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2009 – Kasachstanjahr in Deutschland

Veröffentlicht am 06 Februar 2009 von Paul Becker

Liebe Leser der GUS- News,

ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass dieses Jahr zum Jahr Kasachstans in Deutschland ernannt wurde. Umso mehr freut es mich persönlich, weil ich selbst in diesem wunderschönen Land geboren und aufgewachsen bin. Dieses riesige (das 9. größte der Welt) Staat hat kulturell, wirtschftlich und politisch viel zu bieten.

Neben der reichen einheimischen Kultur, die sich aus einem Mix zentralasiatischer und europäischer Elemente zusammensetzt, verfügt das Land über die größten in den letzten 30 Jahren gefundenen Ölvorräte der Welt (rund 9 Mrd. Barrel) und bietet seit nun fast 2 Jahrzehnten eine Insel der Stabilität und interethnisches Friedens in der sonst so beweglichen Region.

Diese Tatsache wird 2010 von der Europäischen Union mit dem Vorsitz in der OSZE honoriert.

Aber auch die Natur des Landes ist ein Hingucker:

Bildquelle: bri4mula.livejournal.com

Einen kleinen, aber feinen Einblick in die Natur Kasachstans bieten diese zwei Seiten an:

Fotografii Kasachstana

Kasachstan

Die Eröffnungsfeier zum Jahr Kasachstans in der Bundesrepublik fand diesen Dienstag im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in der heißgeliebten Hauptstadt. Neben den hohen Gästen (Nursultan Nasarbajew, Horst Köhler und Otto Schily) befanden sich viele Vertreter der Wirtschaft, Politik und Kultur im großen Saal des Konzerthauses.

Kasachstan bot den geladenen Gästen ein phänomenales, musikalisches Programm an. Alle größen der Kasachischen klassischen Musikszene waren Vertreten:

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© gusnews

Talgat Musabajew, Ajgul Ulkenbajew, Zhannat Baktaj, Zhanat Shybykbaj, Gulzhat Daurbajew, Amir Tebenichin, Alibek Dnischew, Nurlan Bekmuhanbetow, Ajman Musakozhaewa und viele Andere.

Wie man auf den Bildern oben sieht, war das Konzert ein volles Erfolg:

Beim anschließenden Umtrunk kam man sich näher und diskutierte über Gott und die Welt. Dies war die erste und wirklich sehr gelungen kulturelle Veranstaltung in einer ganzen Serie kultureller Begegnungen, die uns dieses Jahr noch bevorstehen: Wenn Sie nähere Informationen wünschen, wenden Sie sich am besten entweder an die  Botschaft der Republik Kasachstan in der Bundesrepublik Deutschland, oder an die Deutsch- Kasachische Gesellschaft e.V. deren Mitglied ich auch bin.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern der GUS- News ein erfolgreiches und bereicherndes Kasachstanjahr 2009!

Paul Becker für GUS- News

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Kultur: ?????? (Der Mongole)

Veröffentlicht am 22 Mai 2008 von Paul Becker

Gestern am 21. Mai der Einladung Deutsch- Kasachischer Gesellschaft, dessen Mitlied ich bin, folgend, ging ich in die Räume der X- Verleih AG zur Premiere des neuen Filmes von Sergej Bodrow Senior (bekannt durch “Der Kuss des Bären”, “Gefangen im Kaukasus”) – Der Mongole (??????).

Vorführungssaal der X- Verleih AG, Diskussion nach dem Film (© Paul Becker)

Der Mongole, der als Kandidat für Kasachstan als „Bester fremdsprachiger Film“ 2008 ins Oscar-Rennen ging, erzählt von dem monumentalen Aufstieg des jungen Temudgin zu einem der legendärsten Stammesführer der Geschichte: Dschingis Khan.

Sommer 1172. Temudgin, Sohn eines Khans, findet in dem Mongolenmädchen Borte seine große Liebe. Eine Liebe, die Jahre voller Gewalt, Leid und Tod überstehen wird. Die Entführung Bortes durch einen verfeindeten Stamm gleicht Temudgin einer Kriegserklärung. Er zieht in einen opferreichen Kampf für seine Liebe und erkennt seine Bestimmung: Er muss als Khan aller Mongolen sein Volk vereinen und in eine sichere Zukunft führen…

Gedreht an Originalschauplätzen in der Mongolei, lässt Der Mongole eine längst vergangene, bedeutende Episode der Weltgeschichte wieder aufleben – das Leben und die Legende von Dschingis Khan, der 1162 als Temudgin, Sohn eines mongolischen Clanchefs, geboren wurde. Regisseur Sergei Bodrov und sein Ko-Autor Arif Alijev hielten sich für ihre Nacherzählung der frühen Jahre Dschingis Khans an die Erkenntnisse führender Geschichtswissenschaftler.

