Tag Archiv | "Migration"

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Analysen: Migration von Spezialisten aus Osteuropa 1. Teil

Veröffentlicht am 23 April 2008 von Paul Becker

Immer mehr Menschen verlassen im Laufe ihres Lebens das Land, in dem sie geboren wurden. Gegenwärtig wird davon ausgegangen, dass etwa 191 Millionen Menschen, das sind ca. 3 Prozent der Weltbevölkerung, nicht in ihrem Herkunftsland leben. Obschon grenzüberschreitende Wanderungen kein neues Phänomen sind, zeichnen sich seit einigen Jahren deutliche Veränderungen im internationalen Migrationsgeschehen ab. Viele Länder, die vormals nur Sendeländer waren, nehmen mittlerweile auch Immigranten auf. Dazu kommt, dass kurzfristige (teilweise unter einem Monat) oder zirkuläre Wanderungen, bei denen Migranten zwischen Heimat- und Aufnahmeland hin- und herpendeln generell an Bedeutung gewonnen haben.

© gusnews

Die Migrationsforschung ging lange davon aus, dass Migranten relativ arm und ungebildet sind. Man nahm an, dass gebildete Menschen über genügend Möglichkeiten in ihren Heimatländern verfügten und für sie deshalb keine Notwendigkeit zur Migration bestand. Zudem herrschte die Vorstellung vor, dass Migranten aus weniger entwickelten Regionen oder Staaten kommen mit einem weniger entwickelten Bildungswesen. Die Forschung wurde dementsprechend von dem Bild beherrscht, dass Migranten vor allem manuelle Arbeitsplätze der Industrie besetzen und demnach die Erscheinung Migration die Migration von Un- oder Niedriggebildeten sei. Erst gegen Ende des 20. Jahrhundert wurde die Migration von Hochgebildeten von der Forschung verstärkt wahrgenommen. Dies wurde ausgelöst durch die zunehmende unternehmerische Nachfrage nach hochqualifizierten Kräften in Forschung Entwicklung Verwaltung und Management.

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Russland und Usbekistan: Einwanderungspolitik als Druckmittel

Veröffentlicht am 13 Juli 2007 von Paul Becker

Bei einem Arbeitsbesuch des russischen Vizepremiers Sergej Iwanow in Usbekistan ging es um Transportflugzeuge, Uran und die Lage usbekischer Gastarbeiter. Militärexperte Pawel Felgenhauer ordnet die Ergebnisse ein.

Im Laufe eines Arbeitsbesuches des russischen Vizepremierminister Sergej Iwanow wurde in Usbekistan auf Regierungsebene ein Abkommen über eine Zusammenarbeit im Bereich der Einwanderungspolitik zwischen Moskau und Taschkent unterschrieben. Im Abkommen geht es um die Wiederzulassung von Einwanderern und Arbeitern aus Russland und Usbekistan und deren Schutzrechte. Im Gespräch mit DW-RADIO sagte der russische Militäranalytiker Pawel Felgenhauer zu diesem Besuch: „Sergej Iwanow ist nun mit umfangreicheren Vollmachten ausgestattet, als es formal seine Funktion erlaubt. Laut Protokoll dürfte nur ein Vizepräsident Verhandlungen mit dem usbekischen Präsident Islam Karimow und der usbekischen Regierung führen. Dieses Amt wurde aber in Russland abgeschafft, und der Verhandlungsauftrag an den Vizepremierminister übergeben.“

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