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Korruption in Russland bei rund 300 Milliarden US- Dollar

Veröffentlicht am 05 Januar 2010 von Paul Becker

Schätzungen der Transparency International zufolge belief sich der russische Korruptionsmarkt in 2009 auf rund 300 Milliarden US- Dollar. Dem Corruption Perceptions Index (Korruptionswahrnehmungsindex) nach belegt Russische Föderation, was die Korruption betrifft, weltweit den 146 Platz, gleich neben Kenia und Sierra- Leone.

Der Korruptionswahrnehmungsindex wird durch Befragungen von Experten und Vertreter von Geschäftskreisen in mittlerweile 180 Ländern ermittelt, dabei reicht die Skala von 1 (völlig korrupt) bis 10 (komplett integer).

Der russische CPI bewegt sich trotz eines “permanenten Kampfes” der Regierung mit der Korruption seit 2001 in den unteren Rängen der Tabelle und macht das Land somit weniger attraktiv für ausländische Direktinvestitionen. Durchschnittliche Schmiergeldhöhe in der Russischen Föderation wuchs trotz, oder vielleicht gerade wegen der Krise, laut dem Bericht der TI von 8 000 Rubel in 2008 auf 27 000 Rubel in 2009.

Die am wenigsten korrupten Länder der Welt waren nach den Angaben der TI Neuseeland mit 9,4 Punkten, Dänemark (9,3) und Singapur (9,2). Die Bundesrepublik belegte mit 8,0 Punkten den 14. Platz, knapp nach Luxemburg und noch vor Irland.

Das beste Resultat unter den Ländern der ehemaligen Sowjetunion erzielte Estland mit 6,6 Punkten (der 27. Platz in der Tabelle), das schlechteste Ergebnis ging auf das Konto von Usbekistan mit 1,7 Punkten (der 174. Platz)

Paul Becker für

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Beim Internationalen Korruptionswahrnehmungsindex der Transparency International belegen GUS- Staaten die hinteren Plätze

Veröffentlicht am 28 September 2007 von Paul Becker

Zunächst zu dem Background des CPI (Corruption Perception Index). Auf der deutschen Seite des TI (Transparency International) wird der CPI folgendermaßen beschrieben:

Der CPI konzentriert sich auf Korruption im öffentlichen Sektor und definiert Korruption als den Missbrauch von öffentlicher Macht zum privaten Nutzen. In den Umfragen, die für die Erstellung des CPI genutzt werden, geht es meist um Fragen im Zusammenhang mit dem Missbrauch öffentlicher Macht zum privaten Nutzen (zum Beispiel Bestechung von Amts- oder Mandatsträgern, Zahlung von Kickbacks bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, Unterschlagung öffentlicher Gelder) oder um Fragen, die auf die Wirksamkeit von Anti-Korruptions-Maßnahmen abzielen.

Zu den Quellen:

Der CPI 2007 umfasst 14 verschiedene Umfragen und Untersuchungen von 12 unabhängigen Institutionen. Transparency International ist immer bestrebt, sicherzustellen, dass die verwendeten Datenmaterialien höchsten Anforderungen entsprechen und die Umfragen mit absoluter Integrität durchgeführt werden. Um im CPI verwendet zu werden, müssen die Daten gut dokumentiert und eine Einschätzung der Reliabilität möglich sein. Alle Quellen müssen eine Rangfolge der erfassten Länder liefern und das Gesamtausmaß der Korruption messen. Diese Anforderungen führen dazu, dass Umfragen, die Korruption mit anderen Fragestellungen verknüpfen, etwa nach der Instabilität des politischen Systems, Dezentralisierungsbestrebungen oder nach Nationalismus, keine Berücksichtigung finden.

Alle Quellen werden hier aufgeführt.

Und nun zu dem eigentlichen Thema des Beitrages:

Unter allen Staaten der ehemaligen Sowjetunion schnitt Usbekistan am schlechtesten ab. Das Land belegte den 175 von 180 Plätzen. Insgesamt schnitten die Zentralasiatischen Staaten sehr schlecht ab: Kasachstan, Kirgistan, Tadschikstan belegten gemeinsam Platz 150, neben Kenia, Sierra Leone und Simbabwe. Turkmenistan wird wegen seiner Verschlossenheit unter dem Turkmenbaschi nicht in der Liste geführt.

Unter den Ländern des Südkaukasus war Georgien am wenigsten Korrupt (Platz 79), gefolgt von Armenien (Platz 99) und Aserbaidschan (Platz 150).

Im europäischen Teil der GUS schnitten Russland und die Weißrussland am schlechtesten ab (Plätze 143 und 150), Ukraine belgte den Platz 118 des Korruptionswahrnehmungsindex, Moldawien landete auf dem 111 Platz.

Am besten unter den Ländern der ehemaligen SU schnitten die Baltischen Länder ab. Lettland und Litauen belegten gemeinsam den Platz 51 und Estland kam auf dem 28 Platz. Das war das zweitbeste Ergebnis (Nach Slowenien – Platz 27) in Gesamtosteuropa.

Paul Becker/ gusnews

Crosslinks:

- Häftlinge nähen sich Münder zu
- Wahlen in Kasachstan mit klarem Favoriten
- Boom in Kasachstan
- In Weissrussland ist der Oberst des Komitees für Staatssicherheit verhaftet

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