(offizielle Beschreibung)

Dieser Film erzählt das Leben des Temudschins, der später Khan aller Mongolen (Tschingis Khan) sein wird, von seiner Kindheit bis zur Vereinigung aller Mongolen und dem Einfall in Tangutenreich. Natürlich können in einer Verfilmung nicht alle Details zut tragen kommen, jedoch hinterlässt der Film aus historischer Perspektive einen ausgezeichneten Eindruck. Denn Herr Bodrow ließ sich bei der Herstellung des Films durch führende Wissenschaftler der ??? (Russische Akademie der Wissenschaften) beraten. Die Geschichte des Temudschins wird bis auf kleine Abweichungen zu den Büchern, die ich gelesen habe sehr detailgenau erzählt. Die Vergiftung seines Vaters, der Verrat an Temudschins Familie und seine Versklavung, Verschleppung von Borte und seine Verbrüderung mit Dschamuga.

Zusammenfassend kann ich für jeden GUS- News Leser eine eindeutige Empfehlung aussprechen, sich diesen Film, der im August in die deutschen Kinos kommt, anzuschauen.

Falls jemand bis dahin etwas über Tschingis Khan lesen möchte, empfehle ich Ihnen die Bücher von Wasilij Yan (??????? ??)

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Und hier ist die offizielle Seite des Films in englischer und russischer Sprache, sowie ein kurzer Trailer:

Paul Becker/ gusnews

Crosslinks:

- Wächter des Tages – ??????? ?????

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Aserbaidschan: Baku ist die nächste Hauptstadt der islamischen Kultur

Veröffentlicht am 04 Dezember 2007 von Paul Becker

Bei der fünften Konferenz der Mitgliedsländer von der Organisation of the Islamic Conference (OIC) wurde die Südkaukasische Stadt zur Hauptstadt der islamischen Kultur 2009 erklärt.

© www.baku-info.de

Als Ergebnis der Konferenz wurden die Strategien über “die kulturelle Solidarität über die Entwicklungsmission und Zivilisation der Muslime” bzw. “die Entwicklung von kommunikations- informationellen Technologien in den islamischen Ländern” verabschiedet.

Paul Becker/ gusnews

Crosslinks:

- Regierung in Georgien räumt Kindergärten, Kultur und Kirchen ab
- Tadschikistan: Herausgabe der schwarzen Liste der Literatur
- Tadschikistan: Streit um “illegale” Moscheen
- Kopftuch-Streit in Tadschikistan: Bildungsminister gewinnt Prozess gegen Studentin

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Integrationsprogramm Estlands hat versagt

Veröffentlicht am 17 Oktober 2007 von Paul Becker

Eine erneute soziologische Untersuchung über die Nationale Frage Estlands zeigte, dass es zwischen den Esten und Russen, die in Estland leben, nationale und kulturelle Unterschiede existieren. Die Tallinner Stadtskanzlei beauftragte die Firma Saar Poll und das estische Institut der open society mit einer gesamtestischen Untersuchung zu dem Thema: “Interethnische Beziehungen und Integrationsperspektiven in Estland”.

Die Ergebnisse der Untersuchung wurden von Ivi Proos und Iris Pettaj vorgestellt. Es ist schon die zweite breitangelegte soziologische Untersuchung, die in Estland nach der Aprilkrise durchgeführt worden ist – die Erste wurde vom Büro des Bevölkerungsministeriums in Auftrag gegeben.

Parallel dazu wurde auch eine Expertenumfrage durchgeführt, die auch die Presentationsergebnisse beeinflusst hat.

Der führende Soziologe der “Saar Poll” – Andrus Saar, der die beiden Umfragen leitete, sagte im Interview, dass es sich seit der letzten Untersuchung von vor drei Monaten nur wenig geändert hat.

© Marina Pushkar: www.postimees.ee

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