Veröffentlicht am 02 Februar 2010 von Paul Becker
Astana hat die Absicht, Anteile am Projekt für die kommerzielle Nutzung der Trägerrakete Zenit für ungefähr 100 Millionen Dollar zu erwerben.

Bildquelle: wikipedia
Das teilte Talgat Mussabajew, Leiter der nationalen Raumfahrtagentur Kasachstans Kaskosmos, in einer Sitzung des Kollegiums dieses Amtes am Dienstag mit.
Er verwies darauf, dass die Zenit-Rakete seit 1998 im Rahmen des Sea-Launch-Projektrs (Maritimer Start) und seit 2003 im Rahmen des Projekts Bodenstart vom Kosmodrom Baikonur erfolgreich eingesetzt werde. Sein Betreiber sei das private russisch-ukrainische Unternehmen “Internationale Raumfahrtleistungen”.
“Der erste Schritt zur Teilnahme Kasachstans an diesem Projekt soll der Erwerb von Anteilen am russisch-ukrainischen Unernehmen sein. Es ist auch zweckmäßig, in die Entwicklung der Infrastruktur des Projekts Bodenstart zu investieren, weil es Kasachstan die Teilnahme an technologischen Arbeitsgängen bei den Starts dieser Trägerrakete sichern wird”, führte Mussabajew aus.
Die Drei-Stufen-Rakete Zenit-3SLB ist eine modernisierte Version der Rakete Zenit-3SL, die bei den Weltraumstarts im Rahmen des internationalen Projekts Sea Launch verwendet wird. Die Raketen werden in den ukrainischen Betrieben KP Juschnoje und PO Juschmaschsawod hergestellt.
Zu dem 1995 gegründeten gleichnamigen Konsortium gehören der US-Konzern Boeing, die britisch-norwegische Kvaerner Group, Juschnoje und Juschmasch (beide Ukraine) sowie der russische Raketenbauer Energija.
Quelle: Ria Novosti
Veröffentlicht am 02 Februar 2010 von Paul Becker
Kasachstan und Kirgisien zeigen Interesse für unbemannte Luftfahrzeuge aus der Produktion des russischen Flugzeugbauers Irkut.
Das teilte Irkut-Sprecher Arkadi Gurtowoj am Dienstag am Rande der Luftfahrtmesse Singapore Airshow 2010 mit. Nach seinen Worten nehmen die beiden zentralasiatischen Republiken vor allem die zivilen Drohnen Irkut-3, Irkut-10 sowie Irkut-850 ins Visier.
Die Irkut-3 werde derzeit getestet und solle noch in diesem Jahr in Serieproduktion gehen. Die Drohnen dieses Typs seien vor allem für den Katastrophenschutz sowie für die Beobachtung der Gas- und Ölpipelines und polizeiliche Überwachung bestimmt.
Bei der Messe Singapore Airshow 2010, die vom 2. bis 7. Februar auf dem internationalen Flughafen Changi stattfindet, tritt Irkut neben Drohnen auch mit dem Jäger Su-30MKI, dem Übungsflugzeug Jak-30 sowie dem Zukunfts-Passagierjet MS-21 an.
Quelle: Ria Novosti
Veröffentlicht am 31 Januar 2010 von Paul Becker
Kasachstan hat den Transit der Nato-Frachten über sein Territorium nach Afghanistan erlaubt. Am Mittwoch unterzeichneten Nato-Chef Anders Fogh Rasmussen und der kasachische Außenminister Kanat Saudbajew in Brüssel ein entsprechendes Abkommen.
Das teilte Rasmussen mit. Er dankte der kasachischen Regierung für das Abkommen, welches Nachschublieferungen aus Europa für die Truppenkontingente der Nato und der Partnerstaaten ermögliche und die wichtige Transitroute durch Pakistan ergänze. Erste Frachten könnten schon in den nächsten Tagen auf den Weg geschickt werden.
Quelle: Ria Novosti
Veröffentlicht am 30 Januar 2010 von Paul Becker
Kasachstans BIP soll in diesem Jahr um 1,5 bis zwei Prozent gegenüber 1,1 Prozent im vergangenen Jahr wachsen. Die Jahresinflation soll bei sechs bis acht Prozent liegen.
Diese Zahlen nannte Kasachstans Wirtschaftsminister Bachyt Sultanow, der am Dienstag eine gemeinsame Erklärung der Regierung, der Nationalbank und der Finanzaufsichtsagentur vorstellte.
“Die Verbesserung der Situation in der Weltwirtschaft wird zu einem Preisanstieg bei den Rohstoffen, unter anderem bei Öl und Metallen führen”, heißt es in der Erklärung. “Mit der Steigerung der Nachfrage nach den Exportartikeln Kasachstans wird auch das Wachstum der einheimischen Produktion im Hüttenwesen und in den damit verbundenen Bereichen der Bergbauindustrie wieder einsetzen.”
Laut der Erklärung ist in diesem Jahr mit einer “langsamen Wiederherstellung der Konsumentennachfrage und mit einem Rückgang des Wachstumstempos in der Landwirtschaft” zu rechnen. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt soll dabei stabil bleiben.
Der Wechselkurs der Nationalwährung soll bei 150 Tenge für einen US-Dollar weiter bestehen.
“Die Wechselkurspolitik ist auf die Gewährleistung eines Gleichgewichts zwischen der Konkurrenzfähigkeit der kasachischen Wirtschaft im In- und im Ausland gerichtet. Bei der Gestaltung der Kurspolitik sollen beträchtliche Schwankungen des realen Kurses der nationalen Währung verhindert werden, die eine negative Auswirkung auf die Konkurrenzfähigkeit der einheimischen Produktion unter den Bedingungen der sich ständig wechselnden Weltkonjunktur haben”, betont die Wirtschaftsführung Kasachstans.
Quelle: Ria Novosti