht der TI von 8 000 Rubel in 2008 auf 27 000 Rubel in 2009.</p>
<p style="text-align: justify;">Die am wenigsten korrupten Länder der Welt waren nach den Angaben der TI Neuseeland mit 9,4 Punkten, Dänemark (9,3) und Singapur (9,2). Die Bundesrepublik belegte mit 8,0 Punkten den 14. Platz, knapp nach Luxemburg und noch vor Irland.</p>
<p style="text-align: justify;">Das beste Resultat unter den Ländern der ehemaligen Sowjetunion erzielte Estland mit 6,6 Punkten (der 27. Platz in der Tabelle), das schlechteste Ergebnis ging auf das Konto von Usbekistan mit 1,7 Punkten (der 174. Platz)</p>
<p>Paul Becker für<br />
<a href="http://www.gusnews.net/"><br />
<img src="http://www.gusnews.net/bilder/gusnews.jpg" alt="" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fall der Berliner Mauer: eine Umfrage in Russland</title>
		<link>http://www.gusnews.net/2009/11/10/fall-der-berliner-mauer-eine-umfrage-in-russland/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 10:49:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Umfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Mauer]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin feierte am Wochenende den Fall der Berliner Mauer, die ein Symbol der Trennung und Wiedervereinigung Deutschlands war. Anlässlich dieses Feier führte das gesamtrussische Zentrum für Untersuchungen der öffentlichen Meinung am 05. November 2009 eine repräsentative Umfrage unter der russischen Bevölkerung. Drei Sachen wollten die russischen Soziologen von ihren Respondenten erfahren. Die erste Frage lautete: Wer baute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify; "><strong>Berlin feierte am Wochenende den Fall der Berliner Mauer, die ein Symbol der Trennung und Wiedervereinigung Deutschlands war.</strong></p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5d/Berlinermauer.jpg"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5d/Berlinermauer.jpg" alt="Bildquelle: wikipedia" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Bildquelle: wikipedia</p></div>
<p style="text-align: justify; ">Anlässlich dieses Feier führte das gesamtrussische Zentrum für Untersuchungen der öffentlichen Meinung am 05. November 2009 eine repräsentative <a href="http://wciom.ru/novosti/press-vypuski/press-vypusk/single/12703.html" target="_blank">Umfrage</a> unter der russischen Bevölkerung. Drei Sachen wollten die russischen Soziologen von ihren Respondenten erfahren.</p>
<p style="text-align: justify; "><strong> </strong>Die erste Frage lautete: <strong><span style="text-decoration: underline;">Wer baute Ihrer Meinung nach die Berliner Mauer?</span></strong> Es handelte sich dabei um eine offene Umfrage mit maximal 3 möglichen Antworten. Die Antworten fielen folgendermaßen aus:</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://gusnews.net/bilder/umfragen/Umfrage_Berliner_Mauer_1.jpg"><img class=" " src="http://gusnews.net/bilder/umfragen/Umfrage_Berliner_Mauer_1.jpg" alt="" width="550" height="334" /></a><p class="wp-caption-text">Für größere Auflösung bitte auf die Grafik klicken</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nur 24% der Respondenten wussten die richtige Antwort, 58% der Befragten konnte diese Frage nicht beantworten. 45-49 jährige, sowie Bewohner von Moskau, Sankt- Petersburg und großen Städten zeigten dabei die größte Kompetenz.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-9892"></span></p>
