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Gestern am 21. Mai der Einladung Deutsch- Kasachischer Gesellschaft, dessen Mitlied ich bin, folgend, ging ich in die Räume der X- Verleih AG zur Premiere des neuen Filmes von Sergej Bodrow Senior (bekannt durch “Der Kuss des Bären”, “Gefangen im Kaukasus”) - Der Mongole (Монгол).
Vorführungssaal der X- Verleih AG, Diskussion nach dem Film (© Paul Becker)
Der Mongole, der als Kandidat für Kasachstan als „Bester fremdsprachiger Film“ 2008 ins Oscar-Rennen ging, erzählt von dem monumentalen Aufstieg des jungen Temudgin zu einem der legendärsten Stammesführer der Geschichte: Dschingis Khan.
Sommer 1172. Temudgin, Sohn eines Khans, findet in dem Mongolenmädchen Borte seine große Liebe. Eine Liebe, die Jahre voller Gewalt, Leid und Tod überstehen wird. Die Entführung Bortes durch einen verfeindeten Stamm gleicht Temudgin einer Kriegserklärung. Er zieht in einen opferreichen Kampf für seine Liebe und erkennt seine Bestimmung: Er muss als Khan aller Mongolen sein Volk vereinen und in eine sichere Zukunft führen…
Gedreht an Originalschauplätzen in der Mongolei, lässt Der Mongole eine längst vergangene, bedeutende Episode der Weltgeschichte wieder aufleben – das Leben und die Legende von Dschingis Khan, der 1162 als Temudgin, Sohn eines mongolischen Clanchefs, geboren wurde. Regisseur Sergei Bodrov und sein Ko-Autor Arif Alijev hielten sich für ihre Nacherzählung der frühen Jahre Dschingis Khans an die Erkenntnisse führender Geschichtswissenschaftler.
(offizielle Beschreibung)
Dieser Film erzählt das Leben des Temudschins, der später Khan aller Mongolen (Tschingis Khan) sein wird, von seiner Kindheit bis zur Vereinigung aller Mongolen und dem Einfall in Tangutenreich. Natürlich können in einer Verfilmung nicht alle Details zut tragen kommen, jedoch hinterlässt der Film aus historischer Perspektive einen ausgezeichneten Eindruck. Denn Herr Bodrow ließ sich bei der Herstellung des Films durch führende Wissenschaftler der РАН (Russische Akademie der Wissenschaften) beraten. Die Geschichte des Temudschins wird bis auf kleine Abweichungen zu den Büchern, die ich gelesen habe sehr detailgenau erzählt. Die Vergiftung seines Vaters, der Verrat an Temudschins Familie und seine Versklavung, Verschleppung von Borte und seine Verbrüderung mit Dschamuga.
Zusammenfassend kann ich für jeden GUS- News Leser eine eindeutige Empfehlung aussprechen, sich diesen Film, der im August in die deutschen Kinos kommt, anzuschauen.
Falls jemand bis dahin etwas über Tschingis Khan lesen möchte, empfehle ich Ihnen die Bücher von Wasilij Yan (Василий Ян)
Und hier ist die offizielle Seite des Films in englischer und russischer Sprache, sowie ein kurzer Trailer:

Crosslinks:
- Wächter des Tages - Дневной дозор
Bei der fünften Konferenz der Mitgliedsländer von der Organisation of the Islamic Conference (OIC) wurde die Südkaukasische Stadt zur Hauptstadt der islamischen Kultur 2009 erklärt.
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Als Ergebnis der Konferenz wurden die Strategien über “die kulturelle Solidarität über die Entwicklungsmission und Zivilisation der Muslime” bzw. “die Entwicklung von kommunikations- informationellen Technologien in den islamischen Ländern” verabschiedet.
Paul Becker/ gusnews

Crosslinks:
- Regierung in Georgien räumt Kindergärten, Kultur und Kirchen ab
- Tadschikistan: Herausgabe der schwarzen Liste der Literatur
- Tadschikistan: Streit um “illegale” Moscheen
- Kopftuch-Streit in Tadschikistan: Bildungsminister gewinnt Prozess gegen Studentin
Eine erneute soziologische Untersuchung über die Nationale Frage Estlands zeigte, dass es zwischen den Esten und Russen, die in Estland leben, nationale und kulturelle Unterschiede existieren. Die Tallinner Stadtskanzlei beauftragte die Firma Saar Poll und das estische Institut der open society mit einer gesamtestischen Untersuchung zu dem Thema: “Interethnische Beziehungen und Integrationsperspektiven in Estland”.
Die Ergebnisse der Untersuchung wurden von Ivi Proos und Iris Pettaj vorgestellt. Es ist schon die zweite breitangelegte soziologische Untersuchung, die in Estland nach der Aprilkrise durchgeführt worden ist – die Erste wurde vom Büro des Bevölkerungsministeriums in Auftrag gegeben.
Parallel dazu wurde auch eine Expertenumfrage durchgeführt, die auch die Presentationsergebnisse beeinflusst hat.
Der führende Soziologe der “Saar Poll” - Andrus Saar, der die beiden Umfragen leitete, sagte im Interview, dass es sich seit der letzten Untersuchung von vor drei Monaten nur wenig geändert hat.

