Veröffentlicht am 06 Februar 2010 von Paul Becker

Atomare Explosion in Nagasaki. Bildquelle: wikipedia
Präsident Dmitri Medwedew setzte heute seine Unterschrift unter der neuen Militärdoktrin, sowie den Grundlagen der atomaren Abschreckungspolitik bis 2020.
Wie der Sekretär des russischen Sicherheitsrats Nikolai Patruschew gegenüber der Presse mitteilte, trage die neue Militärdoktrin den jüngsten Entwicklungen in der Welt Rechnung und schließe atomare Präventivschläge nicht aus
Laut der neuen Militärdoktrin behält die Russische Föderation für sich das Recht, Atomwaffen sowohl zum eigenen Schutz, als auch zum Schutz der Verbündeten einsetzen.
Was wohl die anderen 9 Atommächte, die sich alle in der unmittelbaren Nähe russischer Grenzen befinden darauf antworten werden?
Warakuma auf einer größeren Karte anzeigen
Ich könnte mir vorstellen, dass die Ortschaft Warakuma, demnächst eventuell einen regen Zulauf an Immigranten verzeichnen könnte…

Veröffentlicht am 02 Februar 2010 von Paul Becker
AK-47 ist die Abkürzung für Awtomat Kalaschnikowa, obrasza 47 goda (russ: Автомат Калашникова образца 47 года). Ein sowjetisches Sturmgewehr und die am meisten produzierte Waffe weltweit. Das AK-47 wurde 1947 von Michail Timofejewitsch Kalaschnikow entwickelt und ist meist unter dem Namen Kalaschnikow bekannt.

| Maße |
| Gesamtlänge: |
870 mm |
| Lauflänge: |
415 mm |
| Gewicht: |
4,3 kg |
| Technische Daten |
| Kaliber: |
7,62 x 39 mm |
| Effektive Reichweite: |
300–400 m |
| Maximale Schussweite: |
1500 m |
| Kadenz: |
600 Schuss/min |
| Feuerarten: |
Einzel- und Dauerfeuer |
| Ladeprinzip: |
Gasdrucklader |
Michail Timofejewitsch Kalaschnikow entwickelte 1944 in den Ischmaschewskie-Rüstungswerke einen halbautomatischen Karabiner. Die Erfahrungen der Zuverlässigkeit des deutschen Sturmgewehrs 44 zeigten der sowjetischen Führung eine Notwendigkeit einer baldigen Einführung eines vergleichbaren Sturmgewehres in der Roten Armee.
1946 schließlich stellte das Konstruktionsbüro Kalaschnikow (KB Kalaschnikow) den ersten Prototypen eines automatischen Gewehres mit Kaliber 7,62 mm vor.
Der zweite Prototyp schnitt 1947 bei den Tests am besten ab, ging am 20. Februar 1947 in den staatlichen Ischmasch- Werken unter den Namen „Awtomat Kalaschnikowa obrasza 1947“ in Produktion und avancierte sich schon bald zu einer der beliebtesten Waffen der Welt.

Veröffentlicht am 02 Februar 2010 von Paul Becker
Astana hat die Absicht, Anteile am Projekt für die kommerzielle Nutzung der Trägerrakete Zenit für ungefähr 100 Millionen Dollar zu erwerben.

Bildquelle: wikipedia
Das teilte Talgat Mussabajew, Leiter der nationalen Raumfahrtagentur Kasachstans Kaskosmos, in einer Sitzung des Kollegiums dieses Amtes am Dienstag mit.
Er verwies darauf, dass die Zenit-Rakete seit 1998 im Rahmen des Sea-Launch-Projektrs (Maritimer Start) und seit 2003 im Rahmen des Projekts Bodenstart vom Kosmodrom Baikonur erfolgreich eingesetzt werde. Sein Betreiber sei das private russisch-ukrainische Unternehmen “Internationale Raumfahrtleistungen”.
“Der erste Schritt zur Teilnahme Kasachstans an diesem Projekt soll der Erwerb von Anteilen am russisch-ukrainischen Unernehmen sein. Es ist auch zweckmäßig, in die Entwicklung der Infrastruktur des Projekts Bodenstart zu investieren, weil es Kasachstan die Teilnahme an technologischen Arbeitsgängen bei den Starts dieser Trägerrakete sichern wird”, führte Mussabajew aus.
Die Drei-Stufen-Rakete Zenit-3SLB ist eine modernisierte Version der Rakete Zenit-3SL, die bei den Weltraumstarts im Rahmen des internationalen Projekts Sea Launch verwendet wird. Die Raketen werden in den ukrainischen Betrieben KP Juschnoje und PO Juschmaschsawod hergestellt.
Zu dem 1995 gegründeten gleichnamigen Konsortium gehören der US-Konzern Boeing, die britisch-norwegische Kvaerner Group, Juschnoje und Juschmasch (beide Ukraine) sowie der russische Raketenbauer Energija.
Quelle: Ria Novosti
Veröffentlicht am 02 Februar 2010 von Paul Becker
Kasachstan und Kirgisien zeigen Interesse für unbemannte Luftfahrzeuge aus der Produktion des russischen Flugzeugbauers Irkut.
Das teilte Irkut-Sprecher Arkadi Gurtowoj am Dienstag am Rande der Luftfahrtmesse Singapore Airshow 2010 mit. Nach seinen Worten nehmen die beiden zentralasiatischen Republiken vor allem die zivilen Drohnen Irkut-3, Irkut-10 sowie Irkut-850 ins Visier.
Die Irkut-3 werde derzeit getestet und solle noch in diesem Jahr in Serieproduktion gehen. Die Drohnen dieses Typs seien vor allem für den Katastrophenschutz sowie für die Beobachtung der Gas- und Ölpipelines und polizeiliche Überwachung bestimmt.
Bei der Messe Singapore Airshow 2010, die vom 2. bis 7. Februar auf dem internationalen Flughafen Changi stattfindet, tritt Irkut neben Drohnen auch mit dem Jäger Su-30MKI, dem Übungsflugzeug Jak-30 sowie dem Zukunfts-Passagierjet MS-21 an.
Quelle: Ria Novosti