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April 30th, 2008 Analysen keine Kommentare

Es wurde viel über die schwierigen russischen Transformationsjahre 1991- 2001 geschrieben und diskutiert. Ich möchte an dieser Stelle und auf diesem Weg meinen bescheidenen Beitrag zur Diskussion beitragen.

„Das Wort Rente entspricht dem altfranzösischen Wort rente - Ertrag, und ist wahrscheinlich abgeleitet aus dem lateinischen reddere - zurückgeben.“

© omskinform.ru

Die Geschichte der Rente geht sehr weit zurück. Im Mittelalter entwickelten sich bereits Einrichtungen zur Selbsthilfe auf genossenschaftlicher Basis. Zu den ältesten Institutionen gehören die Gemeinschaften der Bergleute. Zur Unterstützung im Falle von Not und Krankheit wurden Umlagen erhoben (Büchsenpfennig). Die gesetzliche Rentenversicherung existiert bereits seit über 110 Jahren, sie wurde gemeinsam mit anderen Sozialversicherungen zum ersten Mal in Deutschland durch Bismarck 1889 eingeführt.

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April 28th, 2008 Analysen 2 Kommentare

Migrationsbewegungen

Doch wie stark sind die Migrationsbewegungen? Was sind die Flüsse? Ich möchte Anhand von ein paar Grafiken die wichtigsten Strömungen Hochspezialisten aus Osteuropa als Ganzes und dann die zwei meiner Meinung nach am gegenseitlichsten liegende Länderbeispiele von Russland und der Ukraine.

© gusnews. Für bessere Auflösung auf das Bild klicken.

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April 24th, 2008 Analysen 2 Kommentare

Um Gründe von Wanderungen der Hochqualifizierten zu untersuchen, nutzen traditionelle Ansätze der Migrationsforschung häufig Modelle, die internationale Migrationen im Rahmen von sogenannten Push- und Pull-Faktoren erklären.

Damit ist gemeint, dass es vom Aufnahmeland (Pull-Faktoren) oder vom Sendeland (Push-Faktoren) ausgehende Kräfte gibt, die Migrationen bestimmen. Ich unterteile die Push- und Pull Faktoren in drei Kategorien: wirtschaftliche, politische und soziale (private).

© gusnews

Wirtschaftliche Faktoren

Politische Faktoren

Soziale Faktoren

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April 23rd, 2008 Analysen 2 Kommentare

Immer mehr Menschen verlassen im Laufe ihres Lebens das Land, in dem sie geboren wurden. Gegenwärtig wird davon ausgegangen, dass etwa 191 Millionen Menschen, das sind ca. 3 Prozent der Weltbevölkerung, nicht in ihrem Herkunftsland leben. Obschon grenzüberschreitende Wanderungen kein neues Phänomen sind, zeichnen sich seit einigen Jahren deutliche Veränderungen im internationalen Migrationsgeschehen ab. Viele Länder, die vormals nur Sendeländer waren, nehmen mittlerweile auch Immigranten auf. Dazu kommt, dass kurzfristige (teilweise unter einem Monat) oder zirkuläre Wanderungen, bei denen Migranten zwischen Heimat- und Aufnahmeland hin- und herpendeln generell an Bedeutung gewonnen haben.

© gusnews

Die Migrationsforschung ging lange davon aus, dass Migranten relativ arm und ungebildet sind. Man nahm an, dass gebildete Menschen über genügend Möglichkeiten in ihren Heimatländern verfügten und für sie deshalb keine Notwendigkeit zur Migration bestand. Zudem herrschte die Vorstellung vor, dass Migranten aus weniger entwickelten Regionen oder Staaten kommen mit einem weniger entwickelten Bildungswesen. Die Forschung wurde dementsprechend von dem Bild beherrscht, dass Migranten vor allem manuelle Arbeitsplätze der Industrie besetzen und demnach die Erscheinung Migration die Migration von Un- oder Niedriggebildeten sei. Erst gegen Ende des 20. Jahrhundert wurde die Migration von Hochgebildeten von der Forschung verstärkt wahrgenommen. Dies wurde ausgelöst durch die zunehmende unternehmerische Nachfrage nach hochqualifizierten Kräften in Forschung Entwicklung Verwaltung und Management.

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April 17th, 2008 Analysen 1 Kommentare

(…)

© www.kzn.ru

Als nächstes müsste man die Frage beantworten was die Schlüsselvoraussetzungen für eine interethnische Integration und friedliches Zusammenleben sind?

Nikolai Genov nennt in seinem Aufsatz “Comparing Patterns of interethnic integration” diesbezüglich vier Ansatzpunkte:

1. Interethnische Integration setzt eine Anerkennung des Bedarfs für gleiche ökonomische Möglichkeiten für Repräsentanten aller ethnischen Gruppen in der Gesellschaft voraus. Der Zugang zu Arbeit, insbesondere zu einer qualitativ hochwertigen Arbeit, zusammen mit den gleichen Möglichkeiten für private ökonomische Aktivität bilden die Grundpfeile der interethnischen Integration.

