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Heute am 19. Mai 08 wird der neue Präsident Turkmenistans Gurbanguly Berdymuhammedow mit einer offiziellen Visite in der Hauptstadt Aserbaidschans Baku erwartet. Dieses Treffen eröffnet ein neues Stadium in den Beziehungen beider Länder, die mehrere Jahre sich in politischer Konfrontation befanden. Die Annäherung beider Länder könnte sowohl von großer regionaler, als auch internationaler Bedeutung sein.

Viele Experten sind der Meinung, dass die zentralen Fragen, die beim Treffen der beiden Präsidenten erläutert werden, die der Energieträger, der Aufteilung des Kaspischen Meeres und der Bau des Transkaspischen Gaspipeline sind. Baku-Tblisi-Erzurum Pipeline, die eventuell nach Turkmenistan verlängert wird und den turkmenischen Gas Richtung Europa bringen könnte ist das Thema, welches für Europa von besonderer strategischer Bedeutung ist, da es die Hoffnung auf Nabucco- Pipeline wieder erwecken kann. Das Projekt Nabucco war zu seiner Zeit unter den 5 wichtigsten Energieprojekten Europas und sollte die Energiezulieferung diversifizieren und die Energieabhängigkeit Europas von Russland verringern.

Doch seit dem Austritt der französischen Gaz de France aus dem Nabucco Projekt und der erfolgreichen Politik Russlands in der zentralasiatischen Region bzw. einem russischen Projekt South Stream, welches Österreich, Ungarn und Bulgarien vorerst als mehr erfolgsversprechend erscheint, als die Nabucco Pipeline.

© energytribune.com

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Die Islamische Partei Aserbaidschans (IPA) plant am 18. Mai eine Protestaktion, die sich gegen die Errichtung der Allee richten wird, welche ein Symbol der aserbaidschanisch- israelischen Freundschaft darstellen soll.

Wie der stellvertretende Vorsitzender der IPA Wagif Abdullajew in einem Interview zu day.az mitteilte, führt Israel seit 1947 eine Politik des Genozids auf dem Territorium muslimischer Ansiedlung.

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Dezember 4th, 2007 Aserbaidschan, Politik 1 Kommentare

Bei der fünften Konferenz der Mitgliedsländer von der Organisation of the Islamic Conference (OIC) wurde die Südkaukasische Stadt zur Hauptstadt der islamischen Kultur 2009 erklärt.

© www.baku-info.de

Als Ergebnis der Konferenz wurden die Strategien über “die kulturelle Solidarität über die Entwicklungsmission und Zivilisation der Muslime” bzw. “die Entwicklung von kommunikations- informationellen Technologien in den islamischen Ländern” verabschiedet.

Paul Becker/ gusnews

Crosslinks:

- Regierung in Georgien räumt Kindergärten, Kultur und Kirchen ab
- Tadschikistan: Herausgabe der schwarzen Liste der Literatur
- Tadschikistan: Streit um “illegale” Moscheen
- Kopftuch-Streit in Tadschikistan: Bildungsminister gewinnt Prozess gegen Studentin

Präsident Aserbaidschans Ilham Alijew sprach neulich zum ersten Mal offen über die “militärische Lösung des Karabacher Problems”.

“Aserbaidschan befindet sich in einem Kriegszustand. Der Krieg ist nicht beendet, es herrscht nur ein Waffenstillstand. Wir müssen jeder Zeit bereit sein, die besetzten Gebiete auf dem militärischen Wege zu befreien” - sagte er bei der Eröffnung eines Schulzentrums des Staatssicherheitsdienstes.

© Rossijskaja Gazeta

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Die Präsidenten Aserbaidschans, Georgiens und der Türkei unterzeichneten eine Vereinbarung über den Bau der strategischen Eisenbahnlinie: Baku- Tbilisi- Kars. Präsident Georgiens Saakaschwili nannte die zukünftige Eisenbahnlinie “Geopolitische Revolution” und “Transportfenster nach Europa”, da die Südkaukasische Waren auf diesem Wege die Endverbraucher in der EU erreichen, ohne über das Territorium Russlands transportiert zu werden. Der aserbaidschanische Präsident Alijew betonte, dass die neue Eisenbahnlinie “ein ernsthafter Schritt hin zu einer Energiesicherheit in der Region sei”.

Die Baku- Tiflis- Ceyhan Pipeline ist bereits fertig und voll ausgelastet. Nach Schätzungen von Spezialisten belaufen sich die Kosten des Projekts auf umgerechnet 280 Millionen Euro. Ende 2008 soll sie in Betrieb gehen und eine Leistungsfähigkeit von bis zu 5 Millionen Tonnen haben.

Bild- und Textquelle: islamnews.ru
Übersetzung: Paul Becker/ gusnews

Crosslinks:

- Georgien übergibt Eisenbahnmanagement für 89 Jahre an britisches Unternehmen
- Georgien und Aserbaidschan verhandeln über Bau von Bahnstrecke
- Georgisches Parlament billigt Einrichtung von Freihandelszonen
- Russland und Aserbaidschan wollen Struktur des Handelsumsatzes ändern
- Aserbaidschan springt in die Zukunft

Ein Grant-Abkommen zwischen den USA und Aserbaidschan über eine Machbarkeitsstudie zur Kaspi-Gaspipeline, die turkmenisches Erdgas nach Europa transportieren soll, wird am Donnerstag im aserbaidschanischen Außenministerium unterzeichnet.

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Aserbaidschan und Tadschikistan leiten die Etappe einer effektiven dynamischen Zusammenarbeit ein.

© dokufoto.de

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Die Nationalbank Aserbaidschan sieht die Gefahr einer unplanmäßigen Erhöhung der Inflation auf bis zu 16% im Land, die von den westlichen Ökonomen prognostiziert wurde.

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Russland gelingt es nicht, neue Transportkorridore für den Export von Öl und Gas aus Zentralasien an seinem Territorium vorbei zu blockieren, stellt die “Nesawissimaja Gaseta” am Donnerstag fest.

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Die zwischen Kasachstan, Russland und Aserbaidschan geschlossenen Abkommen über die Teilung des Kaspischen Meeres können einer umfassenden Lösung des Problems zugrunde gelegt werden.

Diese Ansicht vertrat Aserbaidschans Präsident Ilcham Alijew am Dienstag auf einer Pressekonferenz in der kasachischen Hauptstadt Astana. “Kasachstan und Aserbaidschan hatten die entsprechenden Verträge bereits vor einigen Jahren unterzeichnet und ein Abkommen mit Russland geschlossen. Diese bilateralen Dokumente können eine gute Grundlage für die umfassende Lösung des Problems der Grenzziehung in dem Gewässer bilden.”

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