Veröffentlicht am 07 Februar 2010 von Paul Becker
Laut den neuen Ergebnissen der Exit- Polls, die auf der Seite des Radiosenders Echo Moskwy veröffentlicht wurden, schmilzt der Vorsprung von Wiktor Janukowitsch vor Julia Timoshenko.
Vorsitzender der Partei der Regionen Janukowitsch führt demnach momentan mit 49,4 Prozent der Stimmen. Ukrainische Premierministerin kommt mittlerweile auf 45,3 Prozent der Stimmen. Gegen alle Kandidaten stimmte etwa 5 Prozent der Wähler.
Erneut gab der Radiosender seine Quellen nicht an, deswegen sind diese Angaben mit Vorsicht zu genießen.
Nach den Angaben der Zentralen Wahlkomission betrug die Wahlbeteiligung um 15 Uhr Kiewer Zeit 50% der Wahlberechtigten. Die Wahllokale schließen um 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit.

Veröffentlicht am 07 Februar 2010 von Paul Becker
Radiosender Echo Moskwy berichtete heute um 14 Uhr bereits über die ersten Ergebnisse der Exit-Polls bei den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine.
Umfragen zufolge führt Wiktor Janukowitsch vor Julia Timoshenko mit fast 15 Prozent der Stimmen, so Echo Moskwy. Vorsitzender der Partei der Regionen kommt auf rund 55 Prozent aller Stimmen, die ukrainische Premierministerin Timoschenko konnte bislang fast 41 Prozent der Wähler für sich gewinnen.
Die meisten Stimmen in Kiew gingen auf das Konto von Timoschenko – mehr als 66 Prozent. Auf der Krim dagegen stimmte bislang rund 80 Prozent der Wähler für Janukowitsch. Auch in Odessa gewann Janukowitsch über 74 Prozent der Wählerstimmen. Gegen alle Kandidaten stimmten laut Echo Moskwy ca. 4 Prozent der Bevölkerung. Bei den regionalen Wahlpräferenzen gab es also bislang keine Überraschungen.
Welche Organisation diese Erhebungen durchgeführt hat, gab der Radiosender allerdings nicht an. Die Wahllokale haben noch bis 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit geöffnet.

Veröffentlicht am 06 Februar 2010 von Paul Becker

Atomare Explosion in Nagasaki. Bildquelle: wikipedia
Präsident Dmitri Medwedew setzte heute seine Unterschrift unter der neuen Militärdoktrin, sowie den Grundlagen der atomaren Abschreckungspolitik bis 2020.
Wie der Sekretär des russischen Sicherheitsrats Nikolai Patruschew gegenüber der Presse mitteilte, trage die neue Militärdoktrin den jüngsten Entwicklungen in der Welt Rechnung und schließe atomare Präventivschläge nicht aus
Laut der neuen Militärdoktrin behält die Russische Föderation für sich das Recht, Atomwaffen sowohl zum eigenen Schutz, als auch zum Schutz der Verbündeten einsetzen.
Was wohl die anderen 9 Atommächte, die sich alle in der unmittelbaren Nähe russischer Grenzen befinden darauf antworten werden?
Warakuma auf einer größeren Karte anzeigen
Ich könnte mir vorstellen, dass die Ortschaft Warakuma, demnächst eventuell einen regen Zulauf an Immigranten verzeichnen könnte…

Veröffentlicht am 06 Februar 2010 von Paul Becker
Die russische Presseagentur Ria Novosti veröffentlichte Am Donnerstag, den 04. Februar folgenden Artikel:
Der Anteil der einkommensschwachen Bevölkerung in Russland ist in den zurückliegenden zehn Jahren von 29 auf 15 Prozent zurückgegangen. Das stellte Juri Woronin, Stellvertretender Minister für Gesundheit und Soziales, in der 48. Tagung der UNO-Kommission für soziale Entwicklung im New Yorker UNO-Hauptquartier fest.
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Wo Herr Woronin diese Zahl hernahm ist mir wirklich ein Rätsel, denn laut den aktuellsten Angaben von Goskomstat betrug der prozentuelle Anteil von Menschen in der Russischen Föderation, deren Einkommen unterhalb der Armutsgrenze lagen, im ersten Quartal 2009 noch 17,4% der Gesamtbevölkerung der Föderation, also rund 24,5 Millionen.
Entweder handelt es sich bei dieser Zahl um ein Wunschdenken von Herrn Woronin, oder die russische Statistikbehörde weiß Sachen nicht, die Herr Woronin weiß.