2. Der Andere Grundpfeil für eine erfolgreiche Interethnische Integration ist die Parität in Rechten und Möglichkeiten in der politischen Partizipation

3. Die dritte Komponente beruht sich auf die Einbeziehung in das kulturelle Leben. Der Schlüssel zu Realisierung dieser Voraussetzung ist die gemeinsame Sprache und geteilte kulturelle Institutionen.

4. Und Viertens muss eine breitgefächerte wertnormative Identifikation mit der existierenden Gesellschaft gegeben werden, die sich durch alle ethnische Gruppen durchzieht. Diese Voraussetzung kann nur dann erfüllt werden, wenn unterschiedliche Ethnien gemeinsame, geteilte Traditionen haben und das Verständnis für geteilte Aufgaben und Zukunft aufbringen.

Sind diese Voraussetzungen in Tatarstan gegeben?

Zunächst muss man an dieser Stelle erwähnen, dass es sich bei den Ethnien in der Republik Tatarstan um eine eigenartige Konstellation handelt. Die Tataren bilden die größte Minderheit in der Russischen Föderation (rund 5,5 Millionen, oder 3,8% der Gesamtbevölkerung), in Tatarstan selbst sind sie aber in der Mehrheit (3,8 Millionen, oder rund 51,3%. Deshalb ist die Situation sehr fassettenreich.

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April 16th, 2008 Analysen 1 Kommentare

© russiablog.org

Ethnie oder Ethnos ist ein Begriff aus der Ethnologie. Völkerkundler (Ethnologen) fassen mit diesem Begriff Menschen mit gleichen sprachlichen und kulturellen Eigenschaften bzw. Merkmalen zusammen.

Eine Beziehung ist eine Gemeinschaft zwischen zwei oder mehreren Individuen die zu einer Einheit (Gruppe) zusammengefasst sind, emotionale Bindekräfte aufweisen und ein Zusammengehörigkeitsgefühl (Wir-Gefühl) haben.

Einführung

Die ideologische Vision einer besseren Zukunft des proletarischen und späteren sozialistischen Internationalismus beherrschte den Ostteil des europäischen Kontinents und schloss inhaltliche Debatte über die Relevanz der Ethnizität aus. Eine Erwähnung des Themas provozierte normalerweise schon einschränkende politische Reaktionen von Staatseinrichtungen. Die Reaktionen hatten ihren Hintergrund in den frischen Erinnerungen über ethnische Bewegungen und blutige zwischenethnische Zusammenstöße. Unter der Oberfläche der politischen Stabilität und Homogenität waren diese Erinnerungen lebendig und konnten ein plötzliches politisches Wiederaufleben in Bewegungen für die ethnische Autonomie oder Unabhängigkeit hervorrufen.

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Das statistische Komitee der GUS publizierte auf seiner Seite modifizierte Prognosen über die ökonomische Entwicklung der Gemeinschaft für das Jahr 2008.

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Liebe Leser der GUS- News,

die russischen Präsidentschaftswahlen sind vorbei, die Resultate und der Gewinner stehen fest, die Präsidentschaftswahlen in den USA nehmen mit dem internen Kampf von Barack Obama und Hillary Clinton erst richtig die Fahrt auf.

Am 15. Dezember 2008 treffen sich die Wahlmänner in den einzelnen Bundesstaaten und wählen den Präsidenten und Vizepräsidenten durch das Electoral College. Am 6. Januar 2009 gibt es dann die offizielle Auszählung der Stimmen der Wahlmänner in einer gemeinsamen Sitzung vom Senat und Repräsentantenhaus und am 20. Januar 2009 wird der neue Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt.

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Die Kapitalisierung des russischen Marktes überstieg letztes Jahr die 1 Billion $ Marke. Eine Zahl mit zwölf Nullen 1.000.000.000.000. Wie setzt sich die Kapitalisierung des russischen Marktes zusammen? Wer konnte sich einen Stück von dem Kuchen ergattern?

© fmm-magazin.de

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Februar 11th, 2008 Analysen, Russland keine Kommentare

Hallo liebe Leser der gusnews,

ich möchte Ihnen ein neues mittelfristig angelegtes Projekt vorstellen: Russland in Zahlen. Dieses Projekt wird die statistische Entwicklung der Russischen Föderation seit 1990 darstellen und mit einigen Anmerkungen meinerseits (bezüglich der Zahlen) Ihnen präsentiert werden.

Das erste Thema, worüber ich schreiben werde ist die Bevölkerung. Alle Artikel zu diesem Projekt finden Sie in der Rubrik Projekte (In der oberen Navigationsleiste)/ Russland in Zahlen.

Paul Becker/ gusnews

Crosslinks:

- Neues Projekt: Пятница (Freitag)
- GUS- News: Neuerungen auf meiner Seite

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