Veröffentlicht am 01 Februar 2010 von Paul Becker
Russland und Südossetien schlossen ein Abkommen über den visafreien Reiseverkehr ab.
Die Vereinbarung wurde heute in Moskau von den Außenministern der Russischen Föderation Sergej Lawrow und seinem Kollegen aus der international nur von wenigen Staaten anerkannten Republik Murat Dschiojew, unterzeichnet.
Quelle: Ria Novosti
Veröffentlicht am 06 November 2009 von Paul Becker
Veröffentlicht am 30 März 2009 von Paul Becker
Abchasische Regierung plant den Bau einer neuen Straße, die russische Provinz Karachaewo- Tscherkessien mit den Seehäfen der Republik verbinden wird. Die neue Straße würde die Verbindung um das Dreifache verkürzen, sagte der abchasische Präsident Sergej Bagapsch in einem Fernsehinterview.
Die Straße wird durch den Kodori Tal verlaufen und verbindet in Zukunft den Süden Karachaewo- Tscherkessien mit dem Norden der neuen Republik.
“Man braucht heute 16- 17 Stunden um aus Wladikawkas hierher zu kommen”- sagte Bagapsch im russischen Fernsehsender Vesti am Samstag. “Wenn diese Straße erstmal gebaut ist, verkürzt sich der Weg um das Dreifache”.
Laut Bagapsch werden nur wenige künstliche Bauten von 22 Killometer länge benötigt, um den Ladestrom aus dem südlichen Russland direkt in die Hochseehäfen Abchasiens zu lenken.
Desweiteren erklärte Bagapsch wofür in Abchasien russisches Geld ausgegeben wird. “In erster Linie wird das Geld für den Straßenbau ausgegeben. Das zielt auf Touristen aus Russland ab, die hierher kommen wollen. Russische Staatsbürger sollten auf guten und sicheren Straßen fahren dürfen. Zum Anderen wird das Geld für Rekonstruktionen von Kirchen und anderen Plätzen, die für Touristen vom Interesse sein werden.”- teilte abchasischer Präsident im russischen Fernsehen mit.
Abchasien war zu Sowjetzeiten eine Touristenhochburg. Mit ihrem milden Klima, sauberen Meer und freundlichen und für Kaukasusregion so tüpischen gastfreundlichen Bevölkerung hat die Republik sehr gute Möglichkeiten an die Erfolgsgeschichte von damals anknüpfen zu können.

Veröffentlicht am 19 März 2009 von Paul Becker
Jetzt fragen sich viele darf man den Namen Ilcham Alijew = ewiger Präsident setzen? Wenn es nach dem Willen des Volkes geht, ja. Denn in einem Volksreferendum am gestrigen Tag sprach sich 90% der Stimmberechtigten, bei einer Wahlbeteiligung von 70,09%, für die notwendige Änderung der Verfassung aus.

Bild: ogoniok.com
Der Verfassungsartikel 101, um dessen Veränderung es dabei ging, besagte bisher, dass dieselbe Person insgesamt nur zweimal für den Posten des Präsidenten kandidieren darf. Doch es ging um mehr, weitere Korrekturen werden nun auch in den Artikeln über die Rechtsverfahren, Rechten und Freiheiten der Bevölkerung vorgenommen.
Das Referendum, das am 18. März 2009 abgehalten wurde, ging auf die Initiative der Regierungspartei “Eni Aserbaidschan” (Neuer Aserbaidschan), die präsidiale Unterstützung genießt.
Ilcham Alijew wurde zum ersten Mal in 2003 als Nachfolger des Präsidenten und seinen Vater Geidar Alijew auf dem Posten des aserbaidschanischen Präsidenten gewählt und in 2008 wiedergewählt worden.