<p style="text-align: justify;">In der zweiten Umfrage wollten die russischen Soziologen wissen, <strong><span style="text-decoration: underline;">wofür die Berliner Mauer errichtet wurde.</span></strong> Es handelte sich dabei um eine offene Umfrage mit beliebiger Anzahl an Antworten. Die Umfrage lieferte folgende Resultate:</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://gusnews.net/bilder/umfragen/Umfrage_Berliner_Mauer_2.jpg"><img class="     " src="http://gusnews.net/bilder/umfragen/Umfrage_Berliner_Mauer_2.jpg" alt="Für größere Auflösung bitte auf die Grafik klicken" width="550" height="355" /></a><p class="wp-caption-text">Für größere Auflösung bitte auf die Grafik klicken</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Positionen der UdSSR stärken, das kommunistischen Regime vor der zersetzenden Wirkung des Westens schützen, die massenhafte Flucht in den Westen verhindern &#8211; das waren die Ziele für die Errichtung der Mauer 1961 für 24% der Befragten. Ältere Bürger und Bewohner der Hauptstadt gaben diese Antwort am häufigsten unter allen Befragten an. 19% aller Respondenten waren der Meinung, der Bau war eine &#8220;Äußerung des Kalten Krieges&#8221;. Fast die Hälfte der Befragten konnten wiederum auch diese Frage nicht beantworten.</p>
<p style="text-align: justify;">Und schließlich in der letzten Frage wurden die 1600 Respondenten gefragt, was ihrer Meinung nach <strong><span style="text-decoration: underline;">für den Fall der Berliner Mauer ausschlaggebend</span></strong> war.  Folgende Antworten kamen Zustande:</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://gusnews.net/bilder/umfragen/Umfrage_Berliner_Mauer_3.jpg"><img class="  " src="http://gusnews.net/bilder/umfragen/Umfrage_Berliner_Mauer_3.jpg" alt="Für größere Auflösung bitte auf die Grafik klicken" width="550" height="334" /></a><p class="wp-caption-text">Für größere Auflösung bitte auf die Grafik klicken</p></div>
<p style="text-align: justify;">Hauptursache für den Fall der Berliner Mauer war für die meisten Befragten (27%) der Politikwechsel in der UdSSR und die Schwächung ihres Einflusses, dicht gefolgt (mit 21%) von der Meinung der Respondenten der Fall der Berliner Mauer ist auf die Unzufriedenheit in der deutschen Bevölkerung zurückzuführen. Wiederum hatte die Hälfte der Befragten keine Antwort auf diese Frage parat.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt lässt sich aus diese Umfrage herauslesen, dass die Ereignisse vor 20 Jahren entweder in der Russischen Föderation in Vergessenheit geraten sind, oder bewusst verdrängt wurden, weil sie im Gegenteil zu der Bundesrepublik andere Gefühle bei den Menschen hervorrufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Paul Becker</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.gusnews.net/"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/gusnews.jpg" alt="" width="110" height="99" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Russland: Demographie, Sterblichkeit und Alkoholkonsum</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 19:12:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Demographie]]></category>
		<category><![CDATA[Fertilität]]></category>
		<category><![CDATA[Mortalität]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten 20 Jahren erfuhr die Russische Föderation bis Dato in Friedenszeiten noch nie dagewesenen Rückgang der Bevölkerung. Von 1987 bis 1994 stieg die Sterblichkeit von 1,5 Mio. auf 2,3 Mio. jährlich an. Seit 1992 überstieg die jährliche Mortalität bei weitem die Anzahl an Neugeborenen, was zu einem natürlichen Rückgang der Bevölkerung führte. Erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In den letzten 20 Jahren erfuhr die Russische Föderation bis Dato in Friedenszeiten noch nie dagewesenen Rückgang der Bevölkerung. Von 1987 bis 1994 stieg die Sterblichkeit von 1,5 Mio. auf 2,3 Mio. jährlich an. Seit 1992 <a href="http://www.gusnews.net/projekte/russland-in-zahlen/russland-in-zahlen-bevolkerung/" target="_blank"><em>überstieg</em></a> die jährliche Mortalität bei weitem die Anzahl an Neugeborenen, was zu einem natürlichen Rückgang der Bevölkerung führte. Erst dieses Jahr konnte dieser Trend umgekehrt werden und die Anzahl der Neugeborenen überstieg leicht die Anzahl der Todesfälle.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 532px"><a href="http://www.gusnews.net/bilder/statistik/russland/Bevoelkerungsentwicklung_Russland.jpg"><img src="http://www.gusnews.net/bilder/statistik/russland/Bevoelkerungsentwicklung_Russland.jpg" alt="Quelle: Goskomstat" width="522" height="313" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Goskomstat</p></div>
