Veröffentlicht am 03 Juli 2007 von Paul Becker
Tadschikistan, welches eine mehr als 100 Kilometer lange Grenze zu Afghanistan hat, zeigt sich besorgt über die Lage in diesem Land und schlägt vor, das Potential der NATO zwecks Erhöhung von Sicherheit an der tadschikisch-afghanischen Grenze auszunutzen.
Das machte der Leiter der tadschikischen außenpolitischen Behörde Chamrachon Sarifi bei einem Treffen im NATO-Hauptquartier in Brüssel mit dem Generalsekretär der Allianz Jaap de Hoop Scheffer deutlich. Nach Angaben des Pressedienstes habe auf der Tagesordnung des Treffens unter anderem die Nutzung des NATO-Treuhandfonds zwecks Finanzierung des Programms zur Entminung der tadschikischen Grenzzonen, die während des Bürgerkrieges 1992-1997 vermint worden wären, gestanden.
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mehr dazu auf russland.ru
Veröffentlicht am 22 Juni 2007 von Paul Becker
Im Süden des zentralasiatischen Staats Tadschikistan haben Grenzsoldaten am Mittwoch rund 130 Kilogramm Drogen beschlagnahmt.
Das teilte der Chef des Pressedienstes der Grenzverwaltung des Staatlichen Ausschusses für nationale Sicherheit, Chuschnud Rachmatullaew, mit.
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Veröffentlicht am 12 Juni 2007 von Paul Becker
Das United Nations Tajikistan Office of Peace-Building (UNTOP) beendet am 31. Juli seine Mission. Die UNO zieht sich aber nicht vollständig aus dem Land zurück: Soziale Programme sollen den Frieden auch künftig sichern.
“Das Ende der UNTOP-Mission in Tadschikistan fällt auf den zehnten Jahrestag der Unterzeichnung des Allgemeinen Friedensabkommens zwischen der Regierung und der Vereinigten Tadschikischen Opposition, mit dem der Bürgerkrieg beendet wurde”, so Volker Jakobi, Berater des Leiters des UNTOP-Büros. Das Land sei ausreichend gefestigt. “Die Bitte der Regierung Tadschikistans, das Mandat der UNO zu beenden, zeigt, dass die Nachkriegszeit vorbei ist.” Es sei an der Zeit, in die Zukunft zu schauen und Bilanz zu ziehen über die Arbeit der UN-Mission.
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Veröffentlicht am 06 Juni 2007 von Paul Becker
Im Kampf gegen Drogen aus Afghanistan will die Europäische Union fünf Millionen Euro für den Grenzschutz in Tadschikistan bereitstellen. Mit dem Geld sollen neue Patrouillen finanziert und die Grenze zwischen den zentralasiatischen Ländern verstärkt werden, wie der Leiter der dortigen Delegation der EU-Kommission, Adriaan van der Meer, am Montag erklärte. Die EU-Staaten und die tadschikische Regierung müssen der Initiative noch zustimmen. Das gebirgige Tadschikistan ist eine wichtige Schneise für Opium und Heroin aus dem angrenzenden Afghanistan nach Russland und Europa.
Quelle: Die Neue Epoche online