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In Kirgisistan wurde ein neues Mediengesetz verabschiedet, welches die Fernsehlandschaft grundsätzlich verändern wird und die Positionen der führenden Staatlichen Sender “Kanal 5″ und “KTR” verstärken.

Bild: wikipedia

Der kirgisische Präsident Kurmanbek Bakijew unterschrieb letzte Woche das Gesetz “über das Fernsehe- und Radioausstrahlung“. Laut diesem Gesetz müssen die Sender entweder in Staatssprache, oder offiziellen Sprache senden, dabei soll der Anteil an einheimischen Filmen und Programmen mindestens 60% betragen. Die Mehrheit der heutigen Sender wird somit außer Gesetz stehen und wahrscheinlich ihre Tätigkeit einstellen müssen, weil während es mit der kirgisischer und russischer Sprache wohl keine Probleme geben wird, werden die meisten Sender vor großen Schwierigkeiten gestellt die 60%ge Quote zu erfüllen. Die Mehrheit der Sender sind finanziell nicht in der Lage eigene Programme zu produzieren bzw. diese bei den großen Studios zu erwerben, von denen aber auch nicht so viele in Kirgisistan gibt.

So wie es ausschaut wird man entweder auf die von “Kirgiskino” während der Sowjetzeiten produzierten Filme und auf minderwertige Musik Clips zurückgreifen müssen, oder die Sendetätigkeit gänzlich einstellen. Dieser Schritt wird von vielen Politikern, Journalisten und Gesellschaftlichen Aktivisten als Verletzung der Pressefreiheit kommentiert.

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Der kirgisische Schriftsteller Tschingis Aitmatow starb heute im Nürnberger Klinikum im Alter von 79 Jahren an Pneumonie (Lungenentzündung). Аm 16. Mai wurde der Schriftsteller in ein Kasaner Klinikum mit der Diagnose Niereninsuffizienz hospitalisiert, von wo er anschließend am 19. Mai in “Klinikum Nürnberger Süd” verlegt wurde.

Aitmatow wurde 1928 im Norden Kirgisistans geboren. Bis 1953 absolvierte er ein Studium am kirgisischen Landwirtschaftsinstitut in Frunse (heute Bischkek). 1956 begann er mit einem Studium am Maxim-Gorki-Literaturinstitut in Moskau. 1957 wurde er in den sowjetischen Schriftstellerverband aufgenommen.

Berühmt wurde Aitmatow durch seine Geschichte “Dschamila” 1958. In den 70ern veröffentlichte er laut Kritiken seine besten Bücher “Белый пароход”, “Пегий пес, бегущий краем моря”, “И дольше века длится день” (”Буранный полустанок”).

Aitmatow ist Träger verschiedener Preise, unter anderem des Leninpreises 1963, des Staatspreises 1968, 1977 und 1983. 1978 wurde er als Nationalschriftsteller Kirgisistans und als Held der sozialistischen Arbeit ausgezeichnet. Von 1990 bis 1994 war er kirgisischer Botschafter in Luxemburg. Bis März 2008 war er Botschafter Kirgisistans in Frankreich und den Benelux-Staaten und lebte in Brüssel.

Ich möchte an dieser Stelle mein herzliches Beileid für die Hinterbliebenen Aitmatows ausdrücken.

Paul Becker/ gusnews

Fast genau vor einem Jahr kam bereits aus den Reihen der Regierungspartei “Nur Otan” ein solcher Vorschlag, der prompt vom kasachischen Präsidenten zurückgewiesen wurde mit der Begründung, man soll die ursprünglichen Namen der Städte beibehalten. Pünktlich zum Sommerbeginn 2008 aber gab es einen erneuten Anlauf auf den Präsidenten, die Nördliche Hauptstadt nach ihm umzubenennen.

© osteuropa.ch

Dieser Vorschlag stammt vom Abgeordneten des kasachischen Parlaments Sat Tokpakbajew, einem ehemaligen Vorsitzenden des kasachischen Sicherheitsrats beim Präsidenten der Republik und Verteidigungsminister der Republik, der wegen der Affäre mit der Touristenbase “Goldener Sand” in Kapschagaj seines Postens enthoben wurde.