<p style="text-align: justify;">Dieser Anstieg der Fertilität ist auf die Familienfreundliche Politik zurückzuführen, die russische Regierung seit 2006 betreibt. Mutter- und Kindergeld, sowie günstige staatlichen Kredite für Familien mit Kindern sorgten dafür, dass viele junge Menschen sich für Kind(er) entschieden haben. Wie lange diese Politik angesichts gesunkener Preise auf den internationalen Märkten für Energieträger (<em>zur Erinnerung</em>: <em>Rund 60% aller Ausfuhren der RF entfallen auf Energieträger und Waren der ersten Verarbeitungsstufe</em>) und schmelzendem Stabilitätsfond (<em>Die Summe aller Devisenreserven betrug im <a href="http://cbr.ru/press/Archive_get_blob.asp?doc_id=090723_113159zv.htm" target="_blank">Juli 2009</a> noch umgerechnet rund 398 Mrd. US- $, was im Vergleich zum <a href="http://cbr.ru/press/Archive_get_blob.asp?doc_id=080814_150204zv.htm" target="_blank">August 2008</a> ein Minus von 200 Mrd. US- $ darstellt</em>) für das Land noch zu halten ist, kann an dieser Stelle mangels ausreichender Informationen nicht beantwortet werden. Fakt jedenfalls ist, dass die Sterblichkeit nicht gesunken ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Anstieg der Mortalität konzentriert sich vor Allem in der Gruppe der Männer im erwerbsfähigen Alter &#8211; die Sterblichkeit in dieser Gruppe hat sich verglichen mit 1960 fast verdoppelt. Was könnten die Gründe für solch eine unerfreuliche Entwicklung sein?</p>
<p style="text-align: justify;">Oft werden das Rauchen, die Fettleibigkeit oder Dystrophie, sowie die Verschlechterung des Gesundheitssystems als Gründe für den Anstieg der Mortalität angeführt. 60% russischer Männer sind Raucher, <a href="http://www.newsru.com/russia/18sep2009/bolnikuryat.html" target="_blank">Frauen</a> rauchen dagegen in nur 30% der Fälle. Zum <a href="http://www.raucherentwoehnung-info.de/statistikenrauchen/index.html" target="_blank">Vergleich</a> rauchen in der Bundesrepublik rund 34% der Menschen, in Frankreich 38% und im Vereinigten Königreich sind es 35%, wobei die Anteile rauchender Frauen in Europa höher sind als in der Russischen Föderation. Der Tabakkonsum in der Russischen Föderation stieg aber seit dem Beginn der Transformation kaum an und kann deswegen nicht als Grund für die angestiegene Sterblichkeit angeführt werden. Auch die Fälle von Adipositas und Dystrophie blieben weitestgehend auf dem Niveau der Sowjetunion. Auch die Verschlechterung des Gesundheitssystems in der Russischen Föderation seit 1991 kann nicht als Ursache für die angestiegene Mortalität gelten, weil die Kindersterblichkeit, die ein Indikator für das Funktionieren des Gesundheitssystems gilt, konnte in der Russischen Föderation gesenkt werden. Zwar hat medizinische Versorgung der Bevölkerung herbe Rückschläge einstecken müssen, jedoch blieb die kostenfreie Grundversorgung der Bevölkerung erhalten. Auch das Medikamentenkonsum sank nicht über die Zeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Was sind dann die Ursachen für diesen Anstieg?</p>
<p style="text-align: justify;">Ohne jeden Zweifel ist Alkoholismus seit dem Beginn des Transformationsprozesses die Ursache Nummer 1 für die angestiegene Sterblichkeit in der Russischen Föderation. 52% aller Todesfälle sind auf den Alkoholkonsum zurückzuführen. Dazu zählen neben &#8220;klassischen&#8221; Ursachen wie Leberzirrhose und Alkoholvergiftungen durch schlechten Alkohol, oder übermäßigen Alkoholkonsum, auch Totschläge, Morde und oft sogar Selbstmorde, die in den 90ern in der Russischen Föderation 6Mal höher waren als in den USA. Der oberste Sanitätsarzt Russischer Föderation Gennadij Onischenko geht von einer Dunkelziffer an Alkoholikern, die an die 5 Millionen reicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Kardiovaskuläre Krankheiten, oft bedingt durch den Transformationsstress, bilden die zweite wichtige Ursache für die Angestiegene Sterblichkeit in der Russischen Föderation.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" src="http://www.gusnews.net/bilder/diverses/poster/poster_net_alkogolyu.jpg" alt="" width="239" height="340" /></p>
