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	<title>GUS- News &#187; Europa</title>
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	<description>Aktuelle Nachrichten und Analysen zu den Themen aus Russland und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten</description>
	<lastBuildDate>Wed, 09 Nov 2011 10:21:49 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Russland: 750 000 Patienten aus den geschlossenen Einrichtungen entlassen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 10:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Entlassungen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut dem Bericht der &#8220;Svobodnaya Pressa&#8221; läuft in Russland demnächst die Kampagne zur Entlassung von 750 000 Menschen aus den geschlossenen Einrichtungen aus. Das föderale Zielprogramm zur &#8220;Vorbeugung und Bekämpfung der sozialrelevanten Erkrankungen in den Jahren 2007 &#8211; 2011&#8243; sieht eine Entlassung von 750 000 Patienten aus den geschlossenen Einrichtungen vor und läuft gerade aus. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Laut dem Bericht der &#8220;<a href="http://svpressa.ru/" target="_blank">Svobodnaya Pressa</a>&#8221; läuft in Russland demnächst die Kampagne zur Entlassung von 750 000 Menschen aus den geschlossenen Einrichtungen aus.</strong></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img src="http://svpressa.ru/photo/49649.jpg" alt="" width="490" height="327" /><p class="wp-caption-text">Bild: Svobodnaya Pressa</p></div>
<p>Das föderale Zielprogramm zur &#8220;Vorbeugung und Bekämpfung der sozialrelevanten Erkrankungen in den Jahren 2007 &#8211; 2011&#8243; sieht eine Entlassung von 750 000 Patienten aus den geschlossenen Einrichtungen vor und läuft gerade aus.</p>
<p>Der Vorschlag zu der Kampagne wurde im Juni 2006 auf dem nationalen Kongress der sozialen Psychiatrie unterbreitet und sah eine Entlassung von rund einer Million Patienten vor. Die Verabschiedung des Programms wurde durch den Spardruck verstärkt. Das ausschlaggebende Argument war jedoch die Annahme der Ärzte, die Patienten würden in der häuslichen Atmosphäre besser und schneller genesen. Das Programm sah eine Einrichtung von Ambulanzen vor, die für ehemalige Patienten jederzeit erreichbar sind. Geplant war auch ein System der sozialen Adaptation, welches die Hilfe bei der Suche von Unterkunft und Arbeit beinhaltete.</p>
<p>Das Programm hatte zum Ziel die wiederholten stationären Aufnahmen in der Psychiatrie (im gleichen Jahr) auf 17,3 % und die durchschnittliche stationäre Verweildauer auf 65 Tage zu reduzieren, so &#8220;Svobodnaya Pressa&#8221;.</p>
<p>Weiterhin wird berichtet, dass von den eingeplanten Ambulanzen bis heute noch keine eingerichtet wurde und die Menschen somit ihrem eigenen Schicksal überlassen wurden. Die regelmäßige Kontrolle der Medikamenteneinnahme seitens der Ärzte findet also nicht mehr statt. Auch das Dispensaire- System aus der Sowjetzeit liegt brach. Dabei wurden nicht nur Patienten mit leichten Geistesstörungungen entlassen, sondern auch Menschen mit schweren psychischen Störungen.</p>
<p>Quelle: <a href="http://svpressa.ru/society/article/49649/" target="_blank">Психбольницы распахнули двери</a></p>
<p><a href="http://www.gusnews.net/"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/gusnews.jpg" alt="" width="110" height="99" /></a></p>
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		<title>Arbeiten in Russland: Was muss man dabei beachten?</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 18:16:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>
		<category><![CDATA[Visum]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Deutsche zieht es vermehrt nach Russland. Sei es als Tourist, oder auf der Suche nach Arbeit. Die russischen Großstädte sind für die meisten deutschen Firmen schon lange kein Terra Incognita mehr. Die Einfuhren aus der Russischen Föderation beliefen sich 2008 auf 37086,8 Millionen Euro, die Ausfuhren in die Russische Föderation betrugen im gleichen Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Deutsche zieht es vermehrt nach Russland. Sei es als Tourist, oder auf der Suche nach Arbeit. Die russischen Großstädte sind für die meisten deutschen Firmen schon lange kein Terra Incognita mehr. Die <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/SharedContent/Oeffentlich/B3/Publikation/Jahrbuch/Aussenhandel,property=file.pdf" target="_blank">Einfuhren</a> aus der Russischen Föderation beliefen sich 2008 auf 37086,8 Millionen Euro, die Ausfuhren in die Russische Föderation betrugen im gleichen Jahr 32312,4 Millionen Euro. Auch wenn die Werte 2009 im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise sanken, so bleibt das Land ein wichtiger Energielieferant und Abnehmer der deutschen Industrieerzeugnisse. Neben den großen Namen aus der deutschen Industrie tummeln sich mittlerweile auch viele deutsche Mittelständler in Russland. Diese internationale Verflechtung bietet auch für deutsche Arbeitnehmer eine ausgezeichnete Chance die eigene Karriere voranzutreiben und auch den eigenen Horizont zu erweitern.</p>
<p>Doch was sollte man bei einem <a href="http://www.immobilienscout24.de/de/umzug/auslandsumzug/dokumente.jsp" target="_blank">Auslandsumzug nach Russland</a> beachten? Russland gehört zu einem Land, in denen für die Deutschen und andere Europäer die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Visum" target="_blank">Visumspflicht</a> herrscht. Dabei wird zwischen touristischem und Arbeitsvisa unterschieden. Zwar strebt das Land eine <a href="http://www.n-tv.de/politik/Knackpunkt-bleibt-Visapflicht-article899141.html" target="_blank">Visumsfreiheit</a> mit den Ländern der EU. Doch das ist aus der heutigen Sicht noch eine Zukunftsmusik.</p>
