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Russland: Antonow An 124 wird wieder gebaut

Veröffentlicht am 26 Mai 2010 von Paul Becker

Beladung von Antonow An 124 Bildquelle: Wikipedia

Wie die russische Nachrichtenagentur Ria Novosti mitteilte, plant das russische Verteidigungsministerium im Rahmen des staatlichen Rüstungsprogramms 2011 – 2020 die Produktion der An-124 “Ruslan”- Flugzeuge wieder aufzunehmen.

Den Worten des Befehlshabers der Luftlandetruppen Generalleutnant Wladimir Schamanow soll die modernisierte An 124 “Ruslan” die Nische der An 12- Flugzeuge einnehmen.

„Bei der Ausarbeitung des staatlichen Programms haben wir unsere Vorschläge unterbreitet. Bisher kann ich nicht sagen, ob sie in der bestätigten Variante umgesetzt werden“ – sagte Schamanow am Mittwoch vormittags.

Das russisch-ukrainische Transportflugzeug „Ruslan“ ist das größte serienmäßig hergestellte Transportflugzeug der Welt. Diese Flugzeuge wurden in der russischen Wolgastadt Uljanowsk und in Kiew, Ukraine produziert. In der Entwicklungsphase hieß der Typ zunächst An-40 und dann An-400. Bei ihrem Erstflug am 26. Dezember 1982 war sie mit einem maximalen Startgewicht von über 400 Tonnen das größte Flugzeug der Welt und löste damit ihr westliches Gegenstück, die Lockheed C-5 Galaxy, ab. Die Serienproduktion endete jedoch mit der Auflösung der Sowjetunion.

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GUS: Die Dreier- Zollunion soll nach Zentralasien ausgeweitet werden

Veröffentlicht am 25 Mai 2010 von Paul Becker

Zumindest wenn es nach den Vorstellungen des russischen Premiers Wladimir Putin gehen soll. Die Zollunion, welcher momentan die Russische Föderation, Weißrussland und Kasachstan angehören soll um weitere Mitglieder, vorzüglich der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft (EAWG) erweitert werden.

Bei einer Sitzung des zwischenstaatlichen Rates der EAWG am Freitag in Sankt Petersburg zeigte sich der russische Premier Wladimir Putin zuversichtig, was der Beitritt dieser Länder zu der Zollunion betrifft und sprach zu seinen Kollegen: „Wir werden mit euch in dieser Richtung arbeiten“.

Der EAWG gehören Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Usbekistan und Weißrussland an. Weitere Staaten wie Armenien, Moldawien und die Ukraine genießen in der Union einen Beobachterstatus.

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Russlands Wirtschaft erholt sich

Veröffentlicht am 28 April 2010 von Paul Becker

Liebe Leser der GUS- News,

gestern erschien auf der Seite der russischen Presseagentur Ria Novosti folgender Artikel:

Russlands BIP wird 2010 um vier Prozent wachsen – Finanzminister Kudrin

Russlands BIP wird in diesem Jahr um rund vier Prozent wachsen. Das teilte Russlands Vizepremier und Finanzminister Alexej Kudrin am Sonntag russischen Journalisten in Washington mit.

“Dieses Jahr wird für Russlands Wirtschaft besser sein als bisher angenommen”, stellte er fest. “Wir haben ein Wachstum von 3,3 Prozent prognostiziert, es wird aber bei rund vier Prozent liegen. Wir arbeiten an einer Prognose für dieses Jahr, die in den nächsten Tagen abgeschlossen wird.”

Letzte Woche hatte auch der Internationale Währungsfonds seine Prognose für das Wachstum der russischen Wirtschaft von 3,6 auf 4,0 Prozent nachgebessert. Russlands Vizewirtschaftsminister Andrej Klepatsch teilte Mitte März mit, dass sein Ministerium ein BIP-Wachstum von vier bis 4,5 Prozent nicht ausschließt.

Diese Prognose ist sehr spannend, denn 2009 schrumpfte das russische BIP den Angaben des Internationalen Währungsfonds nach, noch um rund 7,9%. Die Gründe für dieses Schrumpfen im Jahr 2009 und die positiven Aussichten für das Jahr 2010 liegen in den Preisveränderungen auf den internationalen Rohstoffmärkten.

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die Preisentwicklung von drei Grundstoffen (Erdöl, Aluminium und Nickel) – alles Produkte, welche die Russische Föderation ausführt.

Erdölpreisentwicklung in den letzten 5 jahren (entnommen am 28. April 2010)

Quelle: finanzen.net

Aluminiumpreise in den letzten 5 Jahren (entnommen am 28. April 2010)

Quelle: finanzen.net

Nickelpreise in den letzten 5 Jahren (entnommen am 28. April 2010)

Quelle: finanzen.net

Nach einem massiven Einbruch der Grundstoffpreise im August 2008, kurz nach dem Ausbruch der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, erholten sie sich 2009 zusehends. Wenn dabei bedenkt wird, dass noch im Jahr 2007 rund 80,8% aller russischen Ausfuhren auf Mineralprodukte (Erdgas, Erdöl), Metalle und Edelsteine entfielen, ist der Zusammenhang mit dem Einbruch des russischen BIP und der Preisentwicklung für diese Exportprodukte ohne weiteres nachvollziehbar.

Mit dem Einruch der Preise 2008 fuhr die Russische Föderation zum ersten Mal seit Jahren wieder ein Budgetdefizit von 9,4% ein. Zwar wird 2010 die Ausgabeseite immer noch über der Einnahmeseite liegen, sinkt dieser Wert jedoch voraussichtlich auf 7,5%. Insgesamt erwarten die russischen Ökonomen noch bis 2012 ein negatives Budgetsaldo, was die Regierung des Landes jetzt dazu veranlasst hat zum ersten Mal seit 1998 wieder Eurobonds im Wert von 5 Milliarden US Dollar in Umlauf zu bringen. Nichtsdestotrotz lassen die steigenden Einnahmen aus dem Exportgeschäft die Prognosen wieder besser aussehen. Und dass ist auch notwendig, denn die nächsten Präsidentschaftswahlen 2012 stehen bereits vor der Tür.

Paul Becker

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Polens Präsident Lech Kaczynski ist tot

Veröffentlicht am 10 April 2010 von Paul Becker

Polens Präsident Lech Kaczynski starb bei einer Flugzeugkatastrophe nahe Smolensk. Die Tu- 154 Maschine verunglückte bei der Landung im russischen Smolensk. Nach den ersten Angaben des russischen Fernsehens kamen dabei alle 132 Passagiere ums Leben.

An Bord des Flugzeugs befand sich die offizielle polnische Delegation samt dem Präsidenten Polens Lech Kaczynski und seiner Frau. Tu- 154 war auf dem Weg nach Katyn, wo die polnische Delegation an den offiziellen Gedenkveranstaltungen teilnehmen wollte.

Vermutlich berührte das Flugzeug bei dem Landeanflug einen Baum und zerfiel dabei in zwei Teile. Es fing sofort das Feuer und brannte völlig aus. Das sagen zumindest die ersten Berichte vor Ort.

Die Aufgaben des Präsidenten übernahm vorläufig der Speaker des polnischen Sejms (Parlament) Bronislaw Komorowski.

Update: Mittlerweile ist es bekannt worden, dass sich nicht 132, sonder 96 Menschen am Bord der verunglückten Maschine befanden. Auch die vollständige Liste der Passagiere ist bereits bekannt.

Ich möchte an dieser Stelle meinen herzlichen Beileid an die Familien der Verunglückten aussprechen.

?ögen ihre Seelen in Frieden Ruhen.

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