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Auf dem Zentralplatz der moldawischen Hauptstadt Chisinau hat am Freitag eine zweistündige Anti-NATO-Protestaktion stattgefunden. Das meldete ein Korrespondent von RIA Novosti.
Mehr als 200 Teilnehmer protestierten gegen die Übung der Militärärzte „MEDCEUR 2007“, die im Rahmen des NATO-Programms „Partnerschaft für den Frieden“ abgehalten wird.
Die Demonstranten entfalteten ein mehrere Meter langes Spruchband mit der Aufschrift „NATO raus aus Moldawien!“ in russischer und moldawischer Sprache und skandierten im Chor Anti-NATO-Sprüche.
Der Chef der russischen Gemeinden in Moldawien und Protestorganisator Valeri Klimenko teilte RIA Novosti mit, dass die Teilnehmer auch eine Demonstration vor der US-Botschaft in Chisinau veranstalten und die Anti-NATO-Proteste bis zum 10. August, dem Ende der NATO-Übung, fortführen wollen.
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Mit der Übung Medceur 2007 werden Militärmediziner aus der NATO und deren Partnerstaaten in Moldawien ihr Zusammenwirken bei Beseitigung der Folgen von Naturkatastrophen trainieren.
Wie RIA Novosti aus dem moldawischen Verteidigungsministerium erfuhr, beginnt die Übung beginnt am heutigen Samstag auf dem Schießgelände Bulboaca und wird bis 10. August andauern. Daran nehmen mehr als 60 Spezialisten aus 13 NATO-Staaten aber auch aus Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Weißrussland, Georgien, Kasachstan, Kirgisien, Mazedonien, Serbien, der Ukraine, Kroatien und Moldawien teil.
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Der moldawische Präsident Vladimir Voronin hat die Haltung Russlands bei der Regelung in Transnistrien (abtrünnige Region in Moldawien) als „konstruktiv und fruchtbar“ bezeichnet.
„Insbesondere in der Frage der Transformation des Friedenskontingents in dieser Region geht Russland konstruktiver vor“, äußerte Voronin am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Chisinau. Ihm zufolge hat Russland, das die territoriale Integrität von Moldawien immer unterstützte, seine Beziehungen zu Transnistrien, insbesondere im Finanzsektor, deutlich verschärft.
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Der russische Chefhygienearzt, Gennadi Onischtschenko, wird voraussichtlich am 30. Juli mit Vertretern des Verbandes der moldawischen Winzer zusammentreffen, um über die Wiederaufnahme der Lieferungen nach Russland zu sprechen.
Das geht aus einer Pressemitteilung des staatlichen russischen Verbraucherschutzes hervor.
Die Einfuhr moldawischen Weins nach Russland war im März 2006 verboten worden, nachdem in etlichen Proben Schwermetalle und Pestizide festgestellt worden waren. Seit Ende des vergangenen Jahres überprüft der russische Verbraucherschutz die Dokumentationen moldawischer Weinbauern und inspiziert Weingüter vor Ort.
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