Veröffentlicht am 09 Juli 2008 von Paul Becker
Bevölkerung
Veränderung der Bevölkerungszahl im Zeitraum 1. Januar – 1. Juni 2008

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Prozentuell gesehen gibt es einen höheren natürlichen Zuwachs der Bevölkerung in den ländlichen Gebieten der Republik. Die Verstädterung nimmt zu, was eventuell die Gefahr der Entvölkerung bestimmter ländlicher Gebiete nach sich ziehen kann.
Lebenserwartung bei der Geburt

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Erfreulich ist, dass nach Jahren der Stagnation (insbesondere bei der Lebenserwartung der Männer bei der Geburt) die Tendenz wieder steigend ist.
Migration


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In den letzten 4 Jahren zeigt sich in Kasachstan ein neuer Trend. Die negativen Migrationsbilanzen insbesondere der 90er Jahre, die zu einer Bevölkerungsverringerung von rund 20 auf 15 Millionen Einwohner geführt hatten wurden seit 2004 umgekehrt. Es reisen mittlerweile mehr Menschen in die Republik ein, als es ihr den Rücken kehren. Die Struktur der Immigranten kann man folgendermaßen beschreiben: Gastarbeiter aus den anderen zentralasiatischen Republiken, die wegen der höheren Einkünfte in Kasachstan meist saisonal arbeiten, Arbeitsmigranten aus den anderen GUS- Ländern und Ländern des fernen Auslands (mittel- bis hochqualifizierte Migranten) und Migranten aus den Industrieländern, die entweder in ausländischen oder in Joint Venture Firmen arbeiten und meist hochqualifizierte Spezialisten auf ihrem Gebiet sind und nicht zu unterschätzen ist auch der Anteil der ethnischen Kasachen, die zum Beispiel aus der Mongolei in ihre historische Heimat auswandern. Ihre Zahl beläuft sich auf rund 1 Million.
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Veröffentlicht am 09 Juni 2008 von Paul Becker
Fast genau vor einem Jahr kam bereits aus den Reihen der Regierungspartei “Nur Otan” ein solcher Vorschlag, der prompt vom kasachischen Präsidenten zurückgewiesen wurde mit der Begründung, man soll die ursprünglichen Namen der Städte beibehalten. Pünktlich zum Sommerbeginn 2008 aber gab es einen erneuten Anlauf auf den Präsidenten, die Nördliche Hauptstadt nach ihm umzubenennen.

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Dieser Vorschlag stammt vom Abgeordneten des kasachischen Parlaments Sat Tokpakbajew, einem ehemaligen Vorsitzenden des kasachischen Sicherheitsrats beim Präsidenten der Republik und Verteidigungsminister der Republik, der wegen der Affäre mit der Touristenbase “Goldener Sand” in Kapschagaj seines Postens enthoben wurde.
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Veröffentlicht am 05 Juni 2008 von Paul Becker
Im Verlauf einer polizeilichen Operation im Norden des Landes befreiten die Polizeikräfte insgesamt 15 usbekischen und tadschikischen Bürgern, die wegen der Verdienstmöglichkeiten nach Kasachstan gekommen waren und dann in die Sklaverei eines Ortsansässigen Geschäftsmannes kamen.

Foto: lenta.ru
Wie die Nationale Informationsagentur Kazinform berichtet handelt es sich bei den Befreiten um Männer im Alter von 16 bis 45 Jahren, die von einem ortsansässigen Geschäftsmann in ihren Ländern angeheuert und in seinem Schlachtbetrieb in der Ortschaft Aman- Karagai Kostanajer Gebiets beschäftigt wurden.
Einen Monat lang arbeiteten die Gastarbeiter aus Usbekistan und Tadschikistan im Schlachthof, der Geschäftsmann weigerte sich jedoch ihnen zustehenden Lohn auszuzahlen, mehr noch forderte er für die Freilassung jeden von ihnen 300$. Sie durften sich nicht außerhalb des Territoriums des Schlachthofes aufhalten und lebten zusammen in einem Zimmer.
Dieses Verbrechen konnte dank des Verwandten eines der Männer aufgeklärt werden, der sich auf die Suche nach seinen Verwandten begab. Am Schlachthof angekommen versuchte er sie mitzunehmen, der Inhaber des Schlachthofes forderte jedoch für die Freilassung von seinen vier Verwandten 600$ und gab dabei an, er habe sie gekauft.
Der Verwandter der Gastarbeiter wandte sich an die Polizei. Bei der Übergabe des Geldes wurde der Kostanaer Geschäftsmann festgenommen.
Quelle: lenta.ru
Übersetzung: Paul Becker/ gusnews

Crosslinks:
- Russland, Zentralasien und demographischer Wandel
- Russland und Usbekistan: Einwanderungspolitik als Druckmittel
- Kirgisische Gastarbeiter schicken 2 Mrd. US-$ im Jahr nach Hause
Veröffentlicht am 11 Februar 2008 von Paul Becker
Hallo liebe Leser der gusnews,
ich möchte Ihnen ein neues mittelfristig angelegtes Projekt vorstellen: Russland in Zahlen. Dieses Projekt wird die statistische Entwicklung der Russischen Föderation seit 1990 darstellen und mit einigen Anmerkungen meinerseits (bezüglich der Zahlen) Ihnen präsentiert werden.
Das erste Thema, worüber ich schreiben werde ist die Bevölkerung. Alle Artikel zu diesem Projekt finden Sie in der Rubrik Projekte (In der oberen Navigationsleiste)/ Russland in Zahlen.
Paul Becker/ gusnews

Crosslinks:
- Neues Projekt: ??????? (Freitag)
- GUS- News: Neuerungen auf meiner Seite