<p style="text-align: justify;">Während der Zeit der Anti-Alkohol-Kampagne 1984-1987, gab es einen starken Rückgang der Sterblichkeit und Steigerung der Lebenserwartung bei den russischen Männern. Während der Kampagne drosselte der Staat die Herstellung von Alkohol, ergriff die Maßnahmen, um die Herstellung und den Vertrieb von Selbstgebrannten zu unterbinden. Der Staat erhöhte Alkoholpreise und schuf Voraussetzungen für einen zwanghaften Alkoholentzug. Weil diese Maßnahmen in der Bevölkerung sehr unpopulär waren,  wurden sie nach ein paar Jahren abgeschafft, was zu einer sofortigen Steigerung des Alkoholismus unter den Männern, sowie der Sterblichkeitsrate geführt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">In den 1990er Jahren kam es zu einen dramatischen Anstieg in der Verfügbarkeit von alkoholischen Getränken durch eine Verringerung der formellen Kontrolle über ihre Herstellung, ihren Verkauf und Konsum. Jährlicher Alkoholkonsum in der Russischen Föderation beläuft sich seit dem auf ca. 10- 16 Litern pro Kopf und Jahr. Diese Zahl erscheint auf den ersten Blick vielleicht noch nicht so hoch, wenn man bedenkt, dass diese Zahlen in Frankreich und Spanien bei rund 20- 25 Litern liegen. Auf den zweiten Blick erkennt man dann das Problem, nämlich die Art des Alkohols und die Trinkgewohnheiten in den unterschiedlichen Ländern. Während Franzosen und Spanier überwiegend Wein in kleinen täglichen Dosen zu sich nehmen, trinken die Russen &#8220;harte Sachen&#8221; wie zum Beispiel Wodka, die zwar nicht unbedingt täglich getrunken werden, führen aber zu schweren Intoxikationen und zum aggressiven Verhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Erfreuliche Nachricht bilden an dieser Stelle die Resultate einer repräsentativen Umfrage des Fonds für Meinungsforschung (<a href="http://www.fom.ru/" target="_blank">FOM</a>) über die Veränderung von <a href="http://de.rian.ru/img/123218560_free.html" target="_blank">Trinkgewohnheiten</a> in der russischen Bevölkerung. Insbesondere die jungen Kohorten zeigen Affinität zu Bier und Wein und gleichen mehr und mehr ihren Gleichaltrigen in Europa.</p>
<p style="text-align: justify;">Weniger erfreuliche Nachricht ist der seit dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise um 5% gestiegene Wodkakonsum in der Bevölkerung. Verglichen mit anderen Lebensmitteln stiegen die Preise für Alkohol nicht so stark an und machten ihn als &#8220;Entspannungsmittel in Krisenzeiten&#8221; bezahlbar.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YixW7Rt-OTo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/YixW7Rt-OTo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Die russische Regierung unterdessen ist der Gefahr des Alkoholmissbrauchs bewusst. Das Ziel der Regierung sei es den Alkoholkonsum auf <a href="http://www.newsru.com/russia/18sep2009/bolnikuryat.html" target="_blank">8 Liter</a> pro Kopf und Jahr zu senken. Der erste Schritt auf diesem Weg wäre meiner Meinung nach die Wiederherstellung des Staatsmonopols auf Spirituosenherstellung und der Ausbau von Staatskontrollen, die gegen die illegalen Spirituosenhersteller gerichtet sind. Dies könnte aber an allgegenwärtigen Korruption scheitern, die nun seit 9 Jahren auf der  Prioritätenliste der russischen Regierung steht.</p>
<p style="text-align: justify;">Jedenfalls würden der Staatsmonopol auf Spirituosenherstellung und eine staatsgelenkte Preiserhöhung für diese, nicht nur zur Füllung der in der Krisenzeit gebeutelten Kassen, sondern auch zum automatischen Absinken des Konsums führen.</p>
<p style="text-align: justify;">Paul Becker für</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.gusnews.net/"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/gusnews.jpg" alt="" width="110" height="99" /></a></p>
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