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Russland zündet die stärkste Vakuumbombe der Welt

Veröffentlicht am 12 September 2007 von Paul Becker

Mehrere Quelle bestätigen, dass die russischen Militär im Laufe des heutigen Tages die weltweit stärkste Vakuumbombe erfolgreich getestet hatten.

Focus schrieb heute:

Russland protzt mit Vakuumbombe

Russland hat nach eigenen Angaben die stärkste Vakuumbombe der Welt erfolgreich getestet. Ihre Sprengkraft soll vergleichbar mit der einer Atombombe sein.

Das verkündete der Vize-Stabschef der russischen Streitkräfte, Alexander Rukschin, im russischen Fernsehsender ORT. „Das Verteidigungsministerium unterstreicht, dass dieser militärische Eingriff gegen keinen einzigen internationalen Vertrag verstößt. Russland tritt damit kein neues Wettrüsten los“, berichtete der Sender.

Zerstörte Gebäude, verbrannte Erde

ORT strahlte auch Bilder des Tests aus. Auf ihnen ist zu sehen, wie ein Kampfflugzeug des Typs Tupolev TU-160 die Bombe über einem Versuchsgelände abwirft. Nach einer großen Explosion folgten Aufnahmen von zerstörten Gebäuden und verbrannter Erde. Dem Bericht zufolge wird die größte Zerstörung durch eine Ultraschall-Druckwelle und unglaubliche Hitze verursacht. Bei der Explosion entsteht ein Vakuum. „Alles was lebt, verdunstet einfach“, hieß es.

Neue Interkontinental-Raketen im Test

Die Entwicklung der Bombe steht im Zusammenhang mit verstärkten russischen Rüstungsanstrengungen. Die Führung der Streitkräfte hat erst letzte Woche angekündigt, sie werde binnen drei Jahren über neue Raketen des Typs RS-24 verfügen. Es handelt sich um Raketen mit Mehrfachsprengköpfen und interkontinentaler Reichweite.

RIA Novosti berichtete darüber folgendermaßen:

Russland antwortet auf geplante US-Raketenabwehr mit Vakuumbombe – „Guardian“

Russlands Test einer Vakuumbombe ist nach Ansicht der britischen Zeitung „The Guardian“ eine Demonstration seiner militärischen Stärke als Antwort auf die geplante Stationierung von US-Raketenabwehrbasen.

Russische Erklärungen über die Entwicklung der stärksten konventionellen Waffe, die als „Vater aller Bomben“ bezeichnet wird, ertönen in Zeiten der „wachsenden Spannungen zwischen Russland und dem Westen“, betont die Zeitung.

Der Artikel erinnert daran, dass im vorigen Monat russisch-chinesische Militärübungen durchgeführt wurden, an denen weitere vier asiatische Länder teilnahmen. Noch ein Anzeichen der Abkühlung in den Beziehungen sei seiner Meinung nach die Wiederaufnahme der Langstrecken-Patrouillenflüge der russischen Fernflieger.

Die Meldungen über die vorgenommenen Tests der stärksten Vakuumbombe der Welt, deren Sprengkraft mit der einer Atombombe vergleichbar ist, erschienen am Dienstag.

Wie Alexander Rukschin, stellvertretender Generalstabschef der russischen Streitkräfte, erklärte, verseuche sie im Unterschied zu Kernwaffen nicht die Umwelt.

Die neue Vakuumbombe soll zuvor entwickelte Atomwaffen geringer Stärke ablösen.

Im russischen Verteidigungsministerium wird betont, dass mit der militärischen Entwicklung kein internationaler Vertrag verletzt werde.

Die US-Luftwaffe hatte zuvor die stärkste Vakuumbombe, die 2003 getestet worden war.

Die russische Fliegerbombe überflügelt ihr amerikanisches Pendant bei allen Parametern: Die Masse des Sprengstoffes ist zwar geringer, aber die Bombe ist dabei vier Mal stärker. Die gesamte Angriffsfläche der russischen Bombe ist 20-mal größer.

Interessant sind dabei die Überschriften der Meldungen.