<p>Worauf auf jeden Fall geachtet werden muss, ist die Vollständigkeit und Aktualität aller für das Visum geforderter Unterlagen. Bitte beachten Sie auch, dass das Beantragen eines neuen Reisepasses mehrere Wochen in Anspruch nimmt. Planen Sie auf jeden Fall einen Zeitpuffer ein. Wenn Sie nicht mehr in Deutschland gemeldet sind, kann Ihr russischer Wohnort in einen Reisepass, vorläufigen Reisepass, Kinderreisepass oder Kinderausweis eingetragen werden.</p>
<p>Bitte denken Sie auch daran, von allen wichtigen Dokumenten eine Übersetzung von einem vereidigten Dolmetscher/Übersetzer anzufertigen. In den Großstädten finden Sie zwar immer jemanden, der Englisch spricht (mit ein wenig Glück auch Jemanden, der Deutsch kann), die Behördengänge werden aber ohne die vorher übersetzten Dokumente etwas mühsam, wenn nicht gar unmöglich sein. Bitte überprüfen Sie, ob Sie eine Verpflichtungserklärung gem. §§ 66 &#8211; 68 des Aufenthaltsgesetzes benötigen.</p>
<p>Ein sehr guter Ansprechpartner für Ihren Umzug ist auf jeden Fall die <a href="http://www.moskau.diplo.de/Vertretung/moskau/de/02/Amtsbezirke/__Amtsbezirke.html" target="_blank">Botschaft der Bundesrepublik Deutschland</a> in Russland und ihre 7 Amtsbezirkskonsulate.</p>
<p>Auch meine Bloggerkollegin Manus Moskau, die selbst in Russland lebt und arbeitet hat bestimmt den Einen, oder Anderen Tipp parat.</p>
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		<title>Analysen: Rente und Rentner in Russland seit 1991 5. Teil</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 16:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[1991]]></category>
		<category><![CDATA[90er Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Rentner]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den Daten von RLMS lag der Anteil der Rentnerpaare 1998, deren Geldeinkommen sich unterhalb des Existenzminimums befand bei 10,5%. Das Geldeinkommen pro Kopf betrug dabei durchschnittlich bei 79,8% des Existenzminimums. Laut einer Umfrage von 324 Altersrentnern in Sankt Petersburg hatten 1994 12,3% von ihnen ein Durchschnittseinkommen, das der minimalen Rente äquivalent war oder sogar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den Daten von RLMS lag der Anteil der Rentnerpaare 1998, deren Geldeinkommen sich unterhalb des Existenzminimums befand bei 10,5%. Das Geldeinkommen pro Kopf betrug dabei durchschnittlich bei 79,8% des Existenzminimums. Laut einer Umfrage von 324 Altersrentnern in Sankt Petersburg hatten 1994 12,3% von ihnen ein Durchschnittseinkommen, das der minimalen Rente äquivalent war oder sogar darunter lag (vgl. dazu N. Tchernina: Die russischen Rentner in den 90er Jahren S. 32ff.)</p>
<p>Das Geldeinkommen von 99% dieser Rentnerehepaare bestand ausschließlich aus Renteneinkommen.  6% nannten als zusätzliche Einkommensquelle den Verkauf oder Tausch eines Teils der eigenen Ernte. Ebenfalls 6% dieser Familien erhielten Lebensmittel von Dritten. Die Umfrage verdeutlicht eine außergewöhnlich große Bedeutung der Subsistenzwirtschaft in den 90er Jahren. 87.9% der armen Rentner teilten mit, dass sie ein Grundstück haben, 72,7% von ihnen hatten Vieh, Geflügel und Bienen, während die Mittelwerte aller befragten Rentnerehepaare bei entsprechend 74,3% und 34,9% lagen. Auch die Erzeugnisse der armen Rentnerehepaare wurden sowohl für den Eigenbedarf genutzt, als auch innerhalb der „großen Familie“ verteilt. 30% dieser Rentnerehepaare unterstützen sogar noch die Familien ihrer Kinder. Offensichtlich übergaben sie ihnen einen Teil der Ernte und tierischer Erzeugnisse. Durchschnittlich wurde die Hilfe von den Eltern auf 337 Rubel pro Familie geschätzt, was 60% des Geldeinkommens dieser Familien entsprach.</p>
<p>Insbesondere in den ländlichen Gebieten existiert noch eine interfamiliäre Kooperation. Die Renter in ländlichen Gegenden erhalten Samen, Geld für den Kauf von Nutztieren und Geflügel von ihren oft in der Stadt lebenden Verwandten (vor allem sind es Kinder und Enkelkinder) und züchten dann Tiere und Pflanzen, besonders Kartoffeln und Kohl (in südlichen Gegenden werden sie oft von Melonen und Wassermelonen ersetzt, die dann verkauft werden). Die Kinder kommen dann zwei bis drei Mal im Jahr vorbei, um beim Pflanzen und Ernten zu helfen. Die Rentner leisten den Rest der Zeit die körperliche Arbeit allein und haben häufig keine Zeit für Erholung oder medizinische Betreuung.</p>
<p>Die Ausgabenstruktur der armen Rentnerhaushalte ist dadurch gekennzeichnet, dass nur jede zweite Rentnerfamilie im Befragungszeitraum Medikamente bezahlt hat. Die Höhe der dafür aufgewandten Mittel betrug durchschnittlich 106,7 Rubel pro Familie, was einem Fünftel des gesamten Geldeinkommens entsprach. Es ist allerdings bekannt, dass vor allem Menschen in den ländlichen Gegenden Medikamente nicht in der Apotheke kaufen, sondern traditionelle Heilverfahren mit Arzneikräutern anwenden, die sie im Wald und auf den Feldern sammeln. Die meisten Rentner müssen auf moderne Medikamente und medizinische Hilfe aber auch verzichten, weil kostenpflichtige medizinische Leistungen die freie Gesundheitsfürsorge verdrängen und für sie unerschwinglich sind. (Die Krankenversicherung war in der Russischen Föderation der 90er Jahre unbekannt. 18,2% der befragten armen Rentnerpaare hatten sich schon Mal Geld für medizinische Versorgung leihen müssen. Der Mittelwert betrug hier 1.084 Rubel und war damit mehr als doppelt so hoch wie das monatliche Durchschnitteinkommen. Die Daten von RLMS verdeutlichen, dass 2/3 der Schuldenfälle aufgrund von Ausgaben für Arzneimittel oder dringenden Operation entstanden sind.</p>
