Veröffentlicht am 01 März 2010 von Paul Becker
Bei den Parlamentswahlen in Tadschikistan an diesem Wochenende gewann die regierende Volksdemokratische Partei Tadschikistans VDPT haushoch, berichte die Interfax.
Nach den vorläufigen Ergebnissen des zentralen Wahlkomitees Tadschikistans, kam die VDPT auf 71,69 Prozent der Stimmen. Die oppositionelle Islamische Partei bekam insgesamt 7,74 Prozent der Stimmen. Die kommunistische Partei Tadschikistans überzeugte 7,22 Prozent der Wähler.
Darüber hinaus kommen auch Vertreter der Agrar-Partei Tadschikistans und der Partei der Wirtschaftsreformen, die allesamt an der 5%gen Sperrklausel gescheitert sind, über Direktmandate ins Parlament.
Die Wahlbeteiligung lag den Angaben des ZWK nach bei 85,2%. OSZE- Beobachter kritisierten den Ablauf der Wahlen, die ihrer Meinung nach nicht im Einklang mit den demokratischen Standards verliefen. Auch die Oppositionsparteien meldeten Tausende Verstöße. Die GUS-Beobachter zeigten sich dagegen mit dem Verlauf der Wahl zufrieden.

Veröffentlicht am 02 Februar 2010 von Paul Becker
Astana hat die Absicht, Anteile am Projekt für die kommerzielle Nutzung der Trägerrakete Zenit für ungefähr 100 Millionen Dollar zu erwerben.

Bildquelle: wikipedia
Das teilte Talgat Mussabajew, Leiter der nationalen Raumfahrtagentur Kasachstans Kaskosmos, in einer Sitzung des Kollegiums dieses Amtes am Dienstag mit.
Er verwies darauf, dass die Zenit-Rakete seit 1998 im Rahmen des Sea-Launch-Projektrs (Maritimer Start) und seit 2003 im Rahmen des Projekts Bodenstart vom Kosmodrom Baikonur erfolgreich eingesetzt werde. Sein Betreiber sei das private russisch-ukrainische Unternehmen “Internationale Raumfahrtleistungen”.
“Der erste Schritt zur Teilnahme Kasachstans an diesem Projekt soll der Erwerb von Anteilen am russisch-ukrainischen Unernehmen sein. Es ist auch zweckmäßig, in die Entwicklung der Infrastruktur des Projekts Bodenstart zu investieren, weil es Kasachstan die Teilnahme an technologischen Arbeitsgängen bei den Starts dieser Trägerrakete sichern wird”, führte Mussabajew aus.
Die Drei-Stufen-Rakete Zenit-3SLB ist eine modernisierte Version der Rakete Zenit-3SL, die bei den Weltraumstarts im Rahmen des internationalen Projekts Sea Launch verwendet wird. Die Raketen werden in den ukrainischen Betrieben KP Juschnoje und PO Juschmaschsawod hergestellt.
Zu dem 1995 gegründeten gleichnamigen Konsortium gehören der US-Konzern Boeing, die britisch-norwegische Kvaerner Group, Juschnoje und Juschmasch (beide Ukraine) sowie der russische Raketenbauer Energija.
Quelle: Ria Novosti
Veröffentlicht am 02 Februar 2010 von Paul Becker
Kasachstan und Kirgisien zeigen Interesse für unbemannte Luftfahrzeuge aus der Produktion des russischen Flugzeugbauers Irkut.
Das teilte Irkut-Sprecher Arkadi Gurtowoj am Dienstag am Rande der Luftfahrtmesse Singapore Airshow 2010 mit. Nach seinen Worten nehmen die beiden zentralasiatischen Republiken vor allem die zivilen Drohnen Irkut-3, Irkut-10 sowie Irkut-850 ins Visier.
Die Irkut-3 werde derzeit getestet und solle noch in diesem Jahr in Serieproduktion gehen. Die Drohnen dieses Typs seien vor allem für den Katastrophenschutz sowie für die Beobachtung der Gas- und Ölpipelines und polizeiliche Überwachung bestimmt.
Bei der Messe Singapore Airshow 2010, die vom 2. bis 7. Februar auf dem internationalen Flughafen Changi stattfindet, tritt Irkut neben Drohnen auch mit dem Jäger Su-30MKI, dem Übungsflugzeug Jak-30 sowie dem Zukunfts-Passagierjet MS-21 an.
Quelle: Ria Novosti
Veröffentlicht am 01 Februar 2010 von Paul Becker
Frankreich und die mit Erdgas gesegnete zentralasiatische Republik Turkmenistan wollen ihre Kooperation in Handel, Wirtschaft und Energie ausbauen.
Das meldete die Nachrichtenagentur France Presse am Montag in Paris. Das Thema Energie stand ganz oben bei den Verhandlungen von Nicolas Sarkozy und Gurbanguly Berdymuchammedow in der französischen Hauptstadt.
In einer gemeinsamen Erklärung der Präsidenten hieß es ferner, dass die Gewährleistung stabiler Energielieferungen an internationale Märkte eine Priorität sei.
Bereits 1992 stellten Frankreich und Turkmenistan diplomatischen Beziehungen her. Berdymuchammedow betonte mehrmals zuvor, dass die Beziehungen zu den Ländern der Europäischen Union (EU) eine Maxime der Außenpolitik Turkmenistans sei.
Die EU betrachtet die zentralasiatische Republik weiterhin als eine mögliche Quelle für die geplante Gaspipeline Nabucco, die in Umgehung Russlands, verlaufen soll. Nabucco gilt als Konkurrent zum russisch-italienischen Gasprojekt zur Versorgung Südeuropas “South Stream”.