Archiv | Kasachstan

Tags: , , , , , ,

Kasachstan: 20 Jahre Haft für den Ex- Schwiegersohn

Veröffentlicht am 30 Januar 2008 von Paul Becker

Vor einer Woche sprach der kasachische Gericht den Ex- Schwiegersohn Nasarbajews, Rachat Alijew, für schuldig und verurteilte ihn in absentia für 20 Jahre Haft.

© mignews.com

Alijew, um dessen Auslieferung aus Österreich, Kasachstan kämpft, wurde für schuldig in allen Anklagepunkten (Erpressung und Entführung zweier Bankiers) gesprochen.

weiterlesen

Kommentare (0)

Tags: , ,

Rachat Alijew: Regierung Kasachstans kompromittiert sich selbst

Veröffentlicht am 05 November 2007 von Paul Becker

Nachdem einige kasachische Webseiten- die schon immer kritische Informationen über Regierung veröffentlichten – etliche aufgenommeneTelefongespräche einiger hoher Staatsbeamter ins Internet gestellt hatten, legte der nationale Internetanbieter die Seiten lahm. Die Gründe dafür nennt die Regierung nicht. Als Initiaor dieser Enthüllungskampagne wid der ehemalige Schwiegersohn Nasarbajews Rahat Alijew gehandelt.

Ministerium für Verkehr und Kommunikation in Astana. Bildquelle: wikipedia

weiterlesen

Kommentare deaktiviert

Tags: ,

Sozio- ökonomische Entwicklung der Republik Kasachstan im Zeitraum Januar- Juli 2007

Veröffentlicht am 12 Oktober 2007 von Paul Becker

Bruttoinlandsprodukt

Der Umfang des erzeugten BIP betrug nach operativen Angaben, für die 1. Jahreshälfte 2007 5495,3 Mrd. Tenge (ca. 31 625 451 500 Euro) Der Index des physischen Umfangs des BIP betrug in der ersten Jahreshälfte 2007 in Bezug auf die entsprechende Periode des Vorjahres 110,2 %.

In der BIP- Struktur für Januar-Juni 2007 nimmt der Anteil der Warenproduktion 41,2 %, der Industrie – 31,4 %, des verarbeitenden Gewerbes – 13 %, der Energie-, Gas- und Wasserproduktion und deren Bereitstellung 2 % ein.

Der Anteil der Dienstleistungen in der Struktur des BIP betrug in diesem Zeitraum 56,4 %. Immobilienmarkt nahm 16,2% an dem gesamten BIP ein, Bildung – 3,5 %, das Gesundheitswesen und die sozialen Dienstleistungen – 1,9 %, staatliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialfürsorge – 2,4 %, Finanzdienstleistungen – 6,1 %, Kommunal-, Sozial- und Personaldienstleistungen – 1,7 %, Hotel- und Gaststättengewerbe – 0,7 %.

weiterlesen

Kommentare (2)

Tags: , ,

Kasachstan will mehr Selbstbestimmung über Riesen-Ölfeld

Veröffentlicht am 16 September 2007 von Paul Becker

Foto: wikipedia

Ein interessanter Artikel erschien heute in der Basler Zeitung:

Nach Russland will auch Kasachstan die Macht westlicher Konzerne bei der Ausbeutung seiner riesigen Energievorkommen beschneiden. Im Visier der kasachischen Führung ist ein Konsortium um den italienischen Eni-Konzern.Der staatliche Konzern Kazmunaigaz solle das Ölfeld Kaschagan im Kaspischen Meer künftig gleichberechtigt mit dem Konsortium ausbeuten, sagte der kasachische Regierungschef Karim Massimow am Donnerstag in Astana.In Russland war dem Shell-Konzern in einem ähnlichen Fall die Lizenz für das riesige Gas- und Ölförderprojekt Sachalin II entzogen worden. Shell trat Ende des vergangenen Jahres die Kontrolle an den staatlichen russischen Energieriesen Gazprom ab.

Der Eni-Konzern musste seine Arbeiten auf dem Ölfeld Kaschagan vor kurzem wegen Verstössen gegen Umweltauflagen einstellen. Noch gebe es «freundschaftliche Verhandlungen» über eine gemeinsame Leitung des Projekts, sagte Massimow.

«Aber wenn die kasachischen Forderungen nicht akzeptiert werden, haben wir einen Plan B, von dem ich erst später erzählen werden.» Kaschagan gilt als einer der grössten Ölfunde der vergangenen 30 Jahre.

Bei der Ausbeutung hat Eni die Führung in dem Joint Venture Agip KCO, an dem zahlreiche internationale Energiekonzerne beteiligt sind, darunter Total, Shell und ExxonMobil.

Auch in den zentralasiatischen Ländern findet also ein Umdenken statt. Die erforderlichen Investitionen in die Förderinfrastruktur sind gemacht worden, nun braucht Kasachstan die westlichen Energiekonzerne nicht mehr. Der Befehl kann ja nur von ganz oben kommen. Ich frage mich welche Strategie er dabei verfolgt? Sich den westlichen Energieriesen entgegenzustemmen ist ein gewagtes Unterfangen. Das heißt also, dass Nasarbajew sich sehr sicher in seinem Sattel fühlen muss, was Angesicht der politischen Entwicklung des Landes in den letzten Paar Monaten auch nicht verwunderlich ist.

Ich bin gespannt, wie die Sache ausgeht. Ich werde sie liebe Leser von gusnews weiter auf dem laufenden halten.

Paul Becker/ gusnews

Crosslinks:

- Regierungspartei siegt bei Parlamentswahl in Kasachstan
- Nasarbajew: Kasachstan will in die Ausbeutung der mongolischen Naturressourcen investieren
- Wahlen in Kasachstan mit klarem Favoriten
- Imagepflege auf Kasachisch
- Kasachstan: Präsident stärkt seinen Einfluss auf die Exekutive
- Der lange Arm aus Almaty
- Nursultan Nasarbajew ist gegen die Umbenennung Astanas nach ihm und will auch kein Denkmal
- Nasarbajew schmiss seine Tochter raus

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here