Veröffentlicht am 15 Mai 2009 von Paul Becker
Wegen mangelnder Finanzen im Staatshaushalt beschloss die lettische Regierung einen der Geheimdienste aufzulösen.
Diese Nachricht wurden von einem Regierungssprecher gegenüber der Presse mitgeteilt. Der Dienst für Datenanalysen wird das erste Opfer aus den Regierungsstrukturen, das auf den Altar der Finanz- und Wirtschaftskrise geopfert wird. Aufgrund der desolaten Wirtschaftssituation im Lande muss das Land also tiefe Einschnitte im Ausgabenbereich machen. Der Dienst, der dem Regierungschef unterstellt war, erfasste und wertete Informationen aus allen Militär- und Sicherheitsstrukturen Lettlands aus und leitete sie an den Rat für nationale Sicherheit weiter.
Konkrete Termine wurden auf der Pressekonferenz nicht genannt.
Die Finanzierung des Dienstes hätte das Haushalt dieses Jahr mit 390 000 Lats (rund 550 000 €) belastet. Nach seiner Auflösung werden die Funktionen des Dienstes vom Büro für Verfassungsschutz übernommen.

Veröffentlicht am 24 Juli 2008 von Paul Becker
Tadschikisches Gericht beschuldigte die Sicherheitsdienste des benachbarten Usbekistans in dem Terrorakt, einer Explosion vor dem Gebäude des Obersten Gerichtes involviert zu sein. Diese Erklärungen können ohnehin schon angespannten Beziehungen zweier zentralasiatischer Republiken weiter verschlechtern.

Der Vorsitzende des Obersten Gerichtes Nusratullo Abdullojew erklärte, dass die usbekische Geheimpolizei dem 27- jährigen Komildschonu Ischankulow, der in der Hauptstadt Tadschikistans wohnte, aufgetragen hat, eine Serie von Terrorakten durchzuführen, die im Rahmen einer Destabilisierungsstrategie Tadschikistans durchgeführt werden sollten.
Die usbekischen Sicherheitsdienste verzichteten auf eine Stellungnahme bezüglich dieser Anschuldigungen.
Die Explosion in Juni 2007 wurde zu einem seltenen Akt der Gewalt in diesem armen Land, das an Afghanistan grenzt. Es gab keine Opfer.
Ischankulow wurde vorige Woche wegen des Staatsverrats und des Besitzes und Anwendens von Waffen zu 22 Jahren Haft verurteilt.
Im Verlauf der Pressekonferenz erklärte der Chef des Obersten Gerichts, dass die Kontaktperson Ischankulows im usbekischen Sicherheitsdienst der ehemalige Kommandeur einer bewaffneten Oppositionsgruppe ist, die 1990 im Bürgerkrieg in Tadschikistan involviert war.
Paul Becker für GUS- News
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