<p><strong>Alleinstehende Rentner</strong></p>
<p>Aus den RLMS- Daten wurden schließlich jene Haushalte ausgewählt, die aus einem Altersrentner bestehen (395 Haushalte). Der Anteil der Frauen an diesen Haushalten betrug 87,3%. Die bestehende Geschlechtsdiskrepanz fand sich also auch bei den befragten alleinstehenden Rentnern wieder. In der Altersstufe von 55 bis 69 Jahren betrug das Verhältnis zwischen Männern und Frauen 1:6,6, In der Altersstufe von 70 bis 79 Jahren 1:6,5 und in der Altersstufe von 80 Jahren und älter sogar 1:7,9.</p>
<p>Tabelle: Die Struktur des Einkommens pro Monat (388 alleinstehende Rentner)</p>
<p><a href="http://www.gusnews.net/bilder/diverses/russland/rente/Die%20Struktur%20des%20Einkommens%20pro%20Monat.png" target="_blank"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/diverses/russland/rente/Die%20Struktur%20des%20Einkommens%20pro%20Monat.png" alt="" width="496" height="439" /></a><br />
Quelle: RLMS, 8. Erhebung, Oktober 1998- Januar 1999</p>
<p>Betrachtet man die Einkommenssituation der alleinstehenden Rentner, so ist es sofort deutlich zu sehen, dass auch bei dieser Gruppe die Rente das fast ausschließlich alleinige Geldquelle darstellt. Das Durchschnittseinkommen pro Monat lag mit 504,2 Rubel 10,7% niedriger als bei den entsprechenden Rentnerpaaren (564,8 Rubel pro Kopf ). Die Rente (416 Rubel) war dabei durchschnittlich  5,1% geringer als die Rente der Rentnerpaare (438,4 Rubel pro Kopf). Das hängt damit zusammen, dass die Rente bei Frauen wesentlich niedriger ausfällt als bei Männern und die Frauen in dieser Gruppe deutlich überrepräsentiert sind.</p>
<p>Geldeinkommen durch Vermietung und Verpachtung von Eigentum ist in dieser Gruppe ebenfalls seltener. 22,7% der alleinstehenden Rentner hatten eine zusätliche Einnahmequelle durch die Vermietung von Zimmern in ihren Wohnungen (Mittelwert 93 Rubel). Der Anteil der arbeitenden Rentner war mit 9% geringer als bei den Rentnerehepaaren (14,9%). Der hohe Frauenanteil unter den alleinstehenden Rentern verdeutlicht die Problematik, denn Frauen hatten in Russland es schwerer, im Rentenalter eine Arbeit zu finden. Mit zunehmendem Alter sinken die Jobchancen noch weiter. Und der Anteil der über 70jährigen in dieser Kategorie war mit 24,6% sehr hoch. (Laut einer Befragung von 450 Rentnern durch das Ministerium für Arbeit und soziale Entwicklung der Russischen Föderation arbeitete 1999 ein Viertel der Menschen in der Altersstufe zwischen 55 bis 60 Jahren regelmäßig. Ab 60 reduziert sich der Anteil der arbeitenden Menschen dann allerdings erheblich. Der entsprechende Anteil beträgt in der Altersstufe von 61 bis 70 Jahren 10,9% und bei den über 70jährigen nur noch 5,9%. (Vgl. Uskova N.: Portret pozhilogo tscheloveka, S. 29- 31)</p>
<p>Ein großer Unterschied bestand laut den Daten des RLMS zwischen dem Durchschnittseinkommen der Frauen und dem der Männer (484,8 Rubel zu 638,8 Rubel). Die durchschnittliche Frauenrente war dabei um 98 Rubel und damit um fast einen Fünftel geringer als die Rente allenstehender männlicher Rentner. Die Rentnerinnen waren daher noch stärker auf die Subsistenzwirtschaft angewiesen, um den Mangel an Geldeinkommen zu kompensieren. Und tatsächlich lag der Anteil der Rentnerinnen die ein Grundstück besitzen bei 53%, bei den Männern im gleichen Alter lag dieser Anteil bei nur 40%. 16,9% der alleinstehenden Rentnerinnen hatten Vieh und Geflügel, während es bei den alleinstehenden männlichen Rentnern nur 8% waren.</p>
<p>Fast ein Viertel der alleinstehenden Rentner hatte Lebensmittel von Dritten erhalten (für durchschnittlich 163,5 Rubel pro Monat). Wenn die Rentner als Unterstützung Geld erhielten, so kamen die Mittel zu 85,7% von Verwandten und Freunden. </p>
<p>Nur 0,3% der befragten alleinstehenden Rentner erhielten eine nterstützung von der Kirche. Ebenso viele Menschen erhielten Sozialleistungen der ehemaligen Betriebe, Veteranenbetreuung durch die Gewerkschaften oder auch Hilfe von internationalen Institutionen. 3,1% der alleinstehenden Rentner erhielten Lebensmittel von Privatpersonen oder verschiedenen Institutionen. </p>
<p>Auch die alleinstehenden Rentner waren aber nicht nur Empfänger von Leistungen. Ein Fünftel der befragten Rentner gab an Andere zu unterstützen. Bei 16,8% der Befragten handelte es sich dabei um eigene Kinder und Enkelkinder. 20% der Respondenten in der Altersstufe 61 bis 80 gaben an, sie unterstützen ihre Kinder bei der Erziehung von Enkelkindern. Auch ein Drittel der Rentner im Alter von 80 Jahren und älter unterstützten noch Ihre Kinder bei der Erziehung (Vgl. Uskova N.: Portret pozhilogo tscheloveka, S. 29- 31) In Geld bewertet, belief diese Hilfe auf durchschnittlich 153,6 Rubel im Monat. Ganz unverkennbar ist dabei, dass Rentnerinnen der Familie ihrer Kinder mehr halfen, als es Rentner taten. So halfen alleinstehende Rentnerinnen 1,6 Mal häufiger die Enkelkinder großzuziehen, als es Rentner taten. Auch bei den alleinstehenden Rentnern gab es eine Wechselbeziehung zwischen der Hilfe von Rentnern und ihren Nebenverdiensten. Der Anteil hilfeleistender, arbeitender (alleinstehender) Rentner war höher als der entsprechende Anteil aller (alleinstehender) Rentner (34,3% bzw. 16,8%). Die arbeitenden Rentner hatten mehr Möglichkeiten, finanzielle Hilfe zu leisten, die nicht arbeitenden Rentner leisteten dafür mehr Hilfe in Form von Sach- und Dienstleistungen.</p>