© Marina Pushkar: www.postimees.ee
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Fotos: weltkriegsopfer/ MVregio

Der Friedhof ist einer der vier letzten großen Sammelfriedhöfe, die der Volksbund für die Russische Föderation vorgesehen hat. Das etwa vier Hektar große Areal bietet Raum für 40 000 bis 50 000 Gräber. Derzeit liegen für das umliegende Gebiet ungefähr 30 000 Grabmeldungen vor. Die Gräber stammen aus der Zeit des deutschen Vormarsches 1941 und des Rückzuges 1944. Nach den bisherigen Erfahrungen wird der Volksbund deutlich mehr Tote bergen können. 2004 begann der Ausbau. Gegenwärtig sind hier etwa 14 000 Tote bestattet.
An der Zeremonie nahmen 400 Menschen teil, 150 davon waren Angehörige der in Russland gefallenen Wehrmachtssoldaten. Der Friedhof an der Grenze zu Lettland ist nach Angaben des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge einer der fünf letzten großen Sammelfriedhöfe, die der Verband in Russland noch errichten will. Weitere Anlagen sollen in Kursk, Apscheronsk im Kaukasus, Gagarin und bei Woronesch entstehen. In der Vergangenheit hatte es dabei häufig Schwierigkeiten mit kommunistischen Politikern oder Offiziersverbänden gegeben.
Quellen: weltkriegsopfer
Kommentar gusnews:
Es ist erstaunlich, dass so etwas in Russland überhaupt möglich ist. Zu Sowjetzeiten wäre es undenkber gewesen, die gefallenen Deutschen mit auch nur einem Wort zu erwähnen. Wenn nicht einmal das Schicksal Millionenen gefallener russischer Soldaten bekannt ist. Es ist ein sehr humaner Akt seitens der Russen, endlich auch den Hinterbliebenen gefallener deutscher Soldaten einen Ort aufzuzeigen, wo sie endlich nach Jahrzehnten richtig Abschied nehmen können.
Es hat mich sehr erstaunt, als ich nach Deutschland kam, wie sehr man sich hier um die Denkmäler russischer gefallener Soldaten kümmert, obwohl das der ehemaliger Feind war. Ich weis noch, dass der erste Gedanke von mir war als ich den russischen Friedhof in Seelow (siehe Gedenkstätte Seelow und Schlacht um Seelow ) besucht habe, wie weit doch die Deutschen menschlich vorangeschritten sind, dass sie die Gräber ihrer ehemaliger Feide so hegen und pflegen und dass es auch vielleicht an der Zeit wäre in Russland diesen Schritt zu wagen. Ich freue mich, dass die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland sich auf so einem guten Niveau befinden, dass es jetzt auch eine Gedenkstelle für die gefallenen deutschen Soldaten gibt.
Crosslinks:
- Simon-Wiesenthal-Zentrum brandmarkt Versammlung von SS-Veteranen in Estland
- Ukraine: 5 UPA-Veteranen bekommen städtische Finanzhilfe
- Der georgischer Parlament beschloss die meschetiner Türken zu reabilitieren

Der zweite Teil des lägenderen Films von Timur Bekmambetov kommt am 20. September in die deutschen Kinos. Ich gehe auf jeden Fall hin!!!
Und hier ist die offizielle Seite des Films
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Для всех гостей Берлина: Добро Пожаловать!!! (Willkommen!!!)
Paul Becker (gusnews)
Und hier kommt schließlich der 3. und letzte Teil der Fotoserie:
Bilder der UdSSR
Und hier kommt der zweite Teil von “Bilder der UdSSR”. Ich hoffe, dass die Bilder die Vielschichtigkeit der ehemaligen Sowjetunion zumindest zum Teil nur rüberbringen können.
Und nun genießt die Bilder:
Da die Mehrheit der Befragten sich für die Bilder der UdSSR entschieden hat kommen sie jetzt auch:
Bilderquelle: feeling of void
Für größere Auflösung einfach auf das Bild klicken

Quelle: wunder_bar @ Livejournal