Tag Archiv | "2010"

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Tadschikistan: Partei Emomali Rahmons gewinnt bei den Parlamentswahlen

Veröffentlicht am 01 März 2010 von Paul Becker

Bei den Parlamentswahlen in Tadschikistan an diesem Wochenende gewann die regierende Volksdemokratische Partei Tadschikistans VDPT haushoch, berichte die Interfax.

Nach den vorläufigen Ergebnissen des zentralen Wahlkomitees Tadschikistans, kam die VDPT auf 71,69 Prozent der Stimmen. Die oppositionelle Islamische Partei bekam insgesamt 7,74 Prozent der Stimmen. Die kommunistische Partei Tadschikistans überzeugte 7,22 Prozent der Wähler.

Darüber hinaus kommen auch Vertreter der Agrar-Partei Tadschikistans und der Partei der Wirtschaftsreformen, die allesamt an der 5%gen Sperrklausel gescheitert sind, über Direktmandate ins Parlament.

Die Wahlbeteiligung lag den Angaben des ZWK nach bei 85,2%. OSZE- Beobachter kritisierten den Ablauf der Wahlen, die ihrer Meinung nach nicht im Einklang mit den demokratischen Standards verliefen. Auch die Oppositionsparteien meldeten Tausende Verstöße. Die GUS-Beobachter zeigten sich dagegen mit dem Verlauf der Wahl zufrieden.

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Ukraine: Wirtschaftseinbruch von 15% des BIP in 2009

Veröffentlicht am 01 März 2010 von Paul Becker

Ukrainisches BIP sank 2009 um 15 Prozent. Diese Daten wurden am 28. Februar vom Staatlichen Ausschuss der Ukraine veröffentlicht.

Nominales BIP für das Jahr 2009 belief sich auf 912 563 000 000 Griwna (etwa 115 Milliarden US-Dollar), was 85 Prozent des Wertes von 2008 darstellt. Dies war das größte Wirtschaftseinbruch unter allen europäischen Ländern seit dem Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise im August 2008.

Die Prognosen der Nationalbank der Ukraine und das Ministerium für Wirtschaft, die einen Abschwung von 15 Prozent vorhersagten, haben sich leider bewahrheitet.

Die Höhe der öffentlichen Verschuldung erhöhte sich in 2009 auf 35% des BIPs. Ukrainisches Parlament Werchowna Rada verabschiedete jedoch bis heute noch keinen Haushalt 2010.

Die schwierige wirtschaftliche Lage in der Ukraine entstand aufgrund der fehlenden Liquidität des Landes, bedingt durch die Weltwirtschaftskrise und einen drastischen Rückgang der Nachfrage nach ukrainischen Exporten.

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Russland: Erneute Forderung zur Modernisierung Russlands

Veröffentlicht am 12 Februar 2010 von Paul Becker

Die “erniedrigende” Abhängigkeit Russlands vom Rohstoffexport muss beseitigt und das Forschungs- und Industriepotential des Landes modernisiert werden. Das waren die Worte von Präsident Medwedew Anlässlich einer Wirtschafsberatung mit Großunternehmern Russlands im sibirischen Tomsk

“Eine Wirtschaft, die auf ihre den Abbau ihrer Rohstoffe setzt, hat keine Zukunft” – so Dmitri Medwedew. “Russlands Wirtschaft braucht neue Technologien und einen größeren Anteil von Innovationen an den Investitionsprogrammen”, führte er seinen Gedanken fort.

“Ich bin der Ansicht, dass die Pflicht aller Privatunternehmen darin besteht, ihren gewichtigen Beitrag zur Bildung eines modernen Wirtschaftsmodells Russlands zu leisten”, wandte sich Medwedew an die Großunternehmer.

Er brachte auch die Hoffnung zum Ausdruck, dass der Staat und die Wirtschaft über die Innovationserneuerung der Wirtschaft übereinkommen, einander verstehen, ein konkretes Programm entwerfen und Grundlagen einer langfristigen Politik schaffen werden.

Seine Worte stehen im Anklang mit den Worten seines Vorgängers Wladimir Putin (hier, hier und hier)

Irgendwie erinnert mich das Alles so sehr an die berühmte Fabel von Krylow:

Bild: bee-bee.ucoz.ru

Лебедь, Рак и Щука

Когда в товарищах согласья нет,
На лад их дело не пойдет,
И выйдет из него не дело, только мука.
Однажды Лебедь, Рак да Щука
Везти с поклажей воз взялись
И вместе трое все в него впряглись;
Из кожи лезут вон, а возу все нет ходу!
Поклажа бы для них казалась и легка:
Да Лебедь рвется в облака,
Рак пятится назад, а Щука тянет в воду.
Кто виноват из них, кто прав – судить не нам;
Да только воз и ныне там.

Bild: bee-bee.ucoz.ru

Ungleiches Gespann

Wenn zur Genossenschaft sich Eintracht nicht gesellt,
Ist es mit dem Werke schlecht bestellt:
Es gibt nur Quälerei, und man bringt nichts zurecht.
Einst wollten Schwan und Krebs und Hecht
Fortschieben einen Karren mit seiner Last
Und spannten sich zu dreien davor in Hast.
Sie tun ihr Äußerstes; er rückt nicht von der Stelle.
Die Last an sich wäre ihnen leicht genug,
Allein der Schwan nimmt aufwärts seinen Flug,
Der Krebs keucht rückwärts, und der Hecht strebt in die Welle.
Wer schuld nun ist, wer nicht, darüber hier kein Wort,
Der Karren aber steht noch immer dort.

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Weißrussland: Wirtschaft wächst wieder

Veröffentlicht am 12 Februar 2010 von Paul Becker

Laut den Angaben von Ria Novosti ist

das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Weißrusslands im Januar dieses Jahres gegenüber Januar 2009 um 1,3 Prozent auf 9,834 Billionen Weißrussische Rubel (rund 2,467 Milliarden Euro) gewachsen.

Das teilte das nationale Statistikamt Weißrusslands am Donnerstag in Minsk mit. Die Industrieproduktion nahm um 2,5 Prozent auf 10,044 Billionen Weißrussische Rubel und der Ausstoß von Konsumgütern um fünf Prozent auf 2,419 Billionen Weißrussische Rubel zu.

2009 wuchs das weißrussische BIP im Vergleich zu 2008 um 0,2 Prozent. Für 2010 peilt das Kabinett in Minsk ein BIP-Wachstum um 11 bis 13 Prozent an.

Ich frage mich nur wie das Statistikamt auf solche Zahlen kommen kann? Die Industrieproduktion des Landes übersteigt in Geldwerten das BIP!!! Alle Weißrussen sind anscheinend in der Industrie beschäftigt?! Fraglich finde ich auch, angesichts der Zahlen von EBRD, die von einer Schrumpfung der weißrussischen Wirtschaft von 3% sprechen, dass sie laut den Angaben des Statistikamts in 2008 um 0,2% gewachsen ist. Entweder sind die Amtszahlen ein absolutes nonsense, oder die EBRD lügt.

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