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Im Verlauf einer polizeilichen Operation im Norden des Landes befreiten die Polizeikräfte insgesamt 15 usbekischen und tadschikischen Bürgern, die wegen der Verdienstmöglichkeiten nach Kasachstan gekommen waren und dann in die Sklaverei eines Ortsansässigen Geschäftsmannes kamen.

Foto: lenta.ru

Wie die Nationale Informationsagentur Kazinform berichtet handelt es sich bei den Befreiten um Männer im Alter von 16 bis 45 Jahren, die von einem ortsansässigen Geschäftsmann in ihren Ländern angeheuert und in seinem Schlachtbetrieb in der Ortschaft Aman- Karagai Kostanajer Gebiets beschäftigt wurden.

Einen Monat lang arbeiteten die Gastarbeiter aus Usbekistan und Tadschikistan im Schlachthof, der Geschäftsmann weigerte sich jedoch ihnen zustehenden Lohn auszuzahlen, mehr noch forderte er für die Freilassung jeden von ihnen 300$. Sie durften sich nicht außerhalb des Territoriums des Schlachthofes aufhalten und lebten zusammen in einem Zimmer.

Dieses Verbrechen konnte dank des Verwandten eines der Männer aufgeklärt werden, der sich auf die Suche nach seinen Verwandten begab. Am Schlachthof angekommen versuchte er sie mitzunehmen, der Inhaber des Schlachthofes forderte jedoch für die Freilassung von seinen vier Verwandten 600$ und gab dabei an, er habe sie gekauft.

Der Verwandter der Gastarbeiter wandte sich an die Polizei. Bei der Übergabe des Geldes wurde der Kostanaer Geschäftsmann festgenommen.

Quelle: lenta.ru

Übersetzung: Paul Becker/ gusnews

Crosslinks:

- Russland, Zentralasien und demographischer Wandel
- Russland und Usbekistan: Einwanderungspolitik als Druckmittel
- Kirgisische Gastarbeiter schicken 2 Mrd. US-$ im Jahr nach Hause

Wie ich bereits in einem Artikel vor einer Woche geschrieben habe, plant die Regierung Berdymuhammedows (Berdimuhammedow) Nijasows goldene Statue, die sich mit der Sonne dreht vom Zentrum an den Rand Aschgabads zu verlegen.

An ihrer Stelle bekommt die Turkmenische Hauptstadt nach den neuesten Plänen der Regierung Berdymuhammedow ein 185 Meter hohes Monument, welches doppelt so hoch sein wird, wie das Alte, von mehreren Skulpturenkompositionen und Wasserkaskaden umsäumt wird. Geschätzte Kosten des Bau betragen rund 45 millionen € (70 Millionen $). Das neue Wahrzeichen der Stadt wird aus jeder Ecke Aschgabads zu sehen sein.

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Heute am 19. Mai 08 wird der neue Präsident Turkmenistans Gurbanguly Berdymuhammedow mit einer offiziellen Visite in der Hauptstadt Aserbaidschans Baku erwartet. Dieses Treffen eröffnet ein neues Stadium in den Beziehungen beider Länder, die mehrere Jahre sich in politischer Konfrontation befanden. Die Annäherung beider Länder könnte sowohl von großer regionaler, als auch internationaler Bedeutung sein.

Viele Experten sind der Meinung, dass die zentralen Fragen, die beim Treffen der beiden Präsidenten erläutert werden, die der Energieträger, der Aufteilung des Kaspischen Meeres und der Bau des Transkaspischen Gaspipeline sind. Baku-Tblisi-Erzurum Pipeline, die eventuell nach Turkmenistan verlängert wird und den turkmenischen Gas Richtung Europa bringen könnte ist das Thema, welches für Europa von besonderer strategischer Bedeutung ist, da es die Hoffnung auf Nabucco- Pipeline wieder erwecken kann. Das Projekt Nabucco war zu seiner Zeit unter den 5 wichtigsten Energieprojekten Europas und sollte die Energiezulieferung diversifizieren und die Energieabhängigkeit Europas von Russland verringern.

