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Laut der NovoNews.lv begann die Agentur für Staatssprache die Aktie “Denk, wie du sprichst!”, um die lettischer Bürger darauf Aufmerksam zu machen, wie sie im alltäglichen Leben sprechen.

Vom 16. bis 21. Juli werden im Fernsehsender LTV1 8 Videoclips gezeigt, die den Gesprächen auf den Märkten, in den Frisiersalons, in den Geschäften gewidmet sind, teilte das Presseamt der Agentur mit. Ziel dieser Aktion ist es, aufzuzeigen, wie weit das Lettische vom Slang und durch die entlehnten Wörter aus den anderen Sprachen verunreinigt ist.
Den lettischen Beamten passt auch die Tatsache nicht, dass viele Letten beim Gespräch mit “den Vertretern anderer Völkerschaften” in die Sprache des Gesprächspartners übergehen. Es ist falsch und vermindert nach Meinung der Agentur das Selbstbewusstsein der Letten als Nation.
Besonders unheilbringend ist nach Meinung der Agentur für Staatssprache “die überflüssige Toleranz” in Bezug auf russischsprachige Minderheit – in 50 % der Fälle gehen die Letten im Gespräch mit ihnen ins Russische über. Und fördern somit die russischsprachigen Bürger bei jeder beliebigen Situation der autochthonen Bevölkerung für siefremde Sprache aufzudrängen.
An dieser Stelle möchte ich von Ihnen eine Antwort auf folgende Frage erfahren:
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Crosslinks:
- Integrationsprogramm Estlands hat versagt
- Baltikum: Soziale Ungleichheit in Estland ist eine der höchsten in Europa
- Interethnische Beziehungen in der Russischen Föderation am Beispiel von Tatarstan
Estland hat innerhalb Europas eines der höchsten Unterschiede in den Einkommen der Bevölkerung. Doch die Tendenz in dem baltischen Land geht eindeutig Richtung Egalität der Bevölkerung.
Wenn 2004 noch der durchschnittliche europäische Gini- Koeffizient, der die Unterschiede in Einkommen charakterisiert bei 32,7 lag, lag dieser in den Baltischen Ländern zwischen 33,4 und 35,5 und machte Estland somit zu einem eher ungleichen Land, was das Einkommen betrifft. Die größte Egalität in Europa wurde in den Skandinavischen Ländern gemessen (Schweden 22,5; Dänemark 22,7). Aber auch Finnland lag mit 24,9 deutlich unterhalb des europäischen Durchschnitts.
Zur Erinnerung Gini- Koeffizient von 0 bedeutet, dass die Einkommen völlig gleichmäßig unter der Bevölkerung verteilt werden, Gini- Koeffizient von 100 bedeutet, dass der gesamte Volkswirtschaftliche Ertrag sich in den Händen einer Person befindet.
Eine erneute soziologische Untersuchung über die Nationale Frage Estlands zeigte, dass es zwischen den Esten und Russen, die in Estland leben, nationale und kulturelle Unterschiede existieren. Die Tallinner Stadtskanzlei beauftragte die Firma Saar Poll und das estische Institut der open society mit einer gesamtestischen Untersuchung zu dem Thema: “Interethnische Beziehungen und Integrationsperspektiven in Estland”.
Die Ergebnisse der Untersuchung wurden von Ivi Proos und Iris Pettaj vorgestellt. Es ist schon die zweite breitangelegte soziologische Untersuchung, die in Estland nach der Aprilkrise durchgeführt worden ist – die Erste wurde vom Büro des Bevölkerungsministeriums in Auftrag gegeben.
Parallel dazu wurde auch eine Expertenumfrage durchgeführt, die auch die Presentationsergebnisse beeinflusst hat.
Der führende Soziologe der “Saar Poll” - Andrus Saar, der die beiden Umfragen leitete, sagte im Interview, dass es sich seit der letzten Untersuchung von vor drei Monaten nur wenig geändert hat.

© Marina Pushkar: www.postimees.ee
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Die estnische Wirtschaft wächst allmählich langsamer. Eine Abkühlung am Immobiliensektor bereitet die weiche Landung vor.
von Katharina Cmunt
In Estland neigt sich der Boom dem Ende zu. Am Immobilienmarkt und bei den Exporten zeichnet sich bereits eine Verlangsamung des Wachtums ab. Nun wurde auch das BIP-Wachstum im ersten Quartal auf 9,8 Prozent nach unten revidiert - den niedrigsten Wert seit zwei Jahren. Mitte Mai hatte das nationale Statistikamt noch 9,9 Prozent angegeben.
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