<p>Auch bei alleinstehenden Rentnern hat nach den Daten von RLMS „in den letzten 30 Tagen“ nur etwa jeder zweite Rentner (48,7% der Befragten) Medikamente bezahlt, 2,8% der Befragten hatten Ausgaben für eine ärztliche Betreuung, die ca. 12,6% des Durchschnittseinkommens betrugen. Wenn man bedenkt, dass die Hälfte der alleinstehenden Rentner über 70 sind oft chronisch krank ist, dann fragt man sich nicht mehr warum die durchschnittliche Lebenserwartung in Russland so gesunken ist. </p>
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		<title>Ukraine: Juschtschenkos Verfassungsreform wird zu Grabe getragen</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 07:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit dem Beschluss des ukrainischen Verfassungsgerichts in Kiew wurde am 01.10.2010 die Verfassungsänderung aus dem Jahr 2004 für ungültig erklärt und somit die Stellung des Präsidenten wieder gestärkt. Der ukrainische Präsident Wiktor Janukowitsch bestimmt ab sofort wieder die Regierungsbildung. Das entschied das ukrainische Verfassungsgericht am 01. Oktober in Kiew. Laut dem Urteil tritt die Verfassung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem Beschluss des ukrainischen Verfassungsgerichts in Kiew wurde am 01.10.2010 die Verfassungsänderung aus dem Jahr 2004 für ungültig erklärt und somit die Stellung des Präsidenten wieder gestärkt.</strong></p>
<p>Der ukrainische Präsident Wiktor Janukowitsch bestimmt ab sofort wieder die Regierungsbildung. Das entschied das ukrainische Verfassungsgericht am 01. Oktober in Kiew. Laut dem Urteil tritt die Verfassung des Landes aus dem Jahr 1996 wieder in Kraft und stärkt die Position des ukrainischen Präsidenten vor dem Parlament, in dem sie ihm erlaubt das Kabinett zu bilden, das vom Parlament bestätigt wird. Somit kehrt die Ukraine zu dem Status einer Präsidialrepublik zurück.</p>
<p><a href="http://www.gusnews.net/wp-content/uploads/2010/10/Verfassungsaenderung_Ukraine_2010.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-15912" title="Verfassungsaenderung_Ukraine_2010" src="http://www.gusnews.net/wp-content/uploads/2010/10/Verfassungsaenderung_Ukraine_2010-300x296.png" alt="" width="300" height="296" /></a>Wie die <em>lenta.ru </em><a href="http://lenta.ru/articles/2010/10/02/raform/" target="_blank">berichtet</a>, wird die während der Orangen Revolution als Kompromiss der  rivalisierenden Lager beschlossene Verfassungsänderung, welche damals insbesondere von den Anhängern der Partei der Regionen durchgesetzt wurde, wieder zurückgenommen. Die Rücknahme der Verfassungsänderung wird mit dem ständigen Machtkampf zwischen dem geschiedenen Präsidenten und den Premierministern begründet, was die Regierungsarbeit der letzten Jahre lahm legte.</p>
<p>Janukowitsch begrüßte das Urteil der Richter als einen positiven Schritt, welcher es dem Präsidenten leichter machen würde, wichtige Reformen durchzuführen. Die ehemalige Premierministerin Julia Timoschenko und ihre Partei &#8220;BJUT&#8221;- Blok Julii Timoschenko <a href="http://www.ft.com/cms/s/0/0e609e92-cd70-11df-9c82-00144feab49a.html" target="_blank">sprachen</a> vom abzeichnenden Ende der Demokratie in der Ukraine.</p>
<p>Der Vorsitzende des obersten Verfassungsgerichts der Ukraine Anatoly Golowin ist ein Landsmann von Präsident Janukowitsch. Und die vier Richter, die zuvor offen für ihre Unabhängigkeit demonstrierten, wurden kürzlich von den Regierungstreuen Kollegen ersetzt.</p>
<p>Kaum legte sich der Staub beschlossen die ukrainischen Behörden erneut das Grundgesetz umzugestalten. Die vorgeschlagenen Änderungen verlängern die Amtszeiten von Parlamentariern und des Präsidenten.  Die <a href="http://lenta.ru/articles/2010/10/08/change/" target="_blank">Motivation</a> ist wie so oft üblich: Alles für das &#8220;Wahlmüde Volk&#8221;.</p>
<p><strong> </strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kirgisistan: Einrichtung des russischen Stützpunktes in Kant soll mit Waffen bezahlt werden</title>
		<link>http://www.gusnews.net/2010/09/15/kirgisistan-einrichtung-des-russischen-stutzpunktes-in-kant-soll-mit-waffen-bezahlt-werden/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 17:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirgisistan]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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		<category><![CDATA[Luftstützpunkt]]></category>
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		<category><![CDATA[Waffen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montag, den 13. September 2010 empfing der russische Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow seinen kirgisischen Kollegen Abibulla Kudayberdiev. Wie die russische Zeitung &#8220;Kommersant&#8221; am Dienstag berichtete, schlug der kirgisische Verteidigungsminister Moskau vor, so schnell wie möglich eine Einigung über die fünf verbleibenden russischen Militärstützpunkte im Land zu erzielen. Kirgisistan wäre nach Angaben der Zeitung bereit, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Montag, den 13. September 2010 empfing der russische Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow seinen kirgisischen Kollegen Abibulla Kudayberdiev.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie die russische Zeitung &#8220;Kommersant&#8221; am Dienstag <a href="http://www.kommersant.ru/doc-y.aspx?DocsID=1503691" target="_blank">berichtete</a>, schlug der kirgisische Verteidigungsminister Moskau vor, so schnell wie möglich eine Einigung über die fünf verbleibenden russischen Militärstützpunkte im Land zu erzielen. Kirgisistan wäre nach Angaben der Zeitung bereit, die russischen   Stützpunkte zu einem gemeinsamen Stützpunkt zusammenzulegen und Moskau einen 49-jährigen Pachtvertrag anzubieten. Die Pachtzahlungen sollen dabei in Waffen geleistet werden. Nach dem Ablaufen des Vertrags kann dieser auf weitere 25-jährige Perioden verlängert werden. Die Höhe der Pacht ist bislang unbekannt.</p>