Trotz aller Beteuerungen über die Nichtverletzung militärischer Verträge, könnte diese Bombenzündung sich zu einer “Wettrüstenzündung” entwickeln. Ich hoffe, dass der gesunde Menschenverstand auf allen Seiten siegen wird und ohnehin schon knappen Ressourcen der Erde für Wiederbewaffnung ausgegeben werden.

gusnews

Crosslinks:

- Putin setzt KSE-Vertrag aus
- NATO startet internationale Luftwaffenübung in Georgien
- Russland kann sich weiteren Atomwaffenabbau nicht leisten – “Nesawissimaja Gaseta”
- Russland fordert neuen KSE-Vertrag

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Russland will Indonesien Kredit für Waffenkäufe geben

Veröffentlicht am 04 September 2007 von Paul Becker

Bildquelle: RIA Novosti

Während des Besuchs von Russlands Präsident Wladimir Putin in Jakarta am kommenden Donnerstag soll ein Abkommen über die Gewährung an Indonesien eines Kredits von 1 Milliarde US Dollar für den Kauf von russischen Rüstungserzeugnissen unterzeichnet werden.

Das teilte der Assistent des russischen Staatsoberhauptes, Sergej Prichodko, mit.

Er sagte, dass während des Besuchs keine Verträge im militärtechnischen Bereich unterzeichnet werden sollen. „Das ist nicht die Aufgabe. Wir verhandeln normal, das Volumen der militärtechnischen Zusammenarbeit ist mit ihren (Indonesiens) reellen Finanzmöglichkeiten verbunden. Das ist dennoch ein kreditwürdiges Land, deshalb gewähren wir einen Kredit, wie das viele andere Länder machen. Wenn wir diese Möglichkeit haben, die Käufe der russischen Technik zu finanzieren, glaube ich, dass das sehr richtig ist“, sagte der Kreml-Sprecher.

Früher sagte der indonesische Verteidigungsminister Juwono Sudarsono, dass Jakarta von 2007 bis 2010 in Russland auf Kredit sechs Jagdflugzeuge Su, zwei U-Boote der Kilo-Klasse und neun Hubschrauber verschiedenen Typs kaufen will.

„Es wird erwartet, dass während des Besuchs auch andere wichtige Dokumente über die Zusammenarbeit im wirtschaftlichen Bereich unterzeichnet werden“, sagte Prichodko.

Zum Besuch Putins findet außerdem ein Unternehmerforum statt, das erstmals am 1. Dezember 2006 in Moskau durchgeführt worden war.

Quelle: RIA Novosti

Anmerkung von gusnews:

Waffenverkäufe “auf Pump” ist eine gängige Methode auf dem internationalen Waffenmarkt. Es gilt die Konsumenten an die eigenen Produkte zu binden, in dem man ihnen die besten Finanzierungsmöglichkeiten anbietet. Das ist also nichts besonderes. Der russische Rüstungssektor ist neben dem Weltallsektor der profitabelste “nichtaufbodenschätzenbasierende” Exportprodukt der russischen Föderation.

Eine andere Frage ist wem man diese Waffen verkauft und wofür sie eingesetzt werde, oder werden können? (Indonesien ist ein konfliktreiches Land => siehe hier und hier) Doch wenn die Russen nicht die Waffen verkaufen, dann werden das die Amerikaner oder Andere tun, es gibt genügend Willige eine Milliarde zu verdienen…

Crosslinks:

- Inder zerstören westliche Mythen über russische Flugzeuge
- Russland rechnet mit Verkauf von 40 U-Booten bis 2015
- Venezuelas Präsident kauft in Russland Waffen

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Das Pentagon warnt vorm chinesischen Drachen

Veröffentlicht am 20 August 2007 von Paul Becker

Von Matthias Rüb

Bildquelle: FAZ

Wirklich vertrauen wird man im Pentagon, im State Department und im Weißen Haus dieser Etikettierung nicht: „Friedensmission 2007“ hieß das Manöver, das die Staaten der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) anlässlich ihres Jahrestreffens in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek abhielten. Dabei probten etwa 6500 Soldaten im Südural den gemeinsamen Einsatz gegen „terroristische Banden“, nachdem die Regierung eines fiktiven Staates A die SOZ um Militärhilfe gebeten hatte.

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Russland und China lassen gemeinsam die Muskeln spielen

Veröffentlicht am 20 August 2007 von Paul Becker

Bei dem bisher größten gemeinsamen Manöver imitierten Soldaten aus Russland und China mit Angriffen aus der Luft und am Boden einen Schlag gegen Extremisten in einer Attrappenstadt. Die Übung sei ein weiterer Schritt hin zu stärkeren Beziehungen zwischen beiden Ländern, sagte Putin. Neben den jeweiligen Staatschefs wohnten Vertreter der vier zentralasiatischen Mitglieder der Shanghai Cooperation Organisation (SCO) sowie Militärattaches aus dem Westen der Schau bei.

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