Doch seit dem Austritt der französischen Gaz de France aus dem Nabucco Projekt und der erfolgreichen Politik Russlands in der zentralasiatischen Region bzw. einem russischen Projekt South Stream, welches Österreich, Ungarn und Bulgarien vorerst als mehr erfolgsversprechend erscheint, als die Nabucco Pipeline.

© energytribune.com

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Kirgisistan wird vielleicht das erste muslimische Land, welches die Prostitution legalisiert hat.

Diese Initiative wurde von einer Reihe Nichtregierungsorganisationen, die von Abgeordneten und Regierungsmitgliedern unterstützt werden, vorgeschlagen. Die Befürworter der Legalisierung sind der Meinung, dass diese Reform zusätzliche Einkünfte in das Budget des Landes bringen würden, denn nach minimalen Einschätzungen gehen diesem Gewerbe allein in Bischkek Tausende Frauen nach. Die Tarife variieren dabei von 10 bis einigen 100 $. Und solch niedrige Tarife locken viele Sex- Touristen aus den angrenzenden Ländern nach Kirgisistan.

Foto: kp.ru

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Wie die staatseigene Tageszeitung “Neutralny Turkmenistan daily” berichtet befahl Gurbanguly Berdymuhammedow in einer Kabinettssitzung am letzten Freitag die goldene Statue seines Vorgängers Saparmurat Nijasow, bekannt als Turkmenbaschi (Vater aller Turkmenen), die im Zentrum von Aschchabad steht, wird nach der Demontage in den südlichen Außenbezirken der Stadt wieder aufgestellt. Die 12 Meter hohe Statue, die auf einem 20- stöckigen Turm steht und sich im Verlauf der Sonne dreht, so dass das Gesicht Turkmenbaschis ständig der Sonne gewendet ist.

Nijasow, der es mochte Turkmenbaschi genannt zu werden, regierte die Zentralasiatische Republik 21 Jahre lang und entwickelte einen extravaganten Personenkult. Er hat die Wochentage und Monate nach ihm selbst und nach seinen Eltern umbenennen lassen, ließ mehrere Statuen von sich anfertigen und überall in der Republik aufstellen lassen und schrieb etliche Bücher und seine Ruchnama, die von jedem Schüler gelesen werden muss.

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Regierung Usbekistans entschied sich, den hohen Preisen auf den Märkten und in den Läden mit der “erprobten” administrativen Weise den Kampf anzutreten. Von nun an werden die Preise für Pflanzenöl durch den Staat bestimmt. Alle Verkäufer haben ab Heute es um 50-100 Prozenten billiger zu verkaufen.

© insel.heim.at

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Februar 1st, 2008 Tadschikistan keine Kommentare

Das letzte Lenin- Denkmal des Landes wurde nach 17 Jahren Unabhängigkeit vergangene Woche in Duschanbe abmontiert.

Die Statue soll vorerst im Kunstbestand der Republik aufbewahrt werden, bevor über ihre weitere Zukunft entschieden wird. Wie der Pressesekretär der Administration der Stadt Duschanbe gegenüber der Presse mitteilte, nach der Rekonstruktion des Parks kommt an die Stelle Lenins das Denkmal des Persisch- Tadschikischen Dichters Abdullah Rudaki

Tadschikische Kommunisten machten bereits eine Anfrage, ob sie das Monument bekommen können, es soll vor dem Eingang der Hauptquartier der Partei aufgestellt werden.

Paul Becker/ gusnews

Crosslinks:

- Sieben Wunder der totalitären Welt
- Lenins Terror
- Ukraine: Sowjetisches Soldatendenkmal in Gebiet Lwow abgerissen
- Nursultan Nasarbajew ist gegen die Umbenennung Astanas nach ihm und will auch kein Denkmal

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