<p style="text-align: justify;">Generalmajor Abibulla Kudayberdiev wurde am 21. Juli an Stelle von Ismail Isakov zum kirgisischen Verteidigungsminister ernannt. Dies war sein erster Besuch in dieser Funktion in Moskau.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine zentrale Rolle unter den fünf russischen Militärobjekten in Kirgisistan spielt der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kant_Air_Base" target="_blank">999.   Luftwaffenstützpunkt</a> in Kant. Daher wird dieser jetzt auch als Favorit für die Zusammenlegung gehandelt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-15692"></span>Vor dem Zerfall stationierte die Sowjetunion dort ein   Übungsregiment, wo unter anderem auch Ägyptens Präsident Hosni   Mubarak und Syriens Ex-Präsident Hafiz Al-Assad fliegen lernten. 1992 wurde der Stützpunkt Kirgisistan übergeben. Nach der Errichtung   eines US-Militärstützpunkts im Manas 2002  beschloss Moskau jedoch wieder eine eigene   Militärbasis in Kant unterzubringen. Ein entsprechendes   Regierungsabkommen wurde am 22. September 2003 unterzeichnet, welches am 11.   August 2005 in Kraft trat. Zum Zeitpunkt des Besuchs von Abibulla Kudayberdiev sind dort insgesamt fünf Kampfjets des Typs   Su-25, vier Übungsflugzeuge vom Typ L-39 und zwei Hubschrauber des  Typs  Mi-8 stationiert. Rund 140 Piloten und Techniker sorgen bei jährlichen Kosten von 130 Millionen Rubel für die Kontrolle  des zentralasiatischen Luftraums.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Zusammenschluss der russischen Militärstützpunkte in Kirgisistan wurde bereits mit dem   Ex-Präsident Kurmanbek Bakijew erörtert. Eine prinzipielle   Einigung darüber sei nach den Angaben der Zeitung bei einem informellen Gipfel der Organisation des   Vertrags über kollektive Sicherheit (OSZE) im August 2009 in Kirgisistan   erzielt worden. Juristische Umsetzung der Verlautbarung gelang im Herbst und Winter letzten Jahres jedoch nicht. Im Frühjahr 2010 kam es  dann zum Umsturz des Präsidenten.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einer Quelle des &#8220;Kommersant&#8221; im Verteidigungsministerium von Kirgisistan, ist Bischkek jetzt bereit, die wichtigsten russischen Bedingungen zu akzeptieren und möchte ein Abkommen so schnell wie möglich abschließen. Bischkek bietet Moskau an, nicht bis zu den Parlamentswahlen im Oktober zu warten, bei denen die neue Regierung gebildet wird, sondern den Vertrag mit der Übergangsregierung Rosa Otumbajewas sofort  abzuschließen. Bischkeks Eile ist verständlich. Wegen der instabilen Lage im Land ist die Regierung in Bischkek, welche die Situation im Süden des Landes nicht völlig unter Kontrolle hat, durchaus geneigt, die Armee und die Einheiten des Innenministeriums mit russischen Waffen zu verstärken. Am Vorabend des OVKS- Gipfels in Eriwan, <a href="http://www.kommersant.ru/doc.aspx?fromsearch=fda54b79-b2e6-41c8-8a80-d2f8d5356b25&amp;docsid=1486220" target="_blank">bat</a> die Regierung Otunbajewas bereits die anderen Mitglieder der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit um eine Lieferung von Kampfhubschraubern, schweren Panzerwagen und Schützenwaffen. Sie sollten dabei helfen, solchen interethnischen  Ausschreitungen, welche Anfang des Sommers in Osch und Jalalabad stattfanden, besser begegnen zu können. Damals bekam sie keine eindeutige Antwort auf die Anfrage und versucht jetzt wahrscheinlich die Waffen auf bilateraler Basis von Russland zu bekommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das russische Verteidigungsministerium nahm dazu vorerst keine Stellung .</p>
<p><a href="http://www.gusnews.net/" target="_self"><img class="alignnone" src="http://gusnews.net/bilder/gusnews.jpg" alt="" width="110" height="99" /></a></p>
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		<title>Russland- Kasachstan und Weißrussland: Dreier Zollunion unterzeichnet</title>
		<link>http://www.gusnews.net/2010/07/05/russland-kasachstan-und-weisrussland-dreier-zollunion-unterzeichnet/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 15:12:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Becker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am heutigen Vormittag unterzeichneten die Präsidenten der drei Nachfolgeländer der Sowjetunion nach langen Verhandlungen einen Vertrag über eine gemeinsame Zollunion. Dies teilte der der russische Präsident Dmitri Medwedew heute früh der Presse mit. Mit einigen Ausnahmen sind im gemeinsamen Zollraum die Zollgebühren und wirtschaftlichen Beschränkungen aufgehoben. Auch für Importgüter gilt für die Länder der Zollunion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Am heutigen Vormittag unterzeichneten die Präsidenten der drei Nachfolgeländer der Sowjetunion nach langen Verhandlungen einen Vertrag über eine gemeinsame Zollunion.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dies teilte der der russische Präsident Dmitri Medwedew heute früh der Presse mit. Mit einigen Ausnahmen sind im gemeinsamen Zollraum die Zollgebühren und wirtschaftlichen Beschränkungen aufgehoben. Auch für Importgüter gilt für die Länder der Zollunion ab sofort ein einheitlicher Zolltarif.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt entfielen 2009 rund <a href="http://www.gks.ru/bgd/regl/b10_11/IssWWW.exe/Stg/d2/26-02.htm" target="_blank">14,54%</a> (eigene Berechnungen, basierend auf den Daten des Rosstat) des russischen Außenhandelsumsatzes auf die GUS- Länder und Georgien. Der <a href="http://www.gks.ru/bgd/regl/b10_11/IssWWW.exe/Stg/d2/26-06.htm" target="_blank">Löwenanteil</a> ging dabei auf das Konto von Weißrussland und Kasachstan (50,29%, eigene Berechnungen, basierend auf den Daten des Rosstat).</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Länder der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten <a href="http://de.rian.ru/postsowjetischen/20100705/126974782.html" target="_blank">bekundeten</a> bereits ihr Beitrittsinteresse.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Bei der Ausarbeitung von diesem Artikel wurden Materialien von <a href="http://www.rian.ru/" target="_blank">Ria Novosti</a> und <a href="http://www.gks.ru" target="_blank">Rosstat</a> benutzt</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Paul Becker</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.gusnews.net/"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/gusnews.jpg" alt="" width="110" height="99" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Russland: Ethnische Sympathien und Antipathien der russischen Bevölkerung</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 20:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Gesamtrussische Zentrum für Untersuchung der öffentlichen Meinung (WCIOM) führte am 20. Mai 2010 eine landesweite Umfrage durch.  Das Thema der repräsentativen Umfrage lautete: Ethnische Sympathien und Antipathien der russischen Bevölkerung. Insgesamt wurden 1600 Menschen in 140 Ortschaften befragt. Die statistische Abweichung liegt bei unter 3,4%. Grafik 1: Menschen welcher Nationalität sympathisieren Sie am Meisten? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Der Gesamtrussische Zentrum für Untersuchung der öffentlichen  Meinung (<a href="http://wciom.ru/novosti/press-vypuski/press-vypusk/single/13515.html" target="_blank">WCIOM</a>) führte am 20. Mai 2010 eine landesweite Umfrage durch.  Das Thema der repräsentativen Umfrage lautete: Ethnische Sympathien und Antipathien der russischen Bevölkerung. Insgesamt wurden 1600 Menschen in 140 Ortschaften befragt. Die statistische Abweichung liegt bei unter 3,4%.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grafik 1: Menschen welcher Nationalität sympathisieren Sie am Meisten?<br />
</strong></p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 558px"><a href="http://www.gusnews.net/bilder/umfragen/sympathien_und_antipathien_russland_2010/Sympathien%20der%20Russen%202010.png" target="_blank"><img class="  " title="Ethnische Sympathien der Russen in 2010" src="http://www.gusnews.net/bilder/umfragen/sympathien_und_antipathien_russland_2010/Sympathien%20der%20Russen%202010.png" alt="" width="548" height="335" /></a><p class="wp-caption-text">Ethnische Sympathien der Russen in 2010 (offene Frage, beliebige Anzahl der Antworten)</p></div>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-15202"></span>Die größten Sympathiewerte ernteten bei den Befragten die Russen selbst (36%). Bei einer gleichen Umfrage im letzten Jahr gaben nur 29% der Respondenten dieselbe Antwort an. Auch die anderen slawischen Völker wie zum Beispiel die Weißrussen (mit 10% der Stimmen) und die Ukrainer (mit jeweils 9% der Antworten) werden von der russischen Bevölkerung gern gesehen. Auch die Europäer und alle slawischen Völker im Allgemeinen haben in Russland einen guten Ruf (jeweils 8% der Befragten), wobei die Letzteren einen Sympathiezugewinn gegenüber dem letzten Jahr von 5% verzeichnen konnten. Die Vertreter anderer Nationen erscheinen in der Bewertung viel seltener und nehmen nicht mehr als 1 bis 2% der Stimmen ein. Nur 8% der Russinnen und Russen gaben an, keine nationalen Präferenzen zu haben. Letztes Jahr lag dieser Wert noch bei 20%.</p>
<p style="text-align: justify;">Die meisten negativen Emotionen der russischen Bürger gelten weiterhin den kaukasischen Völkern (29%). Zentralasiaten dagegen werden von nur 6% der Bevölkerung als störend empfunden. Jeweils 3% der Bevölkerung stehen den Chinesen und Juden skeptisch gegenüber. 56% aller Befragten gaben an, zu allen Völkern und Nationalitäten gleich gute Beziehungen zu pflegen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grafik 2:Nennen Sie bitte Nationen und Völker, deren Vertreten bei Ihnen Gereiztheit, Antipathie?</strong></p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 558px"><a href="http://www.gusnews.net/bilder/umfragen/sympathien_und_antipathien_russland_2010/Antipathien%20der%20Russen%202010.png"><img class="  " title="Ethnische Antipathien der Russen in 2010 (offene Frage, beliebige Anzahl der Antworten)" src="http://www.gusnews.net/bilder/umfragen/sympathien_und_antipathien_russland_2010/Antipathien%20der%20Russen%202010.png" alt="" width="548" height="335" /></a><p class="wp-caption-text">Ethnische Antipathien der Russen in 2010 (offene Frage, beliebige Anzahl der Antworten)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Jeder zweite Befragte konnte keine speziellen Gründe für die Antipathie den anderen Völkern  und Nationen gegenüber nennen. Die restlichen Befragten beziehen sich häufig auf Bedenken hinsichtlich der Gefahr von Terroranschlägen (13%) und die Abneigung der Migranten, sich russische Normen und traditionelle russische Werte anzueignen (11%, In 2004 lag dieser Wert noch bei 9%). 6% der Befragten reizt die Erscheinung, das Verhalten der Migranten, das niedrige Niveau der Kultur und die Kontrolle bestimmter Geschäftsbereiche durch diese Migrantengruppen. 4% der Bevölkerung ist der Meinung, die Migranten nehmen den Einheimischen die Arbeitsplätze weg.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Quelle:</strong> <a href="http://wciom.ru" target="_blank">Wciom</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Übersetzung und Grafiken:</strong> Paul Becker</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.gusnews.net/"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/gusnews.jpg" alt="" width="110" height="99" /></a></p>
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		<title>Armenien: Gazprom beteiligt sich am Bau von Iran- Armenien Pipeline</title>
		<link>http://www.gusnews.net/2010/06/20/armenien-gazprom-beteiligt-sich-am-bau-von-iran-armenien-pipeline/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 21:31:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Armenien]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Südkaukasus]]></category>

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		<description><![CDATA[Russlands Energiekonzern Gazprom will in das Pipeline-Projekt Iran-Armenien einsteigen. „Dieses Projekt ist realistisch, und wir wollen uns daran beteiligen“, sagte der stellvertretende Gazprom-Vorstandsvorsitzende Waleri Golubew vergangenen Dienstag in Armenien. An dem Bau der Pipeline wird die Gazprom-Tochter ArmRosgazprom teilnehmen. Die Leitung könnte Armenien mit Erdölprodukten versorgen, was die Transportkosten und die Preise  für diese auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Russlands Energiekonzern Gazprom will in das Pipeline-Projekt  Iran-Armenien einsteigen.</strong></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 330px"><img class="  " title="Bildquelle: wikipedia.org" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/90/Pipeline_%28im_Bau%29.jpg/800px-Pipeline_%28im_Bau%29.jpg" alt="" width="320" height="178" /><p class="wp-caption-text">Bildquelle: wikipedia.org</p></div>
<p style="text-align: justify;">„Dieses Projekt ist realistisch, und wir wollen uns daran  beteiligen“, sagte der stellvertretende Gazprom-Vorstandsvorsitzende  Waleri Golubew vergangenen Dienstag in Armenien. An dem Bau der Pipeline wird die Gazprom-Tochter ArmRosgazprom  teilnehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Leitung könnte Armenien mit Erdölprodukten versorgen, was die  Transportkosten und die Preise  für diese auf dem armenischen Markt deutlich senken  würde. In Folge des Berg- Karabach Konflikts ist Armenien seit Jahren von den aserbaidschanischen Erdöl- und Erdgaslieferungen ausgeschlossen. Bis vor Kurzem war Armenien zu 100 Prozent von den Lieferungen aus der Russischen Föderation abhängig, die jedoch erst Georgien als Transitland passieren mussten. Daher bedeutet der Bau dieser Pipeline für Armenien in erster Linie ein Stück mehr strategischer Sicherheit. Der Kosten des Projektes belaufen sich auf ca. 200 Millionen bis 240 Millionen  US-Dollar.</p>
<p style="text-align: justify;">Ölprodukte sollen den Plänen nach in einen Speicher in der armenischen Stadt  Jerasch gepumpt werden. ArmRosgazprom hat das Alleinrecht auf die Lieferung und  Verteilung von russischem Gas auf dem armenischen Binnenmarkt. Das  Unternehmen wurde 1997 gegründet und gehört zu 80 Prozent dem russischen  Konzern Gazprom. 20 Prozent der Anteile hält das Energieministerium  Armeniens.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.gusnews.net/"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/gusnews.jpg" alt="" width="110" height="99" /></a></p>
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		<title>Russland testet die ersten Unbemannten Fluggeräte aus der eigenen Produktion</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 06:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[Russland testet derzeit sieben Drohnen aus eigener Produktion. Darüber berichtete gestern Abend die russische Nachrichtenagentur Ria Novosti. Nach den Worten des Chefs des russischen Grenzschutzes Wladimir Pronitschew, absolvieren die unbemannten Fluggeräte ihre ersten Testflüge an der Grenze zur zentralasiatischen Republik Kasachstan. Im Falle der erfolgreichen Tests werden die zuvor vom russischen Grenzschutz erworbenen Drohnen vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 385px"><a href="http://army-world.ru"><img src="http://army-world.ru/wp-content/uploads/2010/02/irkut10.jpg" alt="" width="375" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">Bildquelle: army-world.ru</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Russland testet derzeit sieben Drohnen aus eigener Produktion. Darüber berichtete gestern Abend die russische Nachrichtenagentur Ria Novosti. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach den Worten des Chefs des russischen Grenzschutzes Wladimir Pronitschew, absolvieren die unbemannten Fluggeräte ihre ersten Testflüge an der Grenze zur zentralasiatischen Republik Kasachstan. Im Falle der erfolgreichen Tests werden die zuvor vom russischen Grenzschutz erworbenen Drohnen vom Typ ZALA-421-05, Irkut-10 und Orlan in näherer Zukunft in Dienst gestellt. Ihren Eigenschaften nach seien sie mit den ausländischen Analogen vergleichbar, so Pronitschew und können auch nachts eingesetzt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Einsatzmöglichkeiten solcher Drohnen reichen von reinen Beobachtungseinsätzen, bis hin zum direkten Angriff von Bodenzielen.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit hat das Land den Sprung in die zukünftige Entwicklung der Militärflugzeuge geschafft und den Anschluss an die westlichen Waffenschmieden gefunden.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Bei der Ausarbeitung diesen Artikels wurden Materialien von <a href="http://www.rian.ru/" target="_blank">Ria Novosti</a> benutzt</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.gusnews.net/"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/gusnews.jpg" alt="" width="110" height="99" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Russland: Antonow An 124 wird wieder gebaut</title>
		<link>http://www.gusnews.net/2010/05/26/russland-antonow-an-124-wird-wieder-gebaut/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 12:44:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[An 124]]></category>
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		<category><![CDATA[Ruslan]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die russische Nachrichtenagentur Ria Novosti mitteilte, plant das russische Verteidigungsministerium im Rahmen des staatlichen Rüstungsprogramms 2011 &#8211; 2020 die Produktion der An-124 &#8220;Ruslan&#8221;- Flugzeuge wieder aufzunehmen. Den Worten des Befehlshabers der Luftlandetruppen Generalleutnant Wladimir Schamanow soll die modernisierte An 124 &#8220;Ruslan&#8221; die Nische der An 12- Flugzeuge einnehmen. „Bei der Ausarbeitung des staatlichen Programms [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class=" " src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/58/Antonov_An-124_-_Volga_Dnepr_RA-82045_at_Kennedy_Space_Center.jpg/800px-Antonov_An-124_-_Volga_Dnepr_RA-82045_at_Kennedy_Space_Center.jpg" alt="" width="240" height="160" /><p class="wp-caption-text">Beladung von Antonow An 124 Bildquelle: Wikipedia</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wie die russische Nachrichtenagentur Ria Novosti mitteilte, plant das russische Verteidigungsministerium im Rahmen des staatlichen Rüstungsprogramms 2011 &#8211; 2020 die Produktion der An-124 &#8220;Ruslan&#8221;- Flugzeuge wieder aufzunehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Den Worten des Befehlshabers der Luftlandetruppen Generalleutnant Wladimir Schamanow soll die modernisierte An 124 &#8220;Ruslan&#8221; die Nische der An 12- Flugzeuge einnehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Bei der Ausarbeitung des staatlichen Programms haben wir unsere Vorschläge unterbreitet. Bisher kann ich nicht sagen, ob sie in der bestätigten Variante umgesetzt werden“ &#8211; sagte Schamanow am Mittwoch vormittags.</p>
<p style="text-align: justify;">Das russisch-ukrainische Transportflugzeug „Ruslan“ ist das größte serienmäßig hergestellte Transportflugzeug der Welt. Diese Flugzeuge wurden in der russischen Wolgastadt Uljanowsk und in Kiew, Ukraine produziert. In der Entwicklungsphase hieß der Typ zunächst An-40 und dann An-400. Bei ihrem Erstflug am 26. Dezember 1982 war sie mit einem maximalen Startgewicht von über 400 Tonnen das größte Flugzeug der Welt und löste damit ihr westliches Gegenstück, die Lockheed C-5 Galaxy, ab. Die Serienproduktion endete jedoch mit der Auflösung der Sowjetunion.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-15002"></span>Zwischen 2000 und 2004 wurden die letzten fünf Exemplare, deren Fertigung noch zu Sowjetzeiten begonnen, aber nicht mehr vollendet worden war, fertiggestellt und an Endkunden ausgeliefert. Mehrmals wurde seitdem über eine Wiederaufnahme der Produktion diskutiert. Gegenstand der Planungen ist eine neue Version mit der Bezeichnung An-124-100M-150, welche eine um 30 t höhere Nutzlast über eine größere Reichweite befördern können und eine modernere Ausstattung (Triebwerke, Avionik usw.) erhalten soll. Durch diese Modernisierungen soll auch die benötigte Besatzung von fünf auf drei Personen reduziert werden können. Die Produktion soll nach den Wünschen der russischen Regierung in Uljanowsk, Russland erfolgen. Es gibt allerdings Streitigkeiten zwischen Russland und der Ukraine über den Produktionsstandort. Obwohl Antonow seit der Auflösung der Sowjetunion eine ukrainische Firma ist, besteht Russland als Rechtsnachfolger der Sowjetunion darauf, dass die erneute Produktion der ursprünglich mit sowjetischen Mitteln entwickelten An-124 in Russland erfolgen müsste.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie die neueste Entwicklung zeigt, haben sich die beiden Streitparteien wohl einigen können.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Bei der Ausarbeitung diesen Artikels wurden Materialien von <a href="http://www.rian.ru/" target="_blank">Ria Novosti</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite" target="_blank">Wikipedia</a> benutzt</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.gusnews.net/"><img class="alignnone" src="http://www.gusnews.net/bilder/gusnews.jpg" alt="" width="110" height="99" /></a></p>
]]></content